01.12.-02.12.2022

Internationale und interdisziplinäre Tagung

Translation als Um- und Neurhythmisierung.
Zur Rolle rhythmischer Verschiebungen in der Kommunikation über Sprach-, Kultur- und Mediengrenzen hinweg

Donnerstag, 01.12.2022, und Freitag, 02.12.2022
am Institut für Translationswissenschaft bzw. in den Räumlichkeiten der Claudiana und online 

  [PDF] Programm "Translation als Um- und Neurythmisierung"

Organisation

Dr. Katharina Walter und Ass.-Prof. Dr. Marco Agnetta
Institut für Translationswissenschaft

Mit freundlicher Unterstützung des Instituts für Translationswissenschaft, des Vizerektorats für Forschung, des International Relations Office, des Italien-Zentrums sowie des Frankreich-Schwerpunktes der Universität Innsbruck.


Tagung am INTRAWI: Translation als Um- und Neurhythmisierung

Im Zentrum der internationalen und interdisziplinären Forschungstagung zur Translation als Um- und Neurhythmisierung, die vom 01. bis 02.12.2022 am INTRAWI stattfand, standen rhythmische Verschiebungen in der Kommunikation über Sprach-, Kultur- und Mediengrenzen hinweg.

Die von Ass.-Prof. Dr. Marco Agnetta und Dr. Katharina Walter organisierte Veranstaltung war gerade auch aufgrund der finanziellen Unterstützung durch das INTRAWI, das International Relations Office, das Vizerektorat für Forschung, den Frankreich-Schwerpunkt und das Italienzentrum an der Universität Innsbruck ein voller Erfolg.

Die Tagungsteilnehmer*innen diskutierten, wie der Rhythmus als Phänomen mit transmedialer Relevanz interkulturelle und intermediale Transferprozesse steuert. Im Spektrum zwischen weitgehender Erhaltung und völlig umbildender Weiterverarbeitung ergeben sich zwischen Prä- und Folgetext, zwischen Ausgangs- und Zielkommunikat nämlich erwähnenswerte rhythmische Verschiebungen. Sei es der Versmaßwechsel in der Gedichtübersetzung oder die Vertonung übersetzter Gesangstexte oder die Ergänzung bzw. vollkommene Überarbeitung bzw. Adaption einer Vorlage mit den Mitteln anderer Zeichensysteme und Mediengattungen – Phänomene der Um- und Neurhythmisierung sind in der Wieder- und Weitergabe sinnhafter Strukturen über Sprach-, Medien- und Kulturgrenzen hinweg allgegenwärtig. Mit dem Rhythmus als verbindendem Element setzten sich im Rahmen der Tagung rund 10 aktive und 15 passive Teilnehmer*innen auseinander. Das Hauptaugenmerk lag dabei auf dem Übersetzen und Dolmetschen, also auf Sprachvergleich und Sprachtransfer.

Unter den Vortragenden befanden sich Wissenschafter*innen aus sechs verschiedenen Ländern: Marco Agnetta (Innsbruck, Österreich), Iulia Cosma (Padua, Italien), Sebastian Donat (Innsbruck, Österreich), Martina Nicklaus (Düsseldorf, Deutschland), Adrian Paterson (Galway, Irland), Sasha Portyannikova (Innsbruck, Österreich), Eva Rothenberger (Augsburg, Deutschland), Thomas Sähn (Paris, Frankreich), Laura Sergo (Saarbrücken, Deutschland), Vera Viehöfer (Liège, Belgien) und Katharina Walter (Innsbruck, Österreich). Durch ein hybrides Format konnten Interessierte nicht nur in Präsenz, sondern auch als Online-Teilnehmer*innen zur Diskussion beitragen.

Die Publikation der Tagungsakten ist für das Wintersemester 2023/24 vorgesehen. Die Beiträge sollen entweder in der Buchreihe Rhythmus und Translation (Olms-Verlag, Hildesheim) oder im Themenheft einer noch auszuwählenden Fachzeitschrift erscheinen.

Text: Katharina Walter

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