Wissenschaftliche Erschließung

Die mittelalterlichen Handschriften in der Stiftsbibliothek und der Komplementärbestand an der ULB Tirol wurden im Rahmen von Drittmittelprojekten erschlossen. 

Die Handschriften Neustifter Provenienz an der ULB Tirol waren Gegenstand des langjährigen Projektes „Erschließung der Handschriften der ULB Tirol“. 1975 unter der Leitung des späteren Direktors der ULB Tirol Hofrat Dr. Walter Neuhauser († 2016) begonnen, konnte das Vorhaben 2017 mit Erscheinen des letzten von zehn Katalogbänden abgeschlossen werden.

Ausführliche, auf den gedruckten Katalogen basierende Beschreibungen der Handschriften sind auch in der Datenbank "manuscripta.at - Mittelalterliche Handschriften in Österreich" frei zugänglich. Neben einer aktuellen Bibliografie zu den Handschriften finden sich hier Links zu den Katalogbeschreibungen (als PDF verfügbar), zu den Volldigitalisaten und zu weiteren Fachportalen (Handschriftencensus, WZMA etc.). 

Die mittelalterlichen Handschriften in der Stiftsbibliothek Neustift wurden in einem Kooperationsprojekt zwischen der Philosophisch-Theologischen Hochschule Brixen und der Universitäts- und Landesbibliothek Tirol in Innsbruck (gefördert durch die Autonome Provinz Bozen-Südtirol, Abteilung Bildungsförderung, Universität und Forschung, Laufzeit: 2011–2014, Projektleitung: Dr. Ursula Stampfer, Dr. Claudia Schretter-Picker) erschlossen. 

Im Zuge der Katalogisierung gewonnene Forschungsergebnisse sind ebenfalls über das Webportal manuscripta.at zugänglich. Derzeit befindet sich das umfassende gedruckte Katalogwerk zu den mittelalterlichen Handschriften der Stiftsbibliothek Neustift in Druckvorbereitung.

Weitere Informationen zur Handschriftenerschließung im Tiroler Raum




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