Lange Nacht November

Lange Nacht des Schreibens

Am 20. November fand die zweite "Lange Nacht" in diesem Jahr statt...

Ob Abschlussarbeit, Bericht, juristisches Gutachten oder Hausarbeit - bei der Langen Nacht des Schreibens konnte man Schreibprojekte angehen, weiterschreiben oder beenden.

Die ULB Tirol lud Studierende, Promovierende und Schreibende aller Fakultäten herzlich ein, in produktiver Atmosphäre und unterstützt durch ein vielfältige Workshop Angebot, zu schreiben und zu lernen.

Ob Büchertauschbörse, Yoga im Historischen Lesesaal oder ein Mitternachts-Rundgang durchs alte Magazin - für ein buntes Rahmenprogramm war gesorgt. Gratis Kaffee für alle Nachtschwärmer gab's von der Firma Holly. Radio Freirad sendete live aus der Bib, berichtete über die Highlights des Abend und interviewte Vortragende und Organisatorinnen...

Auf dem Programm standen: 

Veranstaltungsraum (Hauptbibliothek Altbau)

18 bis 19 Uhr: Zeitmanagement für Studierende

Die Erfolgsfaktoren für ein zufrieden absolviertes Studium! Was unterstützt mich dabei (z.B. ein gutes Zeitmanagement, was ist das eigentlich?), mit den Herausforderungen meines Studiums umgehen zu lernen? Was kann ich dafür tun, um glücklich und zufrieden zu sein, meine Ziele und Visionen möglichst einfach und ohne auszubrennen zu erreichen und auf dem Weg dorthin viel Freude und Befriedigung zu erleben? (Axel Mitterer)  

20 bis 21Uhr: Hilfe, ich soll eine Arbeit schreiben - Tipps und Tricks

Wie man das richtige Thema wählt, wie man sich von dem/der Betreuer/in helfen lässt, wer einem beim Schreiben über die Schulter schauen soll, wie man die Arbeit zu einem fixen Termin fertigstellt, wie man zur richtigen Gliederung kommt, was man tut, damit die Arbeit nicht zu umfangreich wird, und wie man es anstellt, damit das Schreiben Freude macht! (Eva Lavric/Institut für Romanistik)

21 bis 22 Uhr: Warum sich Bloggen lohnt

Auch im Zeitalter von Facebook, Twitter und Co gilt: Bloggen ist unerreicht wenn es um niederschwelliges, plattformunabhängiges und vielfältiges Publizieren im Netz geht. Es ist deshalb auch nie zu spät, mit dem Bloggen zu beginnen. Sei es begleitend zum Studium, als Hobby oder beim Einstieg in wissenschaftliches Arbeiten, z.B. begleitend zur Masterarbeit. Als Hard Blogging Scientist berichtet Leonhard Dobusch auf Basis eigener Erfahrungen, u.a. als Autor bei netzpolitik.org. (Leonhard Dobusch/ Institut für Organisation und Lernen)

https://netzpolitik.org/author/leonido/

22 bis 22:30 Uhr: Workshop "Wissenschaftliches Schreiben"

Die Teilnehmenden erhielten einen Überblick über die einzelnen Arbeitsphasen eines wissenschaftlichen Schreibprojektes. Der Workshop zielte außerdem darauf ab, Schreibprobleme gemeinsam zu benennen und mithilfe von verschiedenen Strategien zu überwinden. (Eva-Maria Huber/Institut für Zivilrecht)

22:30 bis 23:00 Uhr: Workshop "Der rote Faden"

Jeder kennt ihn, den berühmten roten Faden. Doch was versteht man eigentlich unter diesem Begriff? Der Workshop widmete sich dieser Frage und stellte Methoden zur Entwicklung des roten Fadens in wissenschaftlichen Arbeiten vor. (Eva-Maria Huber/Institut für Zivilrecht)

23 bis 23:30 Uhr: Workshop "Recherchieren von juristischen Quellen"

In diesem Vortrag wurden die wichtigsten juristischen Informationsquellen vorgestellt. Die Teilnehmenden erwarben Grundwissen über die juristische Recherche. (Eva Maria-Huber/Institut für Zivilrecht)

EDV-Raum, Hauptbibliothek Altbau

18:00 bis 19:15 Uhr: Richtig recherchieren und Literatur verwalten mit Endnote Web

Auf dem Programm standen Recherchemöglichkeiten und die Softwarelösung EndNote Web zur Verwaltung der Forschungsliteratur. (Anton Walder/ULB Tirol)

19:30 bis 20:45 Uhr: Richtig recherchieren und Literatur verwalten mit Zotero

(Valentin Umlauft/ULB Tirol)

21 bis 22 Uhr: Zirkeltraining juristisches Schreiben - Praktiken zur Themenfindung, Methode und Stilfragen

Geboten wurde ein interaktiven Workshop zur Themensuche, Stil und Methodik des wissenschaftlichen Schreibens. Die Arbeit erfolgte in Kleingruppen an themenspezifischen Stationen, geleitet von Madlen Karg, Simon Jetzinger und Domenico Rosani, Assistenten an der rechtswissenschaftlichen Fakultät

22 bis 23 Uhr: „PlagiatsCheck“ der ÖH

Hier wurden einige populäre Beispiele von Plagiaten präsentiert und vorgestellt, wie ein PlagiatsCheck abläuft, was er aussagt aber auch was er nicht aussagt. Zusätzlich wurden noch Fragen wie "Wie interpretiere ich meinen Prüfbericht?", "Ist eine nicht zitierte Stelle gleich ein Plagiat?" und natürlich auch grundlegende Fragen wie "Was ist ein Plagiat?" und "Wenn ich alles zitiere, dann ist es doch kein Plagiat?" beantwortet. (Markus Eller) 

 ...und als "Specials":

 18 bis 22 Uhr:  Kostenlose Bücherbörse

Während der Langen Nacht des Schreibens bestand erstmals die Möglichkeit, nicht mehr gebrauchte Bücher jedes Genres bzw. jeder Fachrichtung abzugeben und/oder mitzunehmen. Wir wollten damit ein Zeichen im Sinne der Nachhaltigkeit setzen, freiwillige Spenden gingen an "Licht ins Dunkel". 

21 bis 22 Uhr: Yoga im Historischen Lesesaal mit Helene Krainer

00 bis 00:30 Uhr: "Mitternachts-Rundgang durch das Magazin der Hauptbibliothek mit Christian Kössler/ULB Tirol (Treffpunkt: Infoschalter Neubau Hauptbibliothek)

Foyer (Hauptbibliothek, Übergang Neu- und Altbau)

Infostände zu den Themen Literaturrecherche (Zentrum für Informationskompetenz/ULB Tirol), Hochschulschriften elektr. Abgabe, Open Access (E-Medien/ULB Tirol), PlagiatsCheck (Markus Eller/ÖH), Buch, Kopie, Bindearbeiten, Druck und Verlag (Studia).

Radio "Freirad" sendete live vor Ort, für höchsten Kaffee-Genuss sorgte ein Stand von Holly Kaffeesysteme GmbH

 

 


 

Nach oben scrollen