Aktuelles

Aufgrund der aktuellen Corona-Maßnahmen bleibt das Russlandzentrum ab Dienstag, 17.11.2020, für den Parteienverkehr geschlossen.

Veranstaltungen

Angabe der Veranstaltungssprache(n) in Rot nach dem Veranstaltungstitel:
z.B.: de = deutsch, en = englisch, ru = russisch, fr = französisch

Filmvorführung "Облако-рай" [Wolkenparadies] (UdSSR 1991, Regie: Nikolaj Dostal’) [ru/de]

Dienstag, 26.01.2021, bis Dienstag, 02.02.2021
als Online-Stream (via OLAT)

Russisch mit deutschen Untertiteln
Thema: Aufbruch
Video-Einführung: Ramona Rakić

Die Filme werden im Rahmen der Filmreihe "Spätsowjetische Kultfilme zum Wieder- und Neu-Sehen" und der LV 612041 "Der Film als künstlerisches und gesellschaftliches Medium: Endzeitvisionen, Aufbegehren und Aufbruch im spätsowjetischen Kino" unter der Leitung von Dr. Eva Binder gezeigt und stehen jeweils von Dienstag bis Dienstag als On-Demand Videos in OLAT zur Verfügung.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, dieses Streaming-Angebot des Russlandzentrums zu nutzen! Bitte schreiben Sie dazu ein E-Mail an MMag. Agnes Tauscher (agnes.tauscher@uibk.ac.at), um die Zugangsdaten zu erhalten.

eine Veranstaltungsreihe des Russlandzentrums und des Instituts für Slawistik

   Einladung zur Filmreihe

Lehrveranstaltung „Konversation in russischer Sprache“ [ru]

Sommersemester 2021
jeweils Montag, 13.15–15.45 Uhr (Beginn: 01.03.2021)
online über BigBlueButton

Welche Themen beschäftigen Menschen in Russland und wie sieht ihr Alltag aus? Worüber dis­ku­tie­ren sie in den Medien, welche literarischen Texte lesen sie, welche Filme schauen sie? Und schließ­lich: Was sollte man über die russische Kultur wissen, damit man mitreden kann?
Wenn diese Fra­gen Ihr Interesse geweckt haben und Sie über Russischkenntnisse auf Russissch-Niveau B1 ver­fügen, sollten Sie sich für den Kon­ver­sationskurs mit MMag. Sonja Bacher anmelden! Dieser wird als Lehrveranstaltung des Instituts für Slawistik angeboten.
Die Kursteilnehmer*innen werden über ausgewählte Themen anhand unterschiedlichster Aufgaben- und Frage­stel­lungen dis­­kutieren, wobei der Wortschatz themenspezifisch kontinuierlich erweitert wird.

Teilnahmevoraussetzungen

  • Externe Teilnehmer*innen: Russisch-Niveau B1
  • Studierende der Slawistik (für die Anrechnung): BA-Slawistik: positiv absolviertes Pflichtmodul 4; BA-Lehramt: positiv absolviertes Pflichtmodul 7

Anmeldung bis zum 21.02.2021

  • Externe Teilnehmer*innen: per E-Mail an MMag. Agnes Tauscher (Agnes.Tauscher@uibk.ac.at) mit Angabe Ihres Russisch-Niveaus
  • Studierende: über LFU:online

Voraussetzungen für eine Teilnahmebestätigung bzw. ein Zeugnis

  • Anwesenheitspflicht
  • aktive Mitarbeit
  • Kurzpräsentationen
  • mündliche Abschlussprüfung

  Informationsblatt
  Lehrzielkatalog

ABGESAGT und auf das Sommersemester verschoben!
Lesung & Gespräch mit Tanja Maljartschuk (Ukraine) und Alhierd Bacharevič (Belarus) [de]

Sommersemester 2021 (der genaue Termin wird noch bekannt gegeben)
online über Zoom

im Rahmen der literarischen Veranstaltungsreihe "Vom Baltikum bis Usbekistan: Gegenwartsliteraturen 30 Jahre nach dem Ende der Sowjetunion"

