21.05.2015

Dolmetsch-Übungskonferenz

Wir sind Weltstadt. Was macht Innsbruck zur Alpenmetropole?

9.00-16.00 Uhr
Dolmetsch-Trainingsanlage
Innrain 52, Geiwi-Turm, 1.OG, A-6020 Innsbruck

Kontakt

Dipl.-Dolm. Elvira Iannone
Institut für Translationswissenschaft
  +43 512 507-42468   Elvira Iannone

  Programm Wir sind Weltstadt. Was macht Innsbruck zur Alpenmetropole?

Bei der zweiten Übungskonferenz dieses Semesters ging es um das Thema „Wir sind Weltstadt. Was macht Innsbruck zur Alpenmetropole?“. Im Rahmen dieser eintägigen Konferenz setzten sich zwölf Vortragende mit den verschiedenen Aspekten dieses Themas auseinander. Die MA-Studierenden des INTRAWI dolmetschten die Vorträge, die auf Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch und Russisch gehalten wurden, simultan in alle 5 Institutssprachen.

 

 

Zum Gelingen einer solchen Konferenz braucht es neben Rednerinnen zahlreiche weitere Mitwirkende – zum Beispiel die Moderatorinnen Dipl.-Dolm. Elvira Iannone (Bild 2) und Dr. habil. Alena Petrova (Bild 3) und natürlich die vielen gut vorbereiteten Dolmetscherinnen und Dolmetscher (Bilder 4–6), die die Reden unserer Vortragenden für das Publikum dolmetschten.

Dr. Chris Marsh (Bild 7), ein ehemaliger Lehrender unseres Instituts und Dolmetscher mit langjähriger Erfahrung, eröffnete die Veranstaltung mit einem kurzweiligen Bericht über die Entwicklung von Innsbruck als Konferenzstandort. Gleich im Anschluss erfuhren wir von Mag. Sandra Hechenblaikner (Bild 8), wie die internationale Ausbildung am MCI aussieht und wie internationale Studierende am MCI zum „Weltstadt-Flair“ Innsbrucks beitragen. Dipl.-Vw. Mag. Gregor Leitner (Bild 9) von der Wirtschaftskammer sprach über den Exportstandort Innsbruck. Darauf folgte ein Themenwechsel – Gina Disobey (Bild 10) stellte ihr TKI-Projekt „(D)ort“ vor, das sich mit den vielfältigen Formen der Diskriminierung in Innsbruck auseinandersetzt. Mag. Francesca Bagaggia (Bild 11) vom Italienzentrum ging auf die Internationalität unserer Alma Mater ein und stellte die Länderzentren der Leopold Franzens Universität vor. Der darauffolgende Vortragende, Dr. habil. Christian Steiner (Bild 12), vertrat anhand einschlägiger Definitionen als aus Deutschland „zugereister“ Geograf mutig den Standpunkt, dass Innsbruck nicht wirklich eine Metropole sei. Er schloss jedoch mit der versöhnlichen Frage: „Eine Metropole – wollen wir das wirklich sein?“. Univ.-Prof. Dr. Gilles Reckinger (Bild 13) lenkte den Blick der Besucherinnen und Besucher von der Insel Lampedusa bis zu den Flüchtlingen am Brenner und erinnerte die Anwesenden daran, dass jeder und jede von uns einen Beitrag zu einer menschlicheren Gesellschaft leisten kann.

In der Mittagspause wurden Vortragende wie ZuhörerInnen mit einem großzügigen Buffet belohnt, das von den Studierenden organisiert worden war (Bild 14). Dabei wurde gleich die Gelegenheit genutzt, sich kennenzulernen und über die Themen des Vormittags auszutauschen (Bild 15).

Der Nachmittag wurde von Mag. Natalie Mair und Mag. Sabrina Scheiber (Bild 16) eröffnet, die uns Einblicke in die Vorbereitungsarbeiten für die Innsbruck 2016 International Children´s Games gaben und die Studierenden dazu einluden, als Volunteers bei diesem Event dabei zu sein. Vom internationalen Sportevent zu einem internationalen Kulturevent – Dr. Helmut Groschup (Bild 17) trug seine philosophischen Gedanken über Weltkino und Weltstadt, und damit über das Internationale Filmfestival Innsbruck vor, das vom 1.-7. Juni die Welt des Films nach Innsbruck bringt. Mag. Daria Fuchshuber-Weber (Bild 18), entführte uns anschließend auf einen historischen Stadtrundgang und gab einen interessanten Einblick in die Welt der staatlich geprüften FremdenführerInnen in Innsbruck. Den Abschluss bildete Mag. Svitlana Dittrich (Bild 19), die über den Verein „Russkij Dom“ und die Aktivitäten unserer russischen Mitbürger berichtete.

Insgesamt ein sehr abwechslungsreiches und spannendes Programm – und dem Publikum scheint es gefallen zu haben (Bild 20). Wir freuen uns schon auf das nächste Mal im Sommersemester 2016!

Text: Susanne Pauer
Fotos: Susanne Pauer
Plakat: Mladen Kaloperovic

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