Kurze Geschichte des Instituts für Romanistik der Universität Innsbruck

Paul Videsott


2.9.1899:

Einrichtung einer „Lehrkanzel für Romanische Philologie“ an der Universität Innsbruck. Diese Lehrkanzel ist aus der seit 1816 bestehenden „Lehrkanzel für italienische Sprache und Literatur“ hervorgegangen, deren letzter Inhaber, Fortunato Demattio, bereits ab 1879 einen erweiterten Lehrauftrag für „italienische Sprache und Literatur und romanische Philologie“ innehatte. Als Begründung für die Umwandlung der italienischen in eine romanistische Lehrkanzel wurde u.a. die stetig wachsende Anzahl von Studierenden angeführt sowie der Umstand, dass „in Innsbruck die Lehramtsprüfung aus Französisch nicht abgelegt werden [könne], da ein Examinator für die moderne französische Sprache und Literatur“ fehle.
Das Ministerium nahm den Vorschlag Demattios und der Fakultät auf, wobei man davon ausging, dass damit die italianistische Lehrkanzel erloschen sei. Dagegen beharrte die Fakultät darauf, dass die romanistische Lehrkanzel eine Neugründung sei und Innsbruck deswegen zwei Ordinariate (ein romanistisches und ein italianistisches) zustünden. Die Problematik um diese zweite, literaturwissenschaftlich ausgerichtete Lehrkanzel wird die Geschichte und Tätigkeit der Innsbrucker Romanistik Jahrzehnte lang (bis 1965) prägen.
Erster romanistischer Ordinarius wird Theodor Gartner (vorher o. Professor in Czernowitz), dessen Forschungsschwerpunkte im Bereich des Rätoromanischen und des Rumänischen lagen. Gartner, ein wissenschaftlicher Autodidakt, kann als österreichischer Vorläufer der strukturalistischen, synchronen Sprachbetrachtung angesehen werden. Berühmt wurde er vor allem durch seine Beschäftigung mit dem Rätoromanischen, dessen grundsätzliche typologische Einheit er (zusammen mit G. I. Ascoli) als einer der ersten erkannte und wissenschaftlich beschrieb. Aufgrund von Gutachten von W. Meyer-Lübke und Gustav Gröber wurden für diese Professur auch Jules Cornu (Prag, primo loco ex aequo mit Gartner), Heinrich Schneegans (Erlangen) und Matthias Friedwanger (Wien) gereiht.
Gartners wertvolle Bibliothek wurde 1926 aus seinem Nachlass für das Institut angekauft. Sie beinhaltete ca. 940 Titel, davon etwa 570 vor 1900 erschienene Werke und sehr viele rätoromanische Unikate und Rarissima, die heute in der Universitätsbibliothek aufbewahrt werden.

5.2.1901:

Theodor Gartner ersucht die Fakultät um die Errichtung eines Seminars für Romanische Philologie. Zu dieser Zeit bestanden an der Universität Innsbruck bereits das altphilologische Seminar (gegründet 1860), das germanistische Seminar (gegründet 1875) und das anglistische Seminar (gegründet 1897).

1901:

Ernennung von Arturo Farinelli zum „wirklichen Extraordinarius“ mit dem Schwerpunkt „Romanische Literaturgeschichte“. Er hatte sich 1896 bei Hugo Schuchardt in Graz habilitiert und ist einer der ersten Komparatisten innerhalb der Literaturwissenschaft. Als erster trug er in Innsbruck spanische und portugiesische Literatur vor, jedoch wurde seine Forschungsrichtung damals noch nicht vollwertig zur Romanischen Philologie gezählt. Auch seine Tätigkeit als kultureller Vermittler zwischen den Nationalitäten gestaltete sich aufgrund der wachsenden nationalen Spannungen vor dem ersten Weltkrieg immer schwieriger.

1902:

Erste Dissertation an der neu errichteten romanistischen Lehrkanzel: Ferdinando Pasini, Clementino Vanzettis Leben und Werke sowie prinzipielle Genehmigung der Institutsgründung.

2.8.1904:

Gründung des Instituts für Romanistik als „Seminar für Romanische Philologie“.
Das Institut wird in einer Wohnung in der Universitätsstraße 7 untergebracht. Ihm standen drei habilitierte Kräfte zur Verfügung (sowie ein Lektor für Französisch): neben Gartner und Farinelli auch Wolfram von Zingerle (Sohn des berühmten Germanisten und Tiroler Sagenforschers Ignaz von Zingerle), der vor allem altfranzösische Literatur lehrte. Er hatte sich 1884 in Wien mit einer Arbeit über den altfranzösischen Prosaroman Floris und Liriope habilitiert und hielt ab Herbst 1886 in wechselnden Abständen Vorlesungen an der Universität Innsbruck, da er gleichzeitig Amanuensis (später Skriptor, zuletzt Oberbibliothekar) der Universitätsbibliothek war.
Im Vorlesungsverzeichnis des WS 1904/05 werden folgende Lehrveranstaltungen angekündigt: Gartner: Lesung altfranzösischer Texte (VO 3h), Einführung ins Altprovenzalische (VO 3h), Seminarübung (2h); Farinelli: Petrarca e l’umanesimo in Italia (VO 3h), Il „Cortegiano“ e le questioni sulla lingua dibattutesi nel corso de secoli (VO 2h), Alarcon’s „Verdad Sospechosa“ mit textkritischen Übungen (1h); Bestaux (Lektor): Lectures et conversation françaises (2h), Traduction écrite et orale (anhand der Lektüre von Der Schwiegersohn des Herrn Poirier) (2h), Viktor [!] Hugo (2h).

3./4.11.1904:

„Fatti di Innsbruck“: Anlässlich der Eröffnung der „provisorischen Rechts- und staatswissenschaftlichen Fakultät mit italienischer Vortragssprache“ kam es zu gewalttätigen Protesten alldeutscher Demonstranten, bei denen auch ein Toter (der Innsbrucker Kunstmaler ladinischer Abstammung Augustin Pezzey) zu beklagen war. In der Folge wurde die Universität Innsbruck „ent-italianisiert“, was u.a. zur Zwangsbeurlaubung Farinellis bis 1907 führte (er war der einzige italienische Professor an der Philosophischen Fakultät). Sein Extraordinariat (das de facto die italienische Lehrkanzel weiterführte) wurde trotz zweier Anläufe nicht nachbesetzt (um diese Stelle hatten sich u.a. Matteo Bartoli [Straßburg], Giuseppe Vidossich [Triest] und Karl Voßler [Heidelberg] beworben), sondern 1908 in ein italienisches Lektorat umgewandelt, das Enrico Quaresima übertragen wurde. Farinelli wechselte als Professor für Germanistik an die Universität Turin, dadurch wurde er zum Begründer der germanistischen Studien in Italien.

