Projekte

mobilität

Der Stellenwert von Mobilität im gesundheitsorientierten Tourismus 

Das Mobilitätsverhalten von Touristen vor Ort mit nachfolgenden gesundheitsbezogenen Implikationen und die Beziehungen zwischen Bewegungsgewohnheiten und Mobilitätsmustern im täglichen Leben waren Gegenstand dieser Studie. Ein vielschichtiger methodischer Ansatz zeigte vielfältige Implikationen in allgemeinen Mobilitätsroutinen im Alltag sowie in Urlaubssituationen, während Urlaubssituationen Indikatoren für Anpassungen des individuellen Mobilitätsverhaltens darstellen.

 Förderer der Studie war das Tourismusforschungszentrum (TFZ) des Landes Tirol. 

 Folgende Personen waren an dem Projekt beteiligt

  • Univ.-Prof. Dr. Bruno Abegg (Institut für Geographie, LFU)
  • Mag. Dr. Cornelia Blank (Institut für Sport-, Alpinmedizin, Gesundheitstourismus, UMIT)
  • Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Markus Mailer (Institut für Infrastruktur, LFU)
  • Eva Posch, MSc (Institut für Geographie, LFU)
  • Mag. Martin Schnitzer, PhD (Institut für Sportwissenschaft, LFU)
  • Philipp Schlemmer, MSc (Institut für Sportwissenschaft, LFU)
  • Bartosz Bursa, MEng (Institut für Infrastruktur, LFU)
  • Dr. Robert Steiger (Institut für Finanzwissenschaft, LFU)
 
 

agrotourism

  Agrotourismus. Eine Untersuchung zum Einfluss der bäuerlichen Gästebeherbergung auf die landwirtschaftlichen Strukturen im Ötztal

 Das Projekt Agrotourismus untersuchte den Beitrag der bäuerlichen Gästebeherbergung zur Erhaltung der landwirtschaftlichen Strukturen sowie auf die Offenhaltung der Kulturlandschaft im Berggebiet. Am Beispiel vom tourismusintensiven Ötztal wurde dafür eine quantitative Befragung der landwirtschaftlichen Betriebe mit Gästebeherbergung durchgeführt. Einzelne quantitative Ergebnisse werden anschließend in qualitativen Interviews mit regionalen Experten und Expertinnen vertieft.

Die bäuerliche Gästebeherbergung trägt einerseits durch die Bereitstellung von Unterkünften, andererseits durch die Landschaftspflege zur Tourismuswirtschaft bei. Ferner leistet sie einen Beitrag zur Erhaltung der Lebensqualität im ländlichen Raum. Erkenntnisse aus der Studie tragen dazu bei den Fortbestand und die Weiterentwicklung bäuerlicher Gästebeherbergung zu unterstützen.

Förderer der Studie war das Tourismusforschungszentrum (TFZ) des Landes Tirol.

Das Projekt wurde am Institut für Soziologie von Rike Stotten und Markus Schermer bearbeitet.

 

familie

 Strategische Positionierung - eine Analyse strategischer Optionen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit touristischer Familienunternehmen

 

Das Projekt untersuchte die strategische Positionierung von touristischen Familienunternehmen in Tirol. Eine der zentralen Stärken von Familienunternehmen besteht in der engen Verzahnung von Familie und Betrieb und das die Entscheidungsfindungen gleichermaßen von sachlichen und emotionalen Motiven geleitet werden. Zudem spielt die langfristige Existenzsicherung der Familien eine wesentliche Rolle. Familienunternehmen stehen vor vielen Herausforderungen, die mit dem Verhältnis Familie-Unternehmen, der Finanzierung oder der Unternehmensstrategie zusammenhängen. Touristische kleinstrukturierte Familienunternehmen haben aufgrund ihrer Größe mit Herausforderungen und Nachteilen, wie sich verändernden und gesättigten Märkten, zu kämpfen welche eine klare strategische Ausrichtung notwendig machen.

Ziel des Projektes war eine Grundlagenstudie zum Status Quo der strategischen Positionierung von Familienbetrieben im Tourismus zu verfassen, deren Problemfelder zu analysieren und ein Portfolio mit strategischen Optionen für touristische Familienunternehmen zu erstellen.

Die qualitative Untersuchung besteht aus einem Leitfadeninterview und Fokusgruppen. Grundsätzlich kann von diesem Projekt ein besseres Verständnis zum Unternehmertum, insbesondere zur strategischen Planung in Familienunternehmen erwartet werden, sowohl aus theoretischer als auch praktischer Sicht.

Förderer der Studie war das Tourismusforschungszentrum (TFZ) des Landes Tirol.

Das Projekt wurde vom Team KMU & Tourismus der Universität Innsbruck und vom Zentrum für Familienunternehmen am Management Center Innsbruck bearbeitet.

 

Gate

 GATE - Granting Accessible Tourism for Everyone (ITAT2034)

Interreg Projekt V-A Italien-Österreich – Aufruf 2017 - Prioritätsachse 2 – Natur und Kultur

 In Zusammenarbeit mit der Stiftung UNESCO Dolomiti (Projekt Leader) führen wir in den kommenden drei Jahren ein grenzüberschreitendes Interreg Projekt Italien-Österreich mit dem Namen GATE - Granting Accessible Tourism for Everyone durch, was soviel bedeutet wie „Barrierefreien Tourismus für alle ermöglichen“. Als Projektpartner mit dabei sind die Region Veneto, die Gemeinde Santorso (Veneto), der CAI Alpago und auf österreichischer Seite die Universität Innsbruck sowie die Standortagentur Tirol und Forschungsgesellschaft Salzburg Research.

Das Projekt widmet sich dem nachhaltigen Schutz, der Förderung und Entwicklung des einzigartigen Natur- und Kulturerbes im Alpenraum und entwickelt einheitliche Leitlinien, Kommunikationsformen und Standards für den inklusiven Tourismus für alle.

 Ziel ist die Entwicklung folgender Instrumente:

 Leitlinien für Barrierefreiheit, grenzüberschreitende Beschilderungen und Kommunikationsformen

  • Produkte zur Förderung des barrierefreien Tourismus basierend auf den Ideen des Design for all
  • Inklusive Informationssysteme für Touristen und E-Tourism Plattformen
  • Innovative Mobilitätskonzepte für den Tourismus
  • Handbuch und Schulungen zum fachspezifischen Wissenstransfer
  • Grenzüberschreitende Werbekampagne (Verbreitung Kultur Barrierefreiheit, Einbindung Stakeholder und Aufwertung Pilotmaßnahmen)
  • Help Desk für inklusiven Tourismus

 In den teilnehmenden Regionen sind auch konkrete Standortprojekte geplant: Bei uns in Südtirol werden wir das Besucherzentrum Geoparc Bletterbach bei Radein aufwerten und mit den neuesten Technologien ausstatten, wie z.B. virtuelle Realität (VR), Bluetooth-Informationssender (Beacons) und Sensoren (Parkplatzsensoren), die für alle BesucherInnen benutzbar sind.

 Das Projekt wird mit Fördermitteln des Programms Interreg V-A Italien-Österreich finanziert.

 

Nach oben scrollen