Tanja Maljartschuk, geb. 1983 in Iwano-Frankiwsk, Ukraine; studierte Philologie und arbeitete nach dem Studium als Journalistin in Kiew. Seit 2011 lebt die Autorin in Wien. Zu ihren Veröffentlichungen in deutscher Übersetzung zählen die beiden Romane "Biographie eines zufälligen Wunders" (2014) und "Blauwahl der Erinnerung" (2019) sowie der Erzählband "Von Hasen und anderen Europäern. Geschichten aus Kiew" (2014). 2018 erhielt sie für den Text "Frösche im Meer" den Ingeborg-Bachmann-Preis.

Alhierd Bacharevič, geb. 1975 in Minsk, Belarus; arbeitet als Schriftsteller und Übersetzer; von November 2020 bis Mai 2021 ist er "Writer in Exile" in Graz. Er ist der Autor zahlreicher Romane; zuletzt wurde sein monumentaler Roman "Die Hunde Europas" (Sabaki Ejropy) Buch des Jahres in Belarus. In deutscher Übersetzung erschien 2009 der Roman "Die Elster auf dem Galgen" und 2019 der Essayband "Berlin, Paris und das Dorf".

Organisation und Moderation: Eva Binder (Institut für Slawistik der Universität Innsbruck) und Miriam Finkelstein (Institut für Slawistik der Universität Graz) gemeinsam mit Anna Rottensteiner (Literaturhaus am Inn)

eine literarische Veranstaltungsreihe von Literaturhaus am Inn und Russlandzentrum der Universität Innsbruck

  weitere Informationen

ABGESAGT und auf das Sommersemester verschoben!
Filmvorführung "Danton" (Frankreich 1983, Regie: Andrzej Warda) [fr/de]

Sommersemester 2021 (der genaue Termin wird noch bekannt gegeben)
Leokino (Anichstraße 36, 6020 Innsbruck)

Französisch mit deutschen Untertiteln

Die Filme werden im Rahmen der Filmreihe "Historische Einstellungen – Die Geschichte Ost-/Südosteuropas im Europäischen Film" und der LV 645212 "Geschichte und Kultur Südosteuropas / Geschichte und Region" unter der Leitung von Prof. Kurt Scharr gezeigt.

eine Veranstaltungsreihe des Instituts für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie, des Russlandzentrums und des Doktoratskollegs Austrian Studies mit dem Leokino

  Einladung zur Filmreihe

Veranstaltungsreihen

Forschungskolloquium "Geschichtswissenschaft in Diskussion" [de]

jeweils Montag, 19.00–20.30 Uhr (ab 05.10.2020)
Live-Stream

Vorträge in deutscher Sprache

Die Lehrveranstaltung richtet sich an ein fortgeschrittenes Studierendenpublikum im Master, z.T. nehmen daran auch in vermehrtem Maße Zuhörer*innen von außerhalb der Universität teil. Das zeigt auch das große Interesse an dieser Lehrveranstaltung.
Ziel des Forschungskolloquiums ist es, den Studierenden eine möglichst große Bandbreite an unterschiedlichen Methoden und Herangehensweisen zu Thematiken aufzuzeigen, die sich über alle beteiligten historischen Fächer (Alte Geschichte, Mittelalter, Neuzeit, Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Österreichische Geschichte und Zeitgeschichte) verteilen.
Die an den Vortrag (ca. 45–60 Min.) unmittelbar anschließende Diskussion (30–45 Min.) ist dabei ein zentrales Element, die in erster Linie den Studierenden Gelegenheit bieten soll, mit den vortragenden Kolleg*innen in Kontakt zu treten. Zugleich ist das Format aber auch dafür gedacht, den innerfachlichen Diskurs und Austausch regelmäßig zu pflegen.