1905:

Übersiedlung in eine Wohnung in der Museumsstraße 9 (zusammen mit der Anglistik).

1911-1915:

Karl von Ettmayer (vorher o. Professor in Freiburg i. Üchtland) folgt auf Theodor Gartner, der Ende März 1911 aus Gesundheitsgründen um Versetzung in den Ruhestand angesucht hatte. Auf den Plätzen zwei und drei der Berufungsliste wurden Ernst Hoepffner (Straßburg) und Adolf Zauner (Wien) gereiht. Ettmayers Innsbrucker Forschungsschwerpunkt war die Dialektologie, insbesondere die Erforschung der ladinischen und italienischen Dialekte in Norditalien. Er arbeitete aber auch auf dem Gebiet der Phonetik (er schaffte für die Innsbrucker Romanistik u.a. ein kompliziertes Modell eines Kehlkopfes an), der Toponomastik und der Syntax. 1915 wurde er in Wien Nachfolger seines berühmten Lehrers Wilhelm Meyer-Lübke, dessen Lehrgebäude er eigenständig und originell ausgebaut hat. In der Zwischenkriegszeit war er einer der führenden Vertreter der Romanischen Philologie in Österreich, gründete aber keine eigene Schule.

1916-1925:

Ernst Gamillscheg (vorher Privatdozent in Wien, ebenfalls Schüler von W. Meyer-Lübke) übernimmt die Lehrkanzel von Karl von Ettmayer. Er war zwar Zweitgereihter hinter den ex aequo plazierten Alfons Hilka (Breslau) und Bernhard Schädel (Hamburg), wurde aber (wohl aus Spargründen) vom Ministerium bevorzugt, da er erst 28 Jahre alt war und erst vom Kriegsdienst freigestellt werden musste. Gamillscheg arbeitete in seiner Innsbrucker Zeit vor allem im Bereich der Wechselbeziehungen zwischen Romania und Germania sowie im Bereich der Sprachgeographie und der Toponomastik. Ganz besonders pflegte er aber die Rätoromanistik und Rumänistik und schloss mit diesen Forschungsschwerpunkten direkt an Gartner an. Das Institut musste er zeitweise alleine führen, da ihm auf Grund der Einberufung von E. Quaresima (Italienisch) und der Erkrankung von A. Charles (Französisch) keine Lektoren zur Verfügung standen. Im WS 1917/18 wurden z.B. nur folgende drei romanistische Lehrveranstaltungen (alle von Gamillscheg) angeboten: Französische Wortlehre (VO 3h), Einführung in das Rumänische (VO 2h), Die Ortsnamen im Burggrafenamte und in den angrenzenden Gemeinden (SE 2h). 1925 wechselte Gamillscheg an die Universität Berlin, wo er bis 1945 blieb. Er zählt zu den vielseitigsten und produktivsten Vertretern der deutschen Romanistik im 20. Jahrhundert.

1918:

Das Ende des Ersten Weltkriegs mit der darauf folgenden Abtretung Südtirols an Italien (1919) führt zu einer weiteren Verschlechterung der österreichisch-italienischen Beziehungen, was sich negativ auf das Institut für Romanistik auswirkt.

1921-1928:

Mit der Ernennung ad personam Emil Winklers zum „ao. Professor für romanische Philologie mit besonderer Berücksichtigung der italienischen Literatur“ wird das literaturwissenschaftliche Extraordinariat – unter dem neuen Namen „Extraordinariat für italienische Philologie“ und unter Beibehaltung des italienischen Lektorats – wieder neu besetzt. Interessanterweise wurde die Pflege des Rätoromanischen offiziell dem Aufgabenbereich dieses Lehrstuhls zugewiesen. In der Forschung beschäftigte sich Winkler vor allem mit der literarischen Kunst des französischen Mittelalters und mit Stilistik. 1925 wurde Winkler zum o. Professor ernannt; 1928 folgte er einem Ruf nach Wien, von wo er 1935 nach Heidelberg und 1938 nach Berlin wechselte. Gemeinsam mit seinem dortigen (und früheren Innsbrucker) Kollegen Gamillscheg hatte er großen Einfluss auf die deutsche Romanistik im Dritten Reich. Winkler war eine der widersprüchlichsten Gestalten unter den österreichischen Romanisten, seinen begriffs- und literaturgeschichtlichen Studien liegen zum Teil bedenkliche völkerpsychologische Prämissen zugrunde.

1922:

Erste romanistische Dissertation einer Frau in Innsbruck: Rosa Weichert, Vorstudien zu den Récits d’un Menestrel de Reims.

1925:

Übersiedlung in das Hauptgebäude der Universität, Innrain 52.

WS 1925/26-SS 1926:

Erste Spanisch-Sprachkurse, angeboten durch Heinrich Kuen, späterer Professor in Erlangen.

1926-1950:

Als Nachfolger Gamillschegs wird Josef Brüch (vorher o. Professor in Riga) berufen. Nach der Absage von Jakob Jud (der im gleichen Jahr o. Professor in Zürich wurde) wurden auf den weiteren Listenplätzen Hermann Urtel (Hamburg) und Walter v. Wartburg (Aarau) ex-aequo gereiht. Brüch beschäftigte sich im Besonderen mit dem Vulgärlateinischen und seinem germanischen Anteil, mit der historischen Grammatik des Italienischen und Französischen und betrieb wortgeschichtliche Forschungen (Vorarbeiten zum LEI: Lessico Etimologico Italiano). Seine Stärke waren akribische Detailstudien, in denen er einen erstaunlichen Scharfsinn entfaltete. 1933-34 war Brüch Dekan der Philosophischen Fakultät. 1950 wurde er nach Wien berufen. Brüch war der letzte Vertreter der Wiener romanistischen Schule (W. Meyer-Lübke, Ph. A. Becker), die – in einem weiteren Sinn verstanden (A. Mussafia) – mehr als ein Jahrhundert lang bestanden und mit ihrem historisch-vergleichenden Paradigma die internationale Romanistik maßgeblich geprägt hat.

