Fernando Ruiz Peyré

...hätte nie gedacht, dass er seine Heimat einmal verlassen würde.
Fernando Ruiz Peyre

Fernando blickt beim Arbeiten hin und wieder aus dem Fenster seines Büros im sechsten Stock des Bruno-Sander-Hauses und mustert die Berghänge. „Auch meine Heimatstadt Mendoza liegt in der Nähe von Bergen“, sagt der Geograph, „vielleicht fühle ich mich deswegen hier auch so wohl.“ Fernando Ruiz Peyré ist in einer Stadt in Westargentinien als, wie er sagt, „schüchterner Bub“ aufgewachsen. Nie hätte er sich gedacht, dass er eines Tages seine Heimat verlassen wird. „Ähnlich wie der Erztiroler, der hier geboren wird, lebt und stirbt, war ich auch der festen Überzeugung, nie für längere Zeit Mendoza zu verlassen“, erklärt Fernando. Doch es kam anders: Er lernte Martin Coy, Professor und Südamerikaexperte aus Tübingen kennen, und entschied sich ein Austauschjahr in Deutschland zu absolvieren. „Finanziell konnte ich es mir gerade so leisten und Europa reizte mich“, meint Fernando. Er ging für ein Jahr nach Tübingen, wollte dort studieren und die Welt ein bisschen besser kennenlernen. Wie es das Schicksal aber so wollte, lernte er nicht nur die Welt, sondern auch eine Frau kennen, in die er sich verliebte. Schlussendlich reiste er nach dem Jahr wieder nach Argentinien zurück - mit zwei klaren Zielen: Sein Studium abschließen und nach Deutschland zurückkehren.


 

Das gesamte Interview mit Herrn Ruiz Peyré finden Sie in den Interviews "Gemeinsam sind wir Uni", die im Rahmen eines Jubiläums-Projektes in Zusammenarbeit des Büro für Öffentlichkeitsarbeit und der Target Group erstellt wurden.

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