Universität Innsbruck Innsbruck, 1.3.1999
Fachbereich Physik
Institut für Theoretische Physik

 

Josef Rothleitner, Dr. phil.

<Josef.Rothleitner[at]uibk.ac.at>
o.Universitätsprofessor für Theoretische Physik

 

Verwaltungsfunktionen:

  • Dekan der Naturwissenschaftlichen Fakultät 1976/78
  • Rektor 1983/85
  • Senator 1998/2000
  • Vorsitzender der Fachgruppe Physik/Astronomie 1986/99
  • Erasmus/Sokrates Koordinator

 

Lehre:

Meine Lehre steht unter dem Motto:

 


Die Physik und ihr geistiger Eigencharakter ist eines der großen Schwungräder der menschlichen Seele unserer Zeit. In ihr münden 5 Jahrhunderte geistiger Schulung zusammen, und an ihrer Lehre haben alle übrigen wesentlichen Dinge des gegenwärtigen Menschen teil.
Wer nicht die Idee der Physik (ihr vitales Weltbild, nicht die Wissenschaft selbst) sich zu eigen gemacht hat, der ist kein gebildeter Mensch.
Ortega y Gasset

 

Lehraufgaben:

Inkulturation des physikalischen Weltbildes durch streng ideologische Darstellung der wesentlichen bisherigen Ergebnisse der physikalischen Forschung. Systematisierung und Synthetisierung von Gestalt und Funktion des materiellen Kosmos.

 

Analyse und Darstellung des Erkenntnismodus, durch den die Physiker zu der erstaunlichen Konstruktion ihres Weltbildes kommen.

 

Darstellung der geschichtlichen Entwicklung der Physik in kurzem, aber exaktem Aufriß.

 

Rationalisierung der Unterrichtsmethoden der Physik und der physikalischen Mathematik. Entwicklung einer Hochschulpädagogik: Vereinfachung und Zusammenfassung des essentiellen physikalischen Wissens. (Der Urwald der Wissensmassen muß so organisiert werden, daß das Wissen dem menschlichen Leben dient; nur das Wesentliche bestehen lassen.)

 

Ausbildung von guten Fachleuten als Physiklehrer an höheren Schulen, die jungen Menschen beibringen können, was der gegenwärtige Mensch braucht, um leben zu können. (Diese Berufsausbildung liegt dzt. völlig im argen.)

 

Vermittlung der wesentlichen Grundzüge des theoretischen Wissens und Könnens der physikalischen Wissenschaft auf der Höhe der Zeit für Studierende, die sich zur physikalischen Forschung berufen fühlen.

 

Lehrveranstaltungen:

  • Mathematische Methoden der Physik (3. Semester)
  • Einführung in die Theoretische Physik (3. Semester)
  • Mechanik (Die mechanistische Naturtheorie) (4. Semester)
  • Elektrodynamik (Elektro-Foto-Dynamik) (5. Semester)
  • Quantentheorie (6. Semester)
  • Relativitätstheorie und Theorie der Gravitation
  • Kernkräfte und Elementarteilchen.

 

Forschung: Theorie der Gravitation.

Neuere Publikationen:

Skripten zu Vorlesungen mit Aufgaben:


Einführung in die Theoretische Physik, WS 98/99 (3. Sem)
Teil I: Mechanik (pdf-Datei, ps.gz-Datei)
Teil II: Elektrodynamik (pdf-Datei, ps.gz-Datei)
Teil III: Quantenmechanik (pdf-Datei, ps.gz-Datei)

Mathematische Methoden der Physik 2, WS 98/99 (pdf-Datei, ps.gz-Datei)

 

A Class of Metric Theories of Gravitation on Minkowski Spacetime, Foundations of Physics 26, 1996 (369-389) A. Nairz.
Errata: Foundations of Physics 27, 1997 (823-826).

Studien zur Theorie der Gravitation: Gravidynamik in 1+1 Dimensionen.
Diplomarbeit 1996 S. Steidl

Über bimetrische, Poincare-relativistische Theorien der Gravitation und die Untersuchung linearer Effekte in 2 Teilklassen solcher Theorien.
Dissertation 1997 A. Nairz

Bewegung von Massenpunkten in Gravitationsstrahlungsfeldern.
Diplomarbeit 1998 M. Zeindl

Eine kritische Analyse der mathematischen Modelle, die im Rahmen der Allgemeinen Relativitätstheorie zur Beschreibung der Kreiselbewegung ausgedehnter Körper benützt werden.
S. Steidl Fth-10/1999


© Josef Rothleitner.