1929-1936:

Werner Mulertt (vorher ao. Professor in Danzig) folgt Emil Winkler auf dem literaturwissenschaftlichen Lehrstuhl nach. Die längere Vakanz hatte sich ergeben, weil das Finanzministerium die Besetzung dieser Stelle als „absolut nicht notwendig“ ansah und weil der ursprünglich erstgereihte Adalbert Hämel in der Zwischenzeit eine Professur in Würzburg angenommen hatte. Laut Sitzungsbericht der Kommission gab es darüber hinaus in Österreich „keinen Nachwuchs für das Fach der romanischen Sprachen; […] die einzige, die für das Fach der romanischen Sprachen habilitiert [war], Frau Professor Richter, [hatte] das Alter von 61 Jahren und [konnte] für diese Lehraufgabe nicht in Betracht gezogen werden […]“. Mulertts Forschungsschwerpunkte lagen in der französischen Literatur des Mittelalters und der Neuzeit (bis zur Klassik). 1936 nahm er einen Ruf nach Halle/Saale an, wo er Nachfolger von Karl Voretzsch wurde: offiziell, weil er „sich gezwungen [sah], einer Hochschule mit reichen Bibliotheksbeständen und größerem Lehrbetrieb den Vorzug zu geben“, inoffiziell, weil er mit den damaligen politischen Verhältnissen in Österreich nicht zufrieden war. Mulertt starb am 26.12.1944 in Halle und vermachte seine gesamte Bibliothek mit über 5000 Werken dem Institut für Romanistik, doch war es nach dem 2. Weltkrieg nicht mehr möglich, diese Bücher aus der DDR nach Innsbruck zu holen.

1937:

Erster Versuch zur Nachbesetzung des literaturwissenschaftlichen Lehrstuhls: primo loco Kurt Wais (Tübingen), secundo loco Joachim Storost (Halle), tertio loco Erhard Preissig (Prag). Von außen wird für die Berufung von Hans Rheinfelder (München) und Kurt Jäckel (vormals Breslau, musste aber vor den Nationalsozialisten in die Schweiz fliehen) interveniert.

1938:

Anschluss Österreichs an Hitler-Deutschland. Wegen des nun auch hier geltenden Gesetzes „zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“ wurden in Innsbruck 54 Hochschullehrer vom Dienst enthoben, darunter am Institut für Romanistik der Lektor für Didaktik, Nikolaus Martin. Aufgrund der Anschlusswirren wird auch die Berufung von Kurt Wais ausgesetzt, die neue Universitätsleitung wünschte vielmehr eine Rückkehr Mulertts nach Innsbruck.

1943:

Erneuter Besetzungsversuch des literaturwissenschaftlichen Lehrstuhls: primo loco Joachim Storost (Halle), secundo loco Wilhelm Kellermann (Göttingen), tertio loco Mario Wandruszka von Wannstetten (Lüttich). Alle drei Genannten befinden sich aber im Kriegseinsatz und können die Stelle nicht antreten. Der Lehrstuhl selbst wird von „Extraordinariat für italienische Philologie“ in „Lehrkanzel für Literaturgeschichte der romanischen Völker“ umbenannt, um sie aus dem deutsch-italienischen Kulturabkommen von 1938 herauszunehmen, das dem Staat Italien ein Vorschlagsrecht bei der Besetzung italianistischer Lehrstühle eingeräumt hätte.

SS 1943:

Nach fast 20-jähriger Unterbrechung Wiederaufnahme der Spanisch-Sprachkurse durch den Lektor Alfonso Carderera y Carderera.

1945:

Noch am 5.4. trifft der designierte Lektor für Rumänisch, Viorel Trifa, in Innsbruck ein, er kann seine Kurse aber aufgrund der Kriegsereignisse nicht mehr aufnehmen. Das Lehrveranstaltungsprogramm im SS 1945 umfasste folgendes Angebot: Brüch: Vom Vulgärlatein zum Altfranzösischen (VO 2h), Historische Formenlehre des Italienischen II (Verbum) (VO 2h), Lektüre des altitalienischen Novellino (SE 2h); Ravanelli: Unterrichtslehre des Italienischen, I. Teil: Einführung, Formen- und Satzlehre (VO 2h), Italienisch für Fortgeschrittene (PS 2h, anhand von Stöcker-Baccini, L’italiano e il suo paese), Italienisch für Fortgeschrittene (PS 2h, anhand von Dante, Divina Commedia); Carderera: Spanisch-Oberkurs (VO 3h: Das goldene Zeitalter der spanischen Literatur, Interpretation aus Werken von Azorín, Übersetzung aus dem Deutschen), Spanisch-Mittelkurs (3h: Grammatik, Konversationsübungen, Lesen von spanischen Märchen), Anfängerkurs (3h: Einführung in die spanischen Sprache).

1945:

Nach Kriegsende erfolgt ein dritter Besetzungsversuch für den in „zweiter romanistischer Lehrstuhl“ rückbenannten literaturwissenschaftlichen Lehrstuhl, auch auf Wunsch der französischen Besatzungsmacht. Auf der neuen Liste wurden gereiht: 1. Fritz Schalk (Köln) 2. ex aequo Joachim Storost (Halle/Innsbruck) und Franz Rauhut (München) 3. ex aequo Mario Wandruszka (Heidelberg, ab 1952 Professor in Tübingen und ab 1971 in Salzburg) und Werner Kraus (Marburg). Wegen der vielfachen Probleme der Nachkriegszeit kommt auch diese Berufung nicht zustande. De facto wird aber der Lehrstuhl in Form einer Gastprofessur, die von den jeweiligen Direktoren des Institut Français wahrgenommen wird, weitergeführt (SS 1946-SS 1958 Maurice Besset, WS 1958/59-SS 1964 François Léger). Die Umbenennung des literaturwissenschaftlichen Lehrstuhls führt in Folge auch zur Umbenennung der „Lehrkanzel für Romanische Philologie“ in „Lehrstuhl Romanistik I“.

