29.11.2016

Preisvergabe

Frankreichpreis 2016 

 

Kontakt

Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Pöckl
Institut für Translationswissenschaft
  Wolfgang Pöckl

Und ein Frankreichpreis geht an…
Maria Artho, INTRAWI 

Jedes Jahr vergibt der Interdisziplinäre Frankreich-Schwerpunkt der Universität Innsbruck unter Leitung von Eva Lavric gemeinsam mit der Französischen Botschaft in Wien die Frankreich-Preise in den Kategorien beste Diplom-/Master-Arbeit, beste Dissertation und beste Post-Doc-Arbeit. Das Institut für Translationswissenschaft der Universität Innsbruck (INTRAWI) hat in der Geschichte dieser Preise mit einigen Erfolgen aufzuwarten und auch heuer ging wieder ein Frankreichpreis an eine Absolventin des Institutes: 2016 gratulieren wir Maria Artho.

Die Geschichte, die das INTRAWI und die vom Interdisziplinären Frankreich-Schwerpunkt der Universität Innsbruck und der Französischen Botschaft in Wien gestifteten Frankreichpreise verbindet, ist schon relativ lang. 2009 hat Anna Jell mit ihrer Diplomarbeit zu den Französischen Übersetzungen von Kafkas Prozess den ersten Frankreichpreis „für“ das Institut für Translationswissenschaft gewonnen. 2010 haben in der Kategorie Post-Doc-Arbeit Cornelia Feyrer mit ihrer Forschung zum Sprach- und Kulturtransfer Französisch-Deutsch-Französisch in der Medizinischen (Fach)Kommunikation und Translation(sdidaktik) sowie in der Kategorie Diplomarbeit Hedwig Mravlag mit Relationsadjektive im Deutschen, Französischen und Russischen – Eine kontrastive Analyse von Übersetzungen und Verdolmetschungen aus dem Fachbereich Politik den Preis erhalten. 2012 folgte die Diplomarbeit Sprachpflege und Sprachnormierung in Frankreich am Beispiel der Fachsprachen. Vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart von Martina Mayer.

2016 hat nun neben der Didaktikerin Johanna Taglieber wieder eine Absolventin des INTRAWI in der Kategorie Masterarbeit einen Frankreichpreis gewonnen: Maria Artho hat mit Der kleine Prinz in neuem Gewand. Übersetzungsvergleich und Übersetzungskritik deutschsprachiger Neuübersetzungen der Erzählung Le Petit Prince zwischen 2010 und 2015 am 29.11.2016 die Ehrung davongetragen. Eingereicht hatte sie ihre Arbeit übrigens bei Wolfgang Pöckl – so wie auch die früheren INTRAWI-Preisträgerinnen ihrer Kategorie. Die vielseitig engagierte und begabte Maria Artho (die junge Translationswissenschaftlerin und langjährige Studienrichtungsvertreterin hat parallel zu ihrem Masterstudium des Fachübersetzens einen BA der Germanistik erworben, ist inzwischen als Übersetzerin in einer Innsbrucker Anwalts-/Übersetzungskanzlei angestellt, absolviert „nebenher“ ein Informatikstudium und findet außerdem noch Zeit, sich kreativen Tätigkeiten und der Musik zu widmen) hat mit Antoine de Saint-Exupérys Kleinem Prinzen jenes Buch zum Inhalt ihrer Abschlussarbeit gemacht, das sie seit Kindheitstagen in den verschiedensten Sprachen begleitet – sie spricht immerhin sieben Fremdsprachen. Bei der Preisverleihung hat Maria Artho das Ergebnis ihres Übersetzungsvergleichs dementsprechend eloquent auf Französisch präsentiert. Das Team des INTRAWI gratuliert Maria Artho herzlich zu ihrem Erfolg.

Damit stellt sich natürlich die Frage, wann die nächste Studentin oder der nächste Student des INTRAWI einen Frankreichpreis gewinnt. Frankophile Studierende, aufgepasst: Eine entsprechende Themenfindung für die Masterarbeit lohnt sich, denn die preisgekrönten Arbeiten werden als Monographie veröffentlicht. Allez-y !

 

Alle Blicke richten sich auf die strahlende Preisträgerin. Links Wolfgang Pöckl vom INTRAWI und Eva Lavric, die Leiterin des Interdisziplinären Frankreich-Schwerpunkts; rechts überreicht der Botschafter der Republik Frankreich in Österreich, S.E. Pascal Teixeira da Silva, der Preisträgerin Maria Artho ihre Gewinnurkunde.

Alle Blicke richten sich auf die strahlende Preisträgerin. Links Wolfgang Pöckl vom INTRAWI und Eva Lavric, die Leiterin des Interdisziplinären Frankreich-Schwerpunkts; rechts überreicht der Botschafter der Republik Frankreich in Österreich, S.E. Pascal Teixeira da Silva, der Preisträgerin Maria Artho ihre Gewinnurkunde.

Text und Foto: Martina Mayer