eine Veranstaltungsreihe des Instituts für Alte Geschichte und Altorientalistik, des Instituts für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie und des Instituts für Zeitgeschichte

  weitere Informationen
  Live-Stream

Vom Baltikum bis Usbekistan:
Gegenwartsliteraturen 30 Jahre nach dem Ende der Sowjetunion

Januar–Juni 2021
online über Zoom

Eine literarische Veranstaltungsreihe von Literaturhaus am Inn und Russlandzentrum der Universität Innsbruck

Im Jahr 2021 jährt sich der Zerfall der Sowjetunion zum 30. Mal. Aus dem riesigen Imperium, das seit den 1920er Jahren hymnisch als ein "Sechstel der Erde" besungen wurde, gingen 15 Nationalstaaten hervor. Laut Herfried Münkler war die Sowjetunion das letzte im 20. Jahrhundert zerfallene Imperium eines "alten" territorial begründeten Typs. Der Zerfall selbst verlief im welthistorischen Vergleich relativ unblutig, doch das Erbe, das die Sowjetunion politisch, gesellschaftlich und kulturell hinterlassen hat, wirkt in den Nachfolgestaaten bis heute – wenngleich auch unterschiedlich – nach. Wirtschaftliche Daten, politische Theorien und historische Fakten erfassen zwar die verschiedenen Dimensionen und Folgen dieses Umbruchs, doch die Emotionen und Erinnerungen, die Millionen von Menschen damit verbinden, vermitteln sie nicht. Die Literatur dagegen kann davon erzählen und sie kann dies auf vielfältige Weise tun. Sie kann von der Mehrheitsgesellschaft vergessene Stimmen hörbar und aus dem kollektiven Gedächtnis Ausgeblendetes sichtbar machen. Vor allem aber kann sie subjektiv Erlebtes und Erlittenes anschaulich zur Darstellung bringen.

In einer literarischen Veranstaltungsreihe werden von Januar bis Juni 2021 Autor*innen aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion zu Wort kommen. Sie werden in einer Kombination aus Lesung und moderiertem Gespräch Einblicke in ihre jeweiligen Länder, Regionen und Sprachen gewähren und uns eine Vielfalt dort erahnen lassen, wo 70 Jahre lang zumindest ideologisch Einheit und Einheitlichkeit als Ziel ausgegeben wurden. Autor*innen unterschiedlicher Generationen, unterschiedlicher Schreibstile und Genres werde ihre Texte präsentieren und im Gespräch darüber reflektieren, welches Erbe das Sowjetsystem hinterlassen und was sich dennoch wesentlich verändert hat. Dabei wird es nicht zuletzt auch um die Frage des Stellenwertes des Russischen, der russischsprachigen Literatur und der damit verbundenen literarischen Traditionen im jeweiligen Land heute gehen.

Durch die Pandemie bedingt lassen sich die einzelnen Veranstaltungen zum jetzigen Zeitpunkt leider nicht fixieren. Aus diesem Grund werden wir uns auch nicht, wie ursprünglich geplant, vom Baltikum über die Ukraine und Belarus, die Republik Moldau und Russland weit in den Osten nach Usbekistan begeben, sondern eher einer Zick-Zack-Route folgen. Wir beginnen im Jänner 2021 mit den beiden slawisch-sprachigen Ländern Ukraine und Belarus und den Autor*innen Tanja Maljartschuk und Alhierd Bacharevič und schließen, so die Hoffnung, im Juni mit einem Live-Auftritt der lettisch-russischen Lyrik- und Performance-Gruppe Orbita ab. Wir bitten um Verständnis, dass die Veranstaltungen vorerst nur kurzfristig angekündigt werden können.

Organisation und Moderation: Eva Binder (Institut für Slawistik der Universität Innsbruck) und Miriam Finkelstein (Institut für Slawistik der Universität Graz) gemeinsam mit Anna Rottensteiner (Literaturhaus am Inn)

Station 1: Ukraine und Belarus
Lesung & Gespräch mit Tanja Maljartschuk und Alhierd Bacharevič
Mi 20.01.2021, 19.00, Zoom

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