1951:

An Stelle des nach Wien berufenen Josef Brüch wird unico loco Heinrich Kuen (Schüler Gamillschegs und Professor in Erlangen) vorgeschlagen. Er lehnt den Ruf aber ab, u.a. mit der Begründung, „daß ich bei den beschränkten Mitteln, über die nach Auskunft des Bundesministeriums für Unterricht das Romanische Seminar in Innsbruck verfügt, nicht in der Lage zu sein glaube, die Bibliothek des Seminars auf dem Stand zu halten, der erforderlich ist, damit auf dem weit verzweigten Gebiet der romanischen Philologie wissenschaftlich gearbeitet werden kann.“

1952-1968:

Nach fast zweijähriger Vakanz wird Alwin Kuhn (Schüler von Walter v. Wartburg, vorher ao. Professor in Marburg) Nachfolger von Josef Brüch. Auf den weiteren Listenplätzen werden W. Theodor Elwert (München) sowie ex aequo Rudolf Hallig (Göttingen) und Olaf Deutschmann (Hamburg) gereiht. Obwohl von seinem Werdegang her Galloromanist und Hispanist (mit der französischen Wortgeschichte und den Mundarten Nordspaniens als Forschungsschwerpunkten), fördert Kuhn in Innsbruck vor allem die Rätoromanistik und die Sprachgeographie. Zahlreiche Dissertationen seiner Schüler sind in der von ihm 1962 begründeten Reihe Romanica Ænipontana erschienen. Auch führt Kuhn die von ihm bereits seit 1938 herausgegebene Bibliographie der romanischen Philologie (Supplement zur Zeitschrift für romanische Philologie) weiter, die ab 1965 als Romanische Bibliographie erscheint. Als Mitredaktor ist er auch an der Erstellung des von W. von Wartburg herausgegebenen FEW: Französisches Etymologisches Wörterbuch beteiligt. 1957-58 ist Kuhn Dekan der Philosophischen Fakultät.

WS 1952/53:

Aufnahme der Portugiesisch-Sprachkurse durch Luis von Villa-Secca.

1956:

Umbenennung von „Seminar“ in „Institut für romanische Philologie“.

1962:

Gründung der Reihe „Romanica Ænipontana“. Erster Band: Guntram Plangg: Die rätoromanischen Flurnamen des Brandnertals. Ein Beitrag zu Vorarlbergs Raetoromania Alemanica. Bisher 18 Bände.

1963:

Neuer Anlauf für die Besetzung des literaturwissenschaftlichen Lehrstuhls. Die Berufungsliste umfasst folgende Namen: 1. Hans Ludwig Scheel (Saarbrücken) 2. Hans Hinterhäuser (Kiel) 3. ex aequo Georg Rabuse (WU Wien) und Giovanni Bonalumi (Tessin/Basel). Doch die zwei Erstgereihten sagen ab, Rabuse wird an der Universität Wien Nachfolger von A. Noyer-Weidner, und bei einer Berufung Bonalumis befürchten Mitglieder der Fakultät, dass „bei der besonderen Lage in Innsbruck Schwierigkeiten für einen Gelehrten italienischer Muttersprache entstehen können“.

1964:

Erste Innsbrucker Habilitation im Fach Romanische Philologie durch Herbert Frenzel. Ihm wird sein 1962 erschienenes Buch Ariost und die romantische Dichtung als Habilschrift anerkannt.

1965:

Promotion sub auspiciis von Sr. Maria Clarina Mätzler.

1965:

Ergänzung der Berufungsliste von 1963 und Nachbesetzung des seit 1936 unbesetzten Lehrstuhls für Literaturwissenschaft mit Herbert Frenzel (vorher Direktor des deutschen Kulturinstituts in Genua). Sein Interesse gilt der französischen und vor allem der bukolischen italienischen Literatur, wobei er in der Lehre den romanistischen Kanon um das 18. und 19. Jahrhundert erweitert.

SS 1965:

Erste Rätoromanisch (Grödnerisch)-Sprachkurse am Institut; in den folgenden Semestern werden sogar 6h Rätoromanisch angeboten: ein Seminar (Kuhn, 2h), ein Sprachkurs (2h, Sotriffer) und eine Übung im Sprachlabor (Kuhn/Jaufer, 2h).

SS 1967:

Aufnahme von regelmäßigen Rumänisch-Sprachkursen durch Helga Zangerle.

1968:

Innerhalb von drei Sommermonaten sterben nacheinander die beiden Ordinarii A. Kuhn (Sprachwissenschaft) und H. Frenzel (Literaturwissenschaft).

1969:

Habilitation von Guntram A. Plangg, Sprachgestalt als Folge und Fügung.

1970-2003:

Berufung von Wolfram Krömer (vorher Institut für Vergleichende Literaturwissenschaft, Saarbrücken) auf den literaturwissenschaftlichen Lehrstuhl „Romanistik II“. Er beschäftigt sich v.a. mit der Geschichte des italienischen Theaters, mit der Literatur der Romantik, des Realismus und des Fin de siècle in der Romania sowie mit den österreichisch-spanischen Beziehungen. Im WS 1981/82-WS 1982/83 ist er Dekan der Geisteswissenschaftlichen Fakultät und im WS 1985/86-WS 1986/87 Rektor der Universität Innsbruck.

1972-2001:

Guntram A. Plangg (Sprachwissenschaft) wird auf die sprachwissenschaftliche Lehrkanzel „Romanistik I“ berufen. Als Schüler und Nachfolger von Alwin Kuhn pflegt er weiterhin das Rätoromanische und die Toponomastik (Leitung des Projekts Tiroler Namenbuch), seine weiteren Forschungsschwerpunkte sind romanisch-germanische Interferenzen in Phonologie, Lexikographie und Syntax. Er ist wiederholt auch Vorstand des Dolmetsch-Instituts und von 1983 bis 2001 Direktor der Prüfungskommission für das Lehramt an Höheren Schulen (AHS).

1972:

Umbenennung von „Institut für romanische Philologie“ in „Institut für Romanistik“.

1972:

Gründung der „Abteilung für Rätoromanistik“, bis SS 2003 geleitet von Prof. Guntram A. Plangg, danach von Prof. Heidi Siller-Runggaldier. Wegen ihrer Verdienste um das Rätoromanische wird 1985 Univ. Prof. Heinrich Kuen (Erlangen) und 1990 Dr. Andrea Schorta (Chur) das Ehrendoktorat der Universität Innsbruck verliehen.

1972-1981:

Unterbringung des Instituts in Räumlichkeiten der Schöpfstraße 3 (Eröffnungsrede von Prof. Carlo Tagliavini, Padua).

1974:

Von Prof. Guntram Plangg in Hinblick auf die Einführung der neuen Studienpläne (1975) organisierte Didaktik-Tagung in Neustift/Brixen.

