Fragen zur
VII. Internationalen Innsbrucker Ringvorlesung zur
Translationswissenschaft 
 
„Bausteine der Translationskompetenz oder
Was macht die Übersetzer und
Dolmetscher zu Profis?“ 

  

12.06.2013 Laura Santamaria Guinot 

05.06.2013 Wolfgang Pöckl

29.05.2013 Pius ten Hacken

22.05.2013 Peter Sandrini

15.05.2013 Delia Chiaro

08.05.2013 Donat Sebastian

24.04.2013 Małgorzewicz Anna

17.04.2013 Vlasta Kucis

10.04.2013 Alessandra Riccardi

20.03.2013 Michaela Albl-Mikasa

13.03.2013 Lew N. Zybatow

06.03.2013 Gyde Hansen





12.06.2013

Laura Santamaria Guinot (Barcellona)
Specific features and special competences in AVT and Screen Translation)

Fragen:

1. What are the specificities of Audiovisual Translation?

2. Comment on the importance of the visual channel when having to translate an audiovisual production.

3.What are the main characteristics of the language used by the media?


05.06.2013
Wolfgang Pöckl (Innsbruck)
Was LiteraturübersetzerInnen alles können und wissen sollten

Fragen:

1. Welche Argumente wurden (und werden zum Teil bis heute) an den Ausbildungsstätten für ÜbersetzerInnen gegen die Einrichtung eines Studienzweigs /einer Spezialisierung "Literarische Übersetzung" vorgebracht?

2. Wie unterscheidet sich der übersetzerische Zugang a) auf den Inhalt b) in Bezug auf die sprachliche Form zwischen einem Fachtext (z.B. Medikamenten-Beipackzettel) und einem literarischen Text (z.B. Roman)? 

3. ÜbersetzerInnen werden oft als KulturvermittlerInnen bezeichnet. Welche Fähigkeiten - über die rein translatorische Kompetenz hinaus - braucht ein/e Übersetzer/in heute vermehrt, um diese Funktion in vollem Umfang wahrnehmen zu können?


29.05.2013
Pius ten Hacken (Swansea)
Sprachkompetenz, Fachkompetenz und Translationskompetenz im Fachübersetzen

Fragen:

1. Welche sind die Wissenskomponenten, die im Begriff der pragmatischen Kompetenz zusammengefasst werden?

2. Warum ist für eine(n) Übersetzer(in) die Bedeutung der Terminologie als Bestandteil der Fachkompetenz wichtiger als für den/die Autor(in) des Ausgangstextes?

 

3. Welche sind die vier wichtigsten Komponenten der Translationskompetenz und wie verhalten sie sich zu den anderen Wissenskomponenten, die in der Translation eine Rolle spielen?


  

22.05.2013
Peter Sandrini (Innsbruck)
Translationskompetenz und Ausbildung:
Globalisierung, Technologie, Beruf

Fragen:

 1. Welche Veränderungen beeinflussen den Arbeitsmarkt?

2. Welche Faktoren beeinflussen die Ausbildung?

3. Welche neuen Tätigkeitsbereiche ergeben sich für Translatoren?



15.05.2013
Delia Chiaro (Bologna/Forlí)
Translating Humour and Translation Competence

Fragen:

1.Why is it important to translate humour?

2.Leaving aside obvious lingua-cultural issues , what sets translating humorous discourse apart from translating serious discourse?

3.Why has the issue of translation of humour been largely disregarded both in Translation Studies and Humour Studies?

 

08.05.2013
Donat Sebastian (Innsbruck)
Goethe als Theoretiker und 'Opfer' buchstabengetreuer Übersetzung

Fragen:

1.Welche drei Arten der Übersetzung unterscheidet Goethe im Kapitel „Übersetzungen“ im Prosateil seines „West-östlichen Divans“?

2.Worin unterscheiden sich die Relationen von Eigenem und Fremdem gemäß der ‚alter‘- und der ‚alius‘-Konzeption?

3.Wie lässt sich die von Goethe skizzierte dritte Form der Übersetzung, die er dem „höchsten und letzten Zeitraum“ zuordnet, mit Blick auf die Unterscheidung von ‚alter‘ und ‚alius‘ zuordnen?

