Universität Innsbruck

Überblick

Chill die Basis

 

 

Projekt "Chill die Basis"

 

Menschen aus nicht-akademischen Herkunftsmilieus sind nach wie vor mit spezifischen Herausforderungen sowohl beim Hochschulzugang als auch während dem Studium konfrontiert. Die meist „unsichtbaren“ Hürden beim Hochschulzugang zeigen sich in der sozialen Zusammensetzung der Studierenden, die sich deutlich von der Gesamtgesellschaft unterscheidet: Kinder aus Familien, in denen mindestens ein Elternteil eine Matura hat, haben in Österreich noch immer eine ca. 2,5-mal höhere Wahrscheinlichkeit, ein Hochschulstudium zu beginnen als Kinder deren Eltern nicht über zumindest einen Maturaabschluss verfügen.

Das Projekt „Chill die Basis“ strebt die Realisierung von Chancengleichheit im Hochschulraum Tirol und damit die Förderung von „nicht-traditionellen“ Studierenden an. Darunter verstehen wir Studierendengruppen, die aufgrund ihrer sozialen und/oder regionalen Herkunft mit Hürden konfrontiert sind, wenn es darum geht, andere Bildungswege wahrzunehmen und zu beschreiten als die ihnen im eigenen Umfeld vorgegebenen sind. Meist wird in diesem Zusammenhang von „bildungsfernen“ Gruppen gesprochen, im Projektkontext distanzieren wir uns jedoch von dieser Bezeichnung und stellen heraus, dass es sich hier nicht um Menschen handelt, die fern von Bildung sind bzw. keine Bildung haben. Es geht vielmehr um die Anerkennung diverser Bildungsformen und heterogener Lebensrealitäten und in diesem Zusammenhang um die Frage der Zugänglichkeit und gerechten Teilhabemöglichkeit am Bildungs- und Hochschulsystem.

Fünf Tiroler Hochschulen (Fachhochschule Kufstein, Management Center Innsbruck, Pädagogische Hochschule Tirol, Private Universität für Medizinische Informatik und Technik, Universität Innsbruck) sowie die Arbeiterkammer Tirol und die Psychologische Studierendenberatung Innsbruck arbeiten gemeinsam an der Realisierung des Projektziels. Gefördert wird das Projekt „Chill die Basis“ durch Hochschulraum-Strukturmittel (HRSM) vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) sowie vom Land Tirol.

 

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