1975:

Mit dem neuen UOG werden die einzelsprachlichen, aber kombinationspflichtigen Studienrichtungen Französisch und Italienisch eingerichtet (gegliedert in Diplom-, Lehramts- und Doktoratsstudium); in Form von Sprachkursen wird darüber hinaus regelmäßig auch Spanisch, Portugiesisch, Rumänisch und Rätoromanisch angeboten. Im Rahmen dieser Studienreform konnte die Sprachausbildung durch Neustrukturierung wesentlich verbessert werden. Bis zum SS 2001 wurde der Sprachunterricht weitgehend gemeinsam mit den Lehrkräften des Instituts für Übersetzer- und Dolmetscherausbildung für Studierende beider Institute angeboten.
Durch die ständig steigende Zahl der Studierenden wurde auch das wissenschaftliche Lehrangebot ausgebaut. Im Bereich der Literaturwissenschaft konnte der Unterricht intern durch Prof. Krömer und die (wenig später) habilitierten Assistenten Hans-Joachim Müller und Ursula Mathis-Berek abgedeckt werden. In der Linguistik mussten Gastprofessoren herangezogen werden. Prof. Plangg gelang es in den nächsten Jahren, namhafte Wissenschaftler aus Deutschland, Italien sowie aus den USA für die Versorgung der Italianistik zu gewinnen.

1976:

Promotion sub auspiciis von Ursula Mathis-Berek.

1977:

Habilitation von Hans-Joachim Müller, Der Roman des Realismus-Naturalismus in Frankreich.

1978:

Gründung der Reihe „Arbeitspapiere der Romanistik Innsbruck“. Erster Band: Bibliographie österreichischer Hausarbeiten zum Französischen, herausgegeben von Elisabeth Klein, Erich Mayr und Guntram A. Plangg. Bisher 31 Bände.

1978:

Institutsvorstand Prof. Krömer erreicht im Zuge von Berufungs-Abwehrverhandlungen die Errichtung der Studienrichtung Portugiesisch (bislang gab es diese Studienrichtung nur in Wien). Aufgrund zu geringer Studentenzahlen musste Portugiesisch als Studienrichtung im SS 1984 aufgelassen werden (und wurde in Folge nach Wien transferiert), wird aber als Sprachunterricht bis 1999 weitergeführt.

1980:

Erstes spanisch-österreichisches Symposion in Innsbruck/Igls, organisiert von Prof. Wolfram Krömer. Diese Symposien finden abwechselnd in Österreich und in Spanien statt; 1992 wird die 7. Auflage erneut in Innsbruck ausgerichtet.

1981:

Übersiedlung in den "GeiWi-Turm" am Innrain 52.

1981:

Einrichtung der Studienrichtung Spanisch, das davor nur als Lektorat vertreten war. Für die allmählich heranwachsenden Hispanisten sind in diesen Jahren ebenfalls mehrere Gastprofessoren tätig.

1982-2003:

Ernennung von Hans-Joachim Müller (Literaturwissenschaft) zum ao. Professor für neuere romanische Literaturwissenschaft mit besonderer Berücksichtigung des ibero- und galloromanischen Bereiches. Der Forschungsschwerpunkt von Hans-Joachim Müller ist die Verbindung sozialgeschichtlicher, erkenntnistheoretischer und psychologischer Ansätze zur Erhellung der Literatur-, Geistes- und Kunstgeschichte der Romania.

1983:

Promotion sub auspiciis von Erich Mayr.

1983:

Habilitation von Ursula Mathis-Berek, Existentialismus und französisches Chanson.

1983:

Maria Iliescu (vorher Ordinaria für Allgemeine und Romanische Sprachwissenschaft an der Universität Craiova) nimmt als Gast-, dann als Vertragsprofessorin ihre Lehre im Bereich der romanischen Sprachwissenschaft auf. 1997 wird sie zur Honorarprofessorin ernannt. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der allgemeinen vergleichenden romanischen Sprachwissenschaft (insbesondere Französisch, Italienisch, Rätoromanisch, Rumänisch) sowie im Bereich des Vulgärlateins und der Lexikographie. Durch die Anwesenheit von Prof. Iliescu entspannte sich die Situation im Bereich der sprachwissenschaftlichen Lehre wesentlich, denn nun waren die Studienrichtungen Französisch und Italienisch in gleicher Weise abgedeckt.

1984:

Theodor Gartner-Tagung (Rätoromanisch/Rumänisch) in Innsbruck/Vill, organisiert von den Prof. Guntram Plangg und Maria Iliescu.

1985:

Gründung der „Abteilung Textmusik in der Romania“, geleitet von Prof. Ursula Mathis-Moser.

1985:

Ehrendoktorat der Universität Innsbruck für Prof. Heinrich Kuen (Erlangen) wegen seiner Verdienste um das Rätoromanische.

1986:

Erste Habilitation im Fach Übersetzungswissenschaft in Österreich durch die Innsbrucker Romanistin Annemarie Schmid: Mettre à toutes les sauces. Analyse sémantico-syntaxique des lexies complexes à base de "mettre".

1988:

Das Institut für Romanistik nimmt unter der Leitung von Prof. Maria Iliescu die Mitarbeit am ERASMUS- und TEMPUS-Programm auf.

1990:

Ehrendoktorat der Universität Innsbruck für Dr. Andrea Schorta (Chur) wegen seiner Verdienste um das Rätoromanische.

1990:

3. Kongress für Vulgär- und Spätlatein in Innsbruck, organisiert von den Prof. Maria Iliescu und Guntram Plangg.

1992:

Auf intensives Drängen der Institutsmitglieder und des Institutsvorstandes Prof. Müller erhält das Institut den Lehrstuhl „Romanistik III“ zugesprochen. Er wurde institutsintern der Sprachwissenschaft zugeteilt.

1993:

Symposion Université d'été de la chanson française. Das moderne französische Chanson ab 1975 im Spannungsfeld von Medien, Gesellschaft und Politik, organisiert von Prof. Ursula Mathis-Moser.

1995:

Gründung des „Centre d'étude de la chanson québécoise“, geleitet von Prof. Ursula Mathis-Moser.

1995:

Habilitation von Heidi Siller-Runggaldier, Das Objektoid. Eine neue syntaktisch-funktionale Kategorie, aufgezeigt anhand des Italienischen.

1996:

Promotion sub auspiciis von Birgit Mertz-Baumgartner.

1996:

Berufung von Petra Braselmann (Düsseldorf) zur o. Universitätsprofessorin auf den Lehrstuhl „Romanistik III“ (Romanische Sprachwissenschaft: Spanisch/Französisch). Ihre Forschungsschwerpunkte sind die romanische Grammatikographie, die (v.a. diastratische und diaphasische) Varietätenlinguistik sowie der Sprach- und Kulturvergleich (Anglizismenforschung, Sprachkontakte, -konflikte und Sprachplanung).

1996:

Italienisch-österreichische Linguisten - Tagung Parallela VII in Innsbruck, organisiert von Prof. Maria Iliescu, Prof. Guntram Plangg und Doz. Heidi Siller-Runggaldier.

