Innovative Durchstanzertüchtigung von Plattenbrücken mittels Betonschrauben

Der Durchstanzwiderstand im Bereich des Stützenanschlusses ist bei bestehenden Plattenbrücken im Vergleich zu den rechnerisch anzusetzenden Einwirkungen oft zu gering. Dies ist sowohl durch geänderte Nutzungsbedingungen als auch durch restriktivere Bemessungsansätze begründet. Da der Abriss und Neubau bestehender Infrastrukturbauten mit immensen Kosten verbunden ist, sollte aus volkswirtschaftlicher Sicht eine nachträgliche Verstärkung angestrebt werden.

Am Arbeitsbereich Massivbau und Brückenbau der Universität Innsbruck wurde ein technisch innovatives, ressourcenschonendes und wirtschaftliches Verfahren zur nachträglichen Erhöhung des Durchstanzwiderstandes entwickelt, bei dem aus der Verankerungstechnik bekannte Betonschrauben als Verstärkungselemente eingesetzt werden.

Die Wirkung dieses Verstärkungssystems wurde im Zuge zweier Forschungsprojekte in vier Versuchsserien mit insgesamt 21 Durchstanzversuchen an der TVFA getestet. Die Ergebnisse mündeten in einen praxistauglichen Bemessungsansatz zur nachträglichen Durchstanzverstärkung mit Betonschrauben und einer zugehörigen bauaufsichtlichen Zulassung durch das Deutsche Institut für Bautechnik.

 

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