Öffentliche Vortragsreihe

Was ist Objektive Hermeneutik? - Eine Einführung mit Claudia Scheid und Jakob Hueber

Veranstaltungshinweis (pdf)

Die qualitative Forschungsmethode der Objektiven Hermeneutik wurde in den 1970er Jahren von und um Ulrich Oevermann (Frankfurt a.M.) entwickelt. Es handelt sich um eine Analyseweise, die im Kontext einer Euphorie des Messens beobachtbarer Fakten alternativ die Konstitution der letzteren ins Zentrum der Aufmerksamkeit rückte – und dadurch nicht minder viel Enthusiasmus für die damals aufflammende und unterdessen etablierte „qualitative“ Sozialforschung erzeugte. Wir wollen heute prüfen, was ist dran an der Objektiven Hermeneutik? Wie funktioniert diese Methode in der Interpretation konkreter Daten wie zum Beispiel von Interviews und Interaktionstranskripten? Wie geht man sequenzanalytisch vor? Und wie lassen sich „latente Strukturen“ des Sozialen aufdecken?

Vortragende

Claudia Scheid, Professur für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Pädagogische Professionalisierung und Beratung sowie Aus- und Weiterbildung, Institut für Psychosoziale Intervention und Kommunikationsforschung, Universität Innsbruck Jakob Hueber, MA, Institut für Psychosoziale Intervention und Kommunikationsforschung, Universität Innsbruck

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