EODOPEN

Internationales EODOPEN Projekt-Meeting

EODOPEN ist ein von der EU gefördertes Projekt, das sich zum Ziel gesetzt hat, bisher nicht sichtbare Bibliotheksbestände des 20. und 21. Jahrhunderts einem breiten Publikum nahezubringen und für die Auswahl und den Vermittlungsprozess in einen direkten Dialog mit den Zielgruppen zu treten.

EODOPEN macht 15.000 Textdokumente digital verfügbar und möchte bis 2024 mehr als eine Million Menschen in Europa erreichen.

Einen Strang innerhalb von EODOPEN bildet unter anderem auch die Digitalisierung von Tiroler Literatur. Über Absprachen mit zeitgenössischen Schriftsteller*innen oder deren Rechtsnachfolger*innen werden literarische Werke bis ins späte 20. und frühe 21. Jahrhundert bereitgestellt.

Die Basis der Recherchen zu literarischen Texten aus der Region Tirol in seinen historischen Grenzen stellen die vom Brenner-Archiv erhobenen bibliographischen Daten im online verfügbaren Literaturlexikon Tirol dar.

Am 27. und 28. Mai 2021 findet das insgesamt 4. Treffen der Projektpartner von EODOPEN statt. Zusammen mit 14 europäischen Bibliotheken aus 11 Ländern veranstaltet die Universitäts- und Landesbibliothek Tirol als koordinierender Partner die jeweils halbjährlich geplante Veranstaltung als Online-Konferenz. Ursprünglich als Treffen der Partner in Tartu, Estland, vorgesehen, muss nun auch das dritte Treffen in Folge in den virtuellen Raum verlegt werden.

Zugleich birgt das Online-Format die Chance, dass mehr Mitarbeiter*innen der insgesamt 15 Bibliotheken teilnehmen können. Nach einem allgemeinen Einblick über die einzelnen Arbeitspakete, die von der Erstellung eines Tools zur Dokumentation der Rechteklärung bis hin zu den Aspekten mobile Nutzung sowie die bessere Verfügbarkeit der digitalen Inhalte für Blinde und Sehbehinderte reichen, werden jeweils kurze Impuls-Referate der einzelnen Institutionen gehalten.

In einem zweiten Block widmet sich die Veranstaltung dem Thema “Digital Frontiers: Access to Library Collections through Cross Border Management of Copyright”, wobei Christopher Natzén, ein Vertreter der Schwedischen Nationalbibliothek, sowie ein externer Experte der EU-Kommission, Krzysztof Nichczyński, zu Wort kommen. Es sind wichtige Impulse zu den Themen Rechteklärung und kulturelles Erbe zu erwarten.

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