1997:

Sprache und Mythos. Mythos der Sprache - 13. Nachwuchskolloquium der Romanistik, organisiert von Beate Burtscher-Bechter, Doris Eibl, Elia Eisterer, Gerhild Fuchs, Birgit Mertz-Baumgartner und Andrea Oberhuber.

1998:

Fragen über Fragen - Tagung zur romanischen Interrogation in Innsbruck, organisiert von Prof. Maria Iliescu, Prof. Guntram Plangg und Doz. Heidi Siller-Runggaldier.

1998:

Gründung der Reihe „Bulletin des Archivs für Textmusikforschung BAT“. Bisher 14 Bände.

1998:

Die Universität Timisoara/Rumänien verleiht Prof. Maria Iliescu den Dr. h.c.

1999:

Errichtung des Internetportals Hispanoteca durch Justo Fernández López. Es bietet detaillierte Informationen zur spanischen Sprache und Kultur für Interessierte aus deutschsprachigen Ländern und weist enorme Zugriffzahlen (ca. 700.000/Monat) auf. Für den italoromanischen Bereich (Landes- und Kulturkunde, Sprach- und Literaturwissenschaft) betreuen Lois Harraser und Giuliano Merz das Internetportal Culturitalia, mit ähnlich hohen Zugriffszahlen.

2001:

Einführung der neuen Studienpläne mit den nicht mehr kombinationspflichtigen Studien Französisch, Italienisch und Spanisch. 2002: Berufung von Heidi Siller-Runggaldier (Sprachwissenschaft) und Ursula Moser (Literaturwissenschaft) auf zwei neu geschaffene Professuren. Damit stehen dem Institut nun insgesamt fünf Professuren zur Verfügung. Die Forschungsschwerpunkte von Heidi Siller-Runggaldier sind die Semantik und die Syntax (vor allem aus valenztheoretischer Sicht), die Grammatikographie, die Wortbildung, der Sprachvergleich und das Rätoromanische (im Besonderen seine ladinischen Varietäten); jene von Ursula Moser die neuere französische Literatur, die Frankophonie Nordamerikas und der Karibik, Migrationsliteraturen, Text und Musik; im Spanischen die frühe Erzählliteratur, die Volkserzählung und der Realismus.

2003:

Eva Lavric (WU Wien, Promotion sub auspiciis an der Universität Wien 1990) wird in Nachfolge von Guntram A. Plangg als Professorin für Romanische Sprachwissenschaft (Romanistik I) berufen. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der kontrastiven Linguistik, der Semantik und der Pragmatik.

2003:

Habilitationen von Julia Kuhn, Die paucale Quantification in der spanischen Nominalphrase mit vergleichenden Ausblicken auf die französische Nominalphrase; Birgit Mertz-Baumgartner, Ethik und Ästhetik der Migration. Algerische Autorinnen in Frankreich (1988-2003) und Paul Danler, Valenz und diskursive Strategien. Die politische Rede in der Romania zwischen 1938 und 1945: Franco – Mussolini – Pétain - Salazar.

2004:

Habilitation von Paul Videsott, Padania scriptologica. Skriptologische und skriptometrische Untersuchungen zu altnorditalienischen Texten von den Anfängen bis 1525.

2004:

Absiedlung der Institutsbibliothek in die Räumlichkeiten der Universitätsbibliothek.

2004:

Mit dem Inkrafttreten des UOG 2002 werden alle bestehenden Organisationseinheiten der Universität Innsbruck, also auch das Institut für Romanistik, bis zum Inkrafttreten des neuen Organisationsplanes nur mehr provisorisch weitergeführt (provisorische Institutsleiterin ist Prof. Heidi Siller-Runggaldier). Das Institut selbst wird der neu errichteten „Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät“ zugeordnet. Im SS 2004 haben über 1000 Studierende romanistische Studien belegt. Mehrere Absolventinnen und Absolventen der Innsbrucker Romanistik haben im Bereich der Wissenschaft, der Politik und der Medien einen beträchtlichen Bekannheitsgrad erreicht.

2004:

Berufung von Franziska Meier (Mannheim) als Professorin für italienische Literaturwissenschaft (Romanistik II). Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Faschismus-Forschung im europäischen Vergleich, Gender Studies, Autobiographik und Identitätskonzepte in der italienischen und französischen Renaissance sowie im Siglo de Oro, sowie Orient-Okzident in den vier romanischen Literaturen. Das Institut für Romanistik ist das einzige dieser Größe im deutschen Sprachraum, an dem alle Professuren von Frauen wahrgenommen werden.



Personalübersicht

em. Univ. Professoren

Ab WS 2001/02 Guntram A. Plangg
Ab WS 2003/04 Wolfram Krömer

Professoren im R.

SS 1911-WS 1922/23 Theodor Gartner
Ab WS 2003/04 Hans-Joachim Müller

O. und tit. o. Professoren

WS 1899/00-WS 1910/11 Theodor Gartner (SW)
WS 1911/12-SS 1915 Karl von Ettmayer (SW)
WS 1912/13-SS 1913 Wolfram von Zingerle (SW)
SS 1919-SS 1925 Ernst Gamillscheg (SW)
WS 1925/26-SS 1928 Emil Winkler (LW)
SS 1929-SS 1950 Josef Brüch (SW)
SS 1930-SS 1936 Werner Mulertt (LW)
WS 1952/53-SS 1968 Alwin Kuhn (SW)
WS 1965/66-SS 1968 Herbert Frenzel (LW)
WS 1970/71-SS 2003 Wolfram Krömer (LW)
SS 1972-SS 2001 Guntram A. Plangg (SW)
Ab WS 1996/97 Petra Braselmann (SW)
Ab WS 2002/03 Heidi Siller-Runggaldier (SW)
Ab WS 2002/03 Ursula Moser (LW)
Ab WS 2003/04 Eva Lavric (SW)
Ab WS 2004/05 Franziska Meier (LW)

Ao. und tit. ao. Professoren

WS 1899/00-SS 1907 Arturo Farinelli (LW)
SS 1900-SS 1912 Wolfram von Zingerle (SW)
WS 1916/17-WS 1918/19 Ernst Gamillscheg (SW)
SS 1921-SS 1925 Emil Winkler (LW)
WS 1926/27-WS 1928/29 Josef Brüch (SW)
SS 1982-SS 2003 Hans-Joachim Müller (LW)
SS 1991-SS 2002 Ursula Mathis-Moser (LW)
WS 1999/00-SS 2002 Heidi Siller-Runggaldier (SW)

