Hochschulpolitik

Diskursanalyse zur „sozialen Dimension“ in der Hochschulbildung

Im Zuge des Bologna-Prozesses wurde die Erhöhung der sozialen Durchlässigkeit im Hochschulsystem zum erklärten Ziel der österreichischen Bildungspolitik. Die Studierendenpopulation soll in ihrer Zusammensetzung auf allen Ebenen des Hochschulzugangs, im Studienverlauf sowie bei den Abschlüssen alle gesellschaftlichen Gruppen der Gesamtbevölkerung repräsentieren (London Communiqué, 2007). Auf nationaler Ebene veröffentlichte das österreichische Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft die „Nationale Strategie zur sozialen Dimension in der Hochschulbildung“ (BMWFW, 2017), worin konkrete quantitative Zieldimensionen formuliert werden, an denen sich ein zu realisierendes Mehr an Chancengleichheit bemessen lassen soll. Nun stellt sich allerdings die Frage, was unter der „sozialen Dimension“ eigentlich verstanden wird. Zur Klärung dieser Frage wurde eine Diskursanalyse zum Begriff der sozialen Dimension in hochschulpolitischen Strategiepapieren durchgeführt.

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