4.Wodurch zeichnet sich die Übersetzung des „West-östlichen Divans“ in der ab 1932 erschienenen russischen Goethe-Ausgabe aus?

5.Warum wurde sie in der Sowjetunion so stark kritisiert?

 

24.04.2013
Malgorzewicz Anna (Wroclaw)
Translatorische Kompetenz von Studierenden und professionellen Übersetzern im Vergleich - Ergebnisse einer experimentellen Studie

Fragen:

1. Welcher Zusammenhang besteht zwischen der translatorischen Kompetenz und der Translationskompetenz?

2. Wo liegen die Unterschiede zwischen den Ausführungsmodi von Translationshandlungen bei Studierenden und professionellen Übersetzern?

3. Nennen Sie die Eigenschaften des professionellen Translators und die Komponenten seiner Translationskompetenz!

 

17.04.2013
Vlasta Kucis (Slowenien)
Die Recherchekompetenz im Kontext der translatorischen Handlungsfähigkeit

Fragen:

1. Was versteht man unter dem Begriff translatorische Recherchekompetenz?

2. Wie wirkt sich die Recherchekompetenz auf die Qualitätssicherung der Übersetzung aus?

3. Die Komplexität der Handlungsfähigkeit als ein Bündel von Teilkompetenzen.

 

10.04.2013
Alessandra Riccardi (Trieste)
Qualität und Kompetenz beim Simultandolmetschen

Fragen:

 1. Welcher Zusammenhang besteht zwischen Dolmetschstrategien und Qualität?

 2. Kann Kompetenz beim Simultandolmetschen anhand von Qualitätskriterien erkannt/definiert werden?

 3. Wie erkennt man Expertise beim Simultandolmetschen?
 Sind dabei die Begriffe von Normen und Stil nützlich?

 

20.3.2013
Michaela Albl‐Mikasa (Zürich/Winterthur)
Dolmetschkompetenz – Kernkompetenzen und Kompetenzpflege

Fragen: 
 
1. Welche  Teilkompetenzen  sehen  professionelle  DolmetscherInnen  als  besonders  wichtig  für  ihre 
Tätigkeit an und welche vernachlässigen sie eher? (jeweils 5)
 
2. Welche  Grundkompetenz  wird  über  die  klassischen  Kompetenzen  (Sprach‐  und  Dolmetsch‐
kompetenz) hinaus immer wichtiger und warum?
 
3. Welche  neuen/zusätzlichen  Teilkompetenzanforderungen  stellen  sich  für  DolmetscherInnen  durch die weltweite Verbreitung von Englisch als Lingua Franca (ELF)?

 

13.03.2013 
Lew N. Zybatow (Innsbruck)
Bausteine kultureller Kompetenz des Translators 
 
Fragen: 

1. Geben Sie die Definition der Translation nach Albrecht Neubert!

2. Was  unterscheidet  kulturelle  Kompetenz  des  Translators  von  der  allgemeinen  kulturellen Kompetenz?

3. Wie kann die Translationswissenschaft das kulturelle Wissen des Translators operationalisieren?

4. Wie wird der Stereotypisierungsprozess psychologisch gesehen?

5. Was  wird  in  der  Sprachwissenschaft  unter  Stereotyp  verstanden,
welche  zwei  Arten  werden unterschieden?

6. Welche Arten textbezogener und wortbezogener Stereotypen werden in der  translationsrelevanten 
Stereotypentaxonomie von Lew Zybatow unterschieden?

 

06.03.2013 
Gyde Hansen (Kopenhagen)
Translationskompetenz – woher kommt sie und was ist das? 
 
Fragen: 

1. Wer hat die  Translationskompetenz? Die Zweisprachigen oder die Fachleute? 
Der Mensch oder die Maschine? Woher kommt sie?

2. Was verstehen Sie unter Übersetzungsqualität? Wie viel Qualität brauchen wir?

3. Wie  stellen  Sie  sich  den  Arbeitstag  der  professionellen  Übersetzerinnen  und  Übersetzer  in  der Zukunft vor? Welche Trends sehen Sie?