Honorarprofessoren

ab SS 1993 Maria Iliescu (SW)

Vertragsprofessoren

WS 1988/89-WS 1992/93 Maria Iliescu (SW)

Gastprofessoren und Vertretungen

SS 1956 Gabriele Munk-Benton (Los Angeles, Fulbright-Gastprofessur für sp. LW)
SS 1958 Gabriele Munk-Benton (Los Angeles, sp. LW)
WS 1959/60-SS 1960 Hans-Erich Keller (Basel, Vertretung für Prof. Kuhn, der eine Gastprofessur in Ann Arbor annimmt)
WS 1963/64-SS 1964 Johann Sofer (Wien, Vertretung für Prof. Kuhn, der erneut eine Gastprofessur in Ann Arbor annimmt).
WS 1968/69-SS 1969 Rudolf Baehr (Salzburg, Vertretung für den unbesetzten Lehrstuhl Literaturwissenschaft II).
WS 1969/70 Hans Ludwig Scheel (Saarbrücken, Vertretung für den unbesetzten Lehrstuhl Literaturwissenschaft II).
SS 1970 Wolfram Krömer Saarbrücken, Vertretung für den unbesetzten Lehrstuhl Literaturwissenschaft II).
WS 1975/76-SS 1976 W. Theodor Elwert (Mainz, frz. und it. SW)
SS 1978 Giovan Battista Pellegrini (Padua, Italoromanisch SW)
WS 1978/79 Dieter Messner (Salzburg, Iberoromanisch SW)
WS 1978/79-SS 1979 Lorenzo Renzi (Padua, Italoromanisch SW)
WS 1979/80 Manlio Cortelazzo (Padua, Italoromanisch SW)
WS 1979/80 Dieter Messner (Salzburg, Iberoromanisch SW)
SS 1980 Sorin Stati (Bologna, Französisch und Italienisch SW)
WS 1980/81 Manlio Cortelazzo (Padua, Italoromanisch SW)
SS 1981 Alberto Zamboni (Padua, Italoromanisch SW)
WS 1981/82 Lorenzo Renzi (Padua, Italoromanisch SW)
SS 1982 Sorin Stati (Bologna, Italoromanisch SW)
WS 1982/83 Lorenzo Renzi (Padua, Italoromanisch SW)
WS 1982/83-WS 1984/85 Georg Bossong (München, Iberoromanisch SW)
SS 1983 Ernst Pulgram (Ann Arbor, Italoromanisch SW)
SS 1983-SS 1988 Maria Iliescu (SW)
WS 1983/84-SS 1984 Manuel dos Santos Lourenco (Coimbra, Portugiesisch SW)
WS 1984/85 Lorenzo Renzi (Padua, Italoromanisch SW)
SS 1985 Dieter Messner (Salzburg, Iberoromanisch SW)
WS 1985/86 Georg Bossong (München, Iberoromanisch SW)
WS 1985/86 Alberto Zamboni (Padua, Italoromanisch SW)
WS 1986/87 Michele Cortelazzo (Padua, Italoromanisch SW)
SS 1987 Georg Bossong (München, Iberoromanisch SW)
WS 1988/89 Brigitte Winklehner (Salzburg, it. und frz. LW)
SS 1989-WS 1989/90: Georg Bossong (München, Iberoromanisch SW)
WS 1990/91-WS 1991/92: Georg Bossong (München, Iberoromanisch SW)
WS 1990/91-SS 1991 Brigitte Winklehner (Salzburg, it. und frz. LW)
WS 1992/93 Brenda Laca (Paris, sp. SW)
WS 1993/94 Peter Stein (Jena, sp. SW)
WS 1994/95 Petra Braselmann (Düsseldorf, sp. und frz. SW)
WS 1995/96 Petra Braselmann (Düsseldorf, Vertretung des neu eingerichteten Lehrstuhls Romanische Sprachwissenschaft: Spanisch/Französisch)
WS 1997/98 Sherry Simon (Montreal, frz. LW)
WS 1997/98 Pierre L’Herault (Montreal, frz. LW)
WS 1999/00 Javier Satorre Grau (Valencia, sp. SW)
WS 2000/01 Maria Teresa Lichem (Carleton, sp. LW)
SS 2001 Eva Lavric (WU Wien, SW)
SS 2002-SS 2003 Eva Lavric (WU Wien, SW)
SS 2001 Pierre L’Herault (Montreal, frz. LW)
WS 2001/02-SS 2002 Gudrun Bachleitner-Held (Salzburg, it SW)
WS 2003/04 Jacques Chevrier (Montreal, frz. LW)
WS 2003/04 Martha Kleinhans (Würzburg, it. LW)
WS 2003/04 Michael Rössner (München, sp. LW)
SS 2004 Jochen Mecke (Regensburg, sp. LW)
SS 2004 Franziska Meier (München, it. LW)
SS 2004 Richard Poulin (Montreal, frz. LW)

A. Univ. Prof., Dozenten

WS 1969/70-WS 1971/72 Guntram A. Plangg (SW)
WS 1977/78-WS 1981/82 Hans-Joachim Müller (LW)
SS 1983-WS 1990/91 Ursula Mathis-Moser (LW)
SS 1995-SS 1999 Heidi Siller-Runggaldier (SW)
Ab SS 2004 Julia Kuhn (SW)
Ab SS 2004 Birgit Mertz-Baumgartner (LW)
Ab SS 2004 Paul Danler (SW)
Ab SS 2004 Paul Videsott (SW)

Ass. Prof.

WS 1991/92-WS 1997/98 Erich Mayr
Ab WS 1992/93 Werner Marxgut (SW)
Ab SS 2002 Gerhild Fuchs (LW)

Universitätsassistenten

WS 1954/55-WS 1956/57 Alma Magro (SW)
WS 1957/58-WS 1971/72 Guntram Plangg (SW)
WS 1958/59-SS 1960 Eberhard Tiefenthaler (SW)
WS 1964/65-SS 1970 Reinhard Jaufer (SW)
WS 1966/67-WS 1974/75 Ilse Schön (SW)
SS 1971-SS 1977 Lotte Zörner (SW)
SS 1974-WS 1982/83 Ursula Mathis-Berek (LW)
WS 1975/76-SS 1979 Michael Tschirner (SW)
SS 1979-SS 1984 Elisabeth Tripolt-Klein (SW)
WS 1979/80-SS 1991 Erich Mayr (SW)
WS 1981/82 Irene Reichl-Freudenschuß (SW)
SS 1982-WS 1992/93 Werner Marxgut (SW)
SS 1992-WS 2001/02 Gerhild Fuchs (LW)
SS 1993-WS 1994/95 Heidi Siller-Runggaldier (SW)
SS 1999-WS 2003/04 Birgit Mertz-Baumgartner (LW)
Ab WS 1998/99 Barbara Hinger (SW)

