Überblick 

Unter „guter Lehre“ verstehen wir – das Team „Service Management und Tourismus“ des Instituts für Strategisches Management, Marketing und Tourismus – die Förderung studentischer Lernprozesse.

LFU255

 

 

 

Grob unterscheiden wir hierbei zwischen

  • Lernen im kognitiven Bereich und
  • Lernen im affektiven sowie sozialen Bereich.

 

 

 

 

In unseren Lehrveranstaltungen verfolgen wir sowohl Lernziele im kognitiven als auch im affektiven und sozialen Bereich.

Je nach Ausbildungsgrad (z.B. Bachelor- versus Masterstudium) werden unterschiedliche Ebenen kognitiven Lernens angestrebt. Diese gliedern sich (nach Bloom et al. 1974) wie folgt:

  1. Erwerb von Wissen (z.B. Wiedergabe von Fakten, Konzepten, Theorien)
  2. Verständnis (z.B. Wiedergabe mit eigenen Worten, ergänzt um eigene Erklärungen)
  3. Anwendung von Wissen (z.B. Lösung von Standardaufgaben)
  4. Analyse (z.B. Vergleich einer Theorie mit einer anderen)
  5. Synthese (z.B. Ableitung von Lösungsvorschlägen für eine Aufgabenstellung aus einer oder mehreren Theorien)
  6. Evaluation (z.B. Untersuchung von Stärken und Schwächen einer Theorie auf Basis empirischer Daten)

 

Darüber hinaus fördern wir Lernprozesse im affektiven und sozialen Bereich. Hierunter fallen beispielsweise

  • die Erlernung kritischer Einstellungen zu Fakten und Konzepten sowie die Motivation zur Weiterarbeit nach Ende einer Vorlesung und
  • die Erlernung sozialer Fähigkeiten wie z.B. das Lernen im Team.

Die angestrebte Ebene des Lernens im kognitiven Bereich sowie die relative Wichtigkeit des kognitiven im Vergleich zum affektiven/sozialen Lernen bestimmen wir individuell für jede Lehrveranstaltung. Das bedeutet, dass das studentische Lernen durch den Einbezug der Teilnehmervoraussetzungen (z.B. Vorkenntnisse, Interessen, Erwartungen) und die Formulierung konkreter Lernziele und -inhalte, die den identifizierten Voraussetzungen entsprechen, gefördert werden. Ferner wird der Lernerfolg durch eine aktive Einbeziehung der Lernenden (teilnehmerzentrierte Methode) sowie durch sozialintegratives Lehrverhalten begünstigt. Das studentische Lernen wird darüber hinaus durch den gezielten Einsatz von Medien, die die aktive studentische Beteiligung ermöglichen, gefördert. Schließlich wird der Lernerfolg durch die Messung der Leistung der Studierenden (z.B. Klausuren, Seminararbeiten, Präsentationen) sowie durch die Evaluation der Leistung der Lehrenden (Lehrevaluation) sichergestellt.