Aktuelles

Öffnungszeiten

Seit 01.03.2021 sind wir wieder zu den folgenden Öffnungszeiten für Sie erreichbar:
Montag und Mittwoch: 13–15 Uhr, Dienstag und Donnerstag: 10–12 Uhr.

Veranstaltungen

Angabe der Veranstaltungssprache(n) in Rot nach dem Veranstaltungstitel:
z.B.: de = deutsch, en = englisch, ru = russisch

Kurs "Konversation in russischer Sprache" [ru]

Sommersemester 2021
jeweils Montag, 13.15–15.45 Uhr (Beginn: 01.03.2021)
online über BigBlueButton

Kursleiterin: MMag. Sonja Bacher

Welche Themen beschäftigen Menschen in Russland und wie sieht ihr Alltag aus? Worüber diskutieren sie in den Medien, welche literarischen Texte lesen sie, welche Filme schauen sie? Und schließlich: Was sollte man über die russische Kultur wissen, damit man mitreden kann?
Wenn diese Fragen Ihr Interesse geweckt haben und Sie über Russischkenntnisse auf Russissch-Niveau B1 verfügen, sollten Sie sich für den Konversationskurs mit MMag. Sonja Bacher anmelden! Dieser wird als Lehrveranstaltung des Instituts für Slawistik angeboten.

Die Kursteilnehmer*innen werden über ausgewählte Themen anhand unterschiedlichster Aufgaben- und Fragestellungen diskutieren, wobei der Wortschatz themenspezifisch kontinuierlich erweitert wird.

Teilnahmevoraussetzungen

  • Externe Teilnehmer*innen: Russisch-Niveau B1
  • Studierende der Slawistik (für die Anrechnung): BA-Slawistik: positiv absolviertes Pflichtmodul 4; BA-Lehramt: positiv absolviertes Pflichtmodul 7

Anmeldung bis zum 21.02.2021

Voraussetzungen für eine Teilnahmebestätigung bzw. ein Zeugnis

  • Anwesenheitspflicht
  • aktive Mitarbeit
  • Kurzpräsentationen
  • mündliche Abschlussprüfung

eine Veranstaltung des Instituts für Slawistik und des Russlandzentrums

  Plakat

Kurs "Vorlesung über Belarus" [ru]

Sommersemester 2021
jeweils Freitag, 12.00–13.30 Uhr (Beginn: 05.03.2021)
online über Zoom

Kursleiterin: Liliya Ilyushyna (Minsk)

Das Russlandzentrum und das Institut für Slawistik sind dem Aufruf der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde (DGO) gefolgt, sich mit belarussischen Wissenschaftler*innen, die aufgrund von politischen Repressionen derzeit nicht mehr forschen und lehren können, solidarisch zu zeigen. So haben wir die Kulturwissenschaftlerin Liliya Ilyushyna, die bis 2020 an der Belarussischen staatlichen Universität für Kultur und Kunst in Minsk gearbeitet hat, eingeladen, eine kulturwissenschaftliche Vorlesung über Belarus – ein bisher in Westeuropa wenig bekanntes und beachtetes Land – auf Russisch zu halten.

Der Kurs wird als Lehrveranstaltung am Institut für Slawistik angeboten und bietet Studierenden wie auch externen Teilnehmer*innen, die Russisch zumindest rezeptiv auf B1-Niveau beherrschen, die Möglichkeit, ihr Wissen über Belarus zu erweitern. In den einzelnen Vorlesungseinheiten wird Liliya Ilyushyna über die Sprachpolitik in Belarus und die belarussische Sprache, über Literatur, Kultur und Geschichte sowie über gesellschaftliche und gesellschaftspolitische Themen sprechen. Und natürlich werden dabei auch die aktuellen Proteste sowie die Besonderheiten der Protestkultur in Belarus 2020 zur Sprache kommen.

Ziel

Erweiterung des Wissens über Belarus – über die Sprachpolitik und Sprache, Kultur und Geschichte, Gesellschaft und Politik

Teilnahmevoraussetzung und Anrechenbarkeit

  • Alle Teilnehmer*innen: Russisch-Niveau B1
  • Für Studierende der Slawistik der LFU: für BA-Slawistik: WM 3A; für BA-Lehramt Russisch: WM 7A
  • Für Studierende anderer Studienrichtungen der LFU: Bitte informieren Sie sich bei Ihrem/Ihrer Studienbeauftragten bzgl. Anrechnung im Rahmen Ihrer Individuellen Schwerpunktsetzung.

Methoden und Prüfungsmodus

  • Vorträge der Kursleiterin
  • Fragen und Diskussionsbeiträge der Teilehmer*innen
  • Schriftlicher Abschlusstest (Multiple Choice)

Anmeldung bis zum 21.02.2021

eine Veranstaltung des Russlandzentrums und des Instituts für Slawistik

  Plakat

Filmvorführung "Danton" (Frankreich 1983, Regie: Andrzej Warda) [fr/de]

geplant: 16.06.2021
Leokino (Anichstraße 36, 6020 Innsbruck)

Französisch mit deutschen Untertiteln

Die Filme werden im Rahmen der Filmreihe "Historische Einstellungen – Die Geschichte Ost-/Südosteuropas im Europäischen Film" und der LV 645212 "Geschichte und Kultur Südosteuropas / Geschichte und Region" unter der Leitung von Prof. Kurt Scharr gezeigt.

eine Veranstaltungsreihe des Instituts für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie, des Russlandzentrums und des Doktoratskollegs Austrian Studies mit dem Leokino

