InTheSo 2009 ― JESUS NACHFOLGEN!? AUF DER SUCHE NACH CHRISTLICHEN LEBENSFORMEN

 

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Die Patriarchen und Propheten des alten Bundes werden von Gott dazu berufen, einem Weg zu folgen, den sie nicht kennen, auf den sie aber mit einem bestimmten Auftrag geführt werden. Gemäß der Evangelien steht am Beginn des öffentlichen Wirkens Jesu die Berufung von Jüngern, die ihm von diesem Zeitpunkt an nachfolgen, seinen Weg begleiten, sein Wirken erleben und letztlich ausgesandt werden, zu bezeugen, was sie erfahren haben. Das Gottesvolk besteht aus Menschen, die in die Nachfolge gerufen sind. Doch was bedeutet das? Bewunderung, die Einhaltung bestimmter Vorschriften, Nachahmung, Selbstaufgabe oder Selbstverwirklichung? Wie können moderne Menschen Jesus nachfolgen? Was sind die Konsequenzen solcher Nachfolge, und können wir jemals Gewissheit erlangen, dabei auf dem richtigen Weg zu sein?

 


Programm

 

Montag, 7. September 2009

09:00 - 10:30 Dr. Simone Paganini: "Ich aber sage euch ...": von der Thora bis Jesus. Die Interpretation des Gesetzes in Israel in der Zeit des zweiten Tempels

11:00 - 12:30 Univ.-Prof. Dr. Martin Hasitschka: "Kommt mir nach!" Die Nachfolge Jesu in den Evangelien und ihre aktuelle Bedeutung

14:30 - 16:00 Univ.-Prof. Dr. Roman Siebenrock: Getsemani: Gestalt des christlichen Martyriums im 20. Jahrhundert

16:30 -18:00 Dr. Nikolaus Wandinger: Jesusnachfolge zwischen Kopie und Projektion. Fallen und Chancen einer Pilgerschaft

20:00 - 21:30 Dr. Martina Kraml: Wer redet denn heute noch von "Nachfolge"? Überlegungen zu einer christlichen Alltagskultur aus katechetischer Perspektive

 

Dienstag 8. September 2009

09:00 - 10:30 Univ.-Prof. Dr. Matthias Scharer: "Sich nicht aus dem Herzen verlieren." Zur Problematik einer christlichen Beziehungsform

11:00 - 12:30 Ass.-Prof. Dr. Willibald Sandler: Christus nachfolgen - wie geht das? Biblische Herausforderungen

14:30 - 16:00 Ao. Univ.-Prof. Dr. Wilhelm Guggenberger: "Nur einer ist der Gute." Gedanken zur christlichen Ethik


Veranstaltungsort
: Hörsaal I, Karl-Rahner-Platz 3, 6020 Innsbruck


Freier Eintritt!


Gefördert durch:    Universität Innsbruck; Diözese Innsbruck; Stift Wilten