  Einladung zur Filmreihe

Veranstaltungsreihen

Forschungskolloquium "Geschichtswissenschaft in Diskussion" [de]

jeweils Montag, 19.00–20.30 Uhr (ab 05.10.2020)
Live-Stream

Vorträge in deutscher Sprache

Die Lehrveranstaltung richtet sich an ein fortgeschrittenes Studierendenpublikum im Master, z.T. nehmen daran auch in vermehrtem Maße Zuhörer*innen von außerhalb der Universität teil. Das zeigt auch das große Interesse an dieser Lehrveranstaltung.
Ziel des Forschungskolloquiums ist es, den Studierenden eine möglichst große Bandbreite an unterschiedlichen Methoden und Herangehensweisen zu Thematiken aufzuzeigen, die sich über alle beteiligten historischen Fächer (Alte Geschichte, Mittelalter, Neuzeit, Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Österreichische Geschichte und Zeitgeschichte) verteilen.
Die an den Vortrag (ca. 45–60 Min.) unmittelbar anschließende Diskussion (30–45 Min.) ist dabei ein zentrales Element, die in erster Linie den Studierenden Gelegenheit bieten soll, mit den vortragenden Kolleg*innen in Kontakt zu treten. Zugleich ist das Format aber auch dafür gedacht, den innerfachlichen Diskurs und Austausch regelmäßig zu pflegen.

eine Veranstaltungsreihe des Instituts für Alte Geschichte und Altorientalistik, des Instituts für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie und des Instituts für Zeitgeschichte

  weitere Informationen
  Live-Stream

Vom Baltikum bis Usbekistan:
Gegenwartsliteraturen 30 Jahre nach dem Ende der Sowjetunion

Januar–Juni 2021
online über Zoom

Eine literarische Veranstaltungsreihe von Literaturhaus am Inn und Russlandzentrum der Universität Innsbruck

Im Jahr 2021 jährt sich der Zerfall der Sowjetunion zum 30. Mal. Aus dem riesigen Imperium, das seit den 1920er Jahren hymnisch als ein "Sechstel der Erde" besungen wurde, gingen 15 Nationalstaaten hervor. Laut Herfried Münkler war die Sowjetunion das letzte im 20. Jahrhundert zerfallene Imperium eines "alten" territorial begründeten Typs. Der Zerfall selbst verlief im welthistorischen Vergleich relativ unblutig, doch das Erbe, das die Sowjetunion politisch, gesellschaftlich und kulturell hinterlassen hat, wirkt in den Nachfolgestaaten bis heute – wenngleich auch unterschiedlich – nach. Wirtschaftliche Daten, politische Theorien und historische Fakten erfassen zwar die verschiedenen Dimensionen und Folgen dieses Umbruchs, doch die Emotionen und Erinnerungen, die Millionen von Menschen damit verbinden, vermitteln sie nicht. Die Literatur dagegen kann davon erzählen und sie kann dies auf vielfältige Weise tun. Sie kann von der Mehrheitsgesellschaft vergessene Stimmen hörbar und aus dem kollektiven Gedächtnis Ausgeblendetes sichtbar machen. Vor allem aber kann sie subjektiv Erlebtes und Erlittenes anschaulich zur Darstellung bringen.

In einer literarischen Veranstaltungsreihe werden von Januar bis Juni 2021 Autor*innen aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion zu Wort kommen. Sie werden in einer Kombination aus Lesung und moderiertem Gespräch Einblicke in ihre jeweiligen Länder, Regionen und Sprachen gewähren und uns eine Vielfalt dort erahnen lassen, wo 70 Jahre lang zumindest ideologisch Einheit und Einheitlichkeit als Ziel ausgegeben wurden. Autor*innen unterschiedlicher Generationen, unterschiedlicher Schreibstile und Genres werde ihre Texte präsentieren und im Gespräch darüber reflektieren, welches Erbe das Sowjetsystem hinterlassen und was sich dennoch wesentlich verändert hat. Dabei wird es nicht zuletzt auch um die Frage des Stellenwertes des Russischen, der russischsprachigen Literatur und der damit verbundenen literarischen Traditionen im jeweiligen Land heute gehen.

Durch die Pandemie bedingt lassen sich die einzelnen Veranstaltungen zum jetzigen Zeitpunkt leider nicht fixieren. Aus diesem Grund werden wir uns auch nicht, wie ursprünglich geplant, vom Baltikum über die Ukraine und Belarus, die Republik Moldau und Russland weit in den Osten nach Usbekistan begeben, sondern eher einer Zick-Zack-Route folgen. Wir beginnen im Jänner 2021 mit den beiden slawisch-sprachigen Ländern Ukraine und Belarus und den Autor*innen Tanja Maljartschuk und Alhierd Bacharevič und schließen, so die Hoffnung, im Juni mit einem Live-Auftritt der lettisch-russischen Lyrik- und Performance-Gruppe Orbita ab. Wir bitten um Verständnis, dass die Veranstaltungen vorerst nur kurzfristig angekündigt werden können.

Organisation und Moderation: Eva Binder (Institut für Slawistik der Universität Innsbruck) und Miriam Finkelstein (Institut für Slawistik der Universität Graz) gemeinsam mit Anna Rottensteiner (Literaturhaus am Inn)

Station 1: Ukraine und Belarus
Lesung & Gespräch mit Tanja Maljartschuk und Alhierd Bacharevič
Mi 24.02.2021, 19.00

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