Vertragsassistenten

SS 1972-SS 1977 Hans-Joachim Müller (LW)
WS 1977/78-SS 1979 Erich Mayr (SW)
WS 1978/79 Elisabeth Tripolt-Klein (SW)
WS 1979/80-WS 1992/93 Heidi Siller-Runggaldier (SW)
SS 1980 Irene Reichl-Freudenschuß (SW)
WS 1980/81-SS 1982 Reinhard Hinterleitner (SW)
WS 1980/81 Werner Marxgut
WS 1983/84 Marie-Christine Noël (LW)
WS 1983/84-SS 1984 Monika Trutschnig (SW)
WS 1984/85-WS 1990/91 Silvio Gislimberti (SW)
WS 1991/92-SS 1992 Werner Seebacher (SW)
SS 1992-WS 1998/99 Birgit Mertz-Baumgartner (LW)
Ab SS 1992 Doris Eibl (LW)
WS 1997/98-SS 1998 Barbara Hinger (SW)
SS 1999-WS 2003/04 Julia Kuhn (SW)
SS 1999-WS 2003/04 Paul Danler (SW)
WS 1999/00-WS 2003/04 Paul Videsott (SW)
WS 1999/00-SS 2004 Claudia Schurr-Wernig (LW)
Ab WS 2001/02 Angelo Pagliardini (LW)

Wissenschaftliche Beamte

WS 1977/78-WS 2001/02 Lotte Zörner (SW)

Wissenschaftliche Mitarbeiter in Ausbildung

WS 2002/03-SS 2003 Michaela Schöller (LW)
Ab SS 2003 Christine Konecny (SW)
Ab SS 2003 Julia Pröll (LW)
Ab WS 2003/04 Enrique Rodrigues-Moura (LW)

Studienassistenten und wissenschaftliche Hilfskräfte

?-? Franz Staller
?-? Helene Obernosterer
SS 1972-WS 1973/74 Ursula Berek
WS 1974/75-WS 1976/77 Erich Mayr
WS 1977/78-WS 1978/79 Franz Lichtmannegger
WS 1977/78-SS 1978 Elisabeth Klein
SS 1980 Reinhard Hinterleitner
SS 1981 Werner Marxgut und Catherine Lederbauer
WS1983/84-SS 1984 Hermine Poppeller
WS 2002/03-SS 2003 Susanne Wenzl
Ab SS 2003 Michaela Ruff
Ab WS 2002/04 Petra Krimbacher
Ab SS 2004 Carmen Konzett

(Auslands-)Lektoren, Bundes- und Vertragslehrer (vor allem für die Sprachausbildung und die Landeskunde zuständig; daneben nahmen v.a. die Direktoren der jeweiligen Kulturinstitute auch Lehraufträge in Literatur war)

Französisch

SS 1896-SS 1903 Placidus Genelin (Disentis)
SS 1904-SS 1909 Eugen Bestaux
SS 1910-SS 1916 Anton Charles (Muremont)
WS 1918/19-WS 1921/22 Archangelus Lardschneider (Wolkenstein/Innsbruck)
SS 1922-SS 1934 Alfred Külley (Generalkonsul a.D.)
SS 1922-WS 1936/37 Nina Gogou
SS 1930 Jeanne Terrade
SS 1931-WS 1933/34 Ivonne Tuzet
SS 1936-SS 1937 Françoise Poupard
SS 1938-SS 1939 Marie-Louise Richli-Bidal
SS 1946-WS 1946/47 Emilie Chastel
SS 1946-SS 1958 Maurice Besset (Gastprofessor, Direktor des Institut Français)
SS 1948-SS 1956 Suzanne Bouquin
WS 1956/57-WS 1957/58 Jean Delinière (Professor am Institut Français)
SS 1958-SS 1959 Alain Leveau
WS 1958/59-SS 1964 François Léger (Direktor des Institut Français)
WS 1958/59-SS 1964 Simone Léger
WS 1964/65-SS 1968 Pierre Würms (Direktor des Institut Français)
WS 1964/65-SS 1967 Annie Chaigneau
SS 1967-SS 1975 Michele Ramzeyer (Professor am Institut Français)
SS 1968-SS 1970 Hervé Allenou [Auslandslektor]
WS 1968/69-SS 1973/74 François Fillard (Direktor des Institut Français)
WS 1970/71-SS 1972 Marie Paule Walker- Strigl [Auslandslektorin]
WS 1972/73-SS 1975 Paulette Barbet [Auslandslektorin]
Ab SS 1973 Gilberte Tschirner
WS 1973/74-SS 1980 Inge Stroh-Purrucker
SS 1974-WS 2000/01 Chantal Dorer
SS 1974-WS 1978/79 Jean Dauga (Direktor des Institut Français)
WS 1975/76-SS 1978 Florence Rabetaud [Auslandslektorin]
SS 1976-WS 1976/77 Alain Michel Bourhis [Auslandslektor]
SS 1977-SS 1980 Jean Claude Dorléans [Auslandslektor]
WS 1978/79-SS 1982 Anne Marie Jonchier [Auslandslektorin]
SS 1979-SS 1980 Francis Olivier (Direktor des Institut Français)
WS 1980/81-SS 1984 Michel Brun (Direktor des Institut Français)
Ab WS 1981/82 Catherine Lederbauer
WS 1982/83-WS 1983/84 Gisèle Schneider [Auslandslektorin]
Ab WS 1982/83 Reinhard Hinterleitner
WS 1982/83-SS 1985 Dominique Paillarse (Direktor des Institut Français)
SS 1984-WS 1984/85 Elisabeth Pontbriand [Auslandslektorin]
SS 1985 Veronique Misson [Auslandslektorin]
WS 1985/86-SS 1986 Jean Luc Bredel (Direktor des Institut Français)
WS 1986/87-SS 1990 Line Sourbier-Pinter (Direktorin des Institut Français)
WS 1988/89-SS 1991 Florence Lyonnet [Auslandslektorin]
WS 1990/91-SS 1992 Marie Claude Azière [Auslandslektorin]
WS 1992/93-SS 1994 Brigitte Jeanmarie [Auslandslektorin]
SS 1993-WS 1997/98 Jean Marc Terrasse (Direktor des Institut Français)
SS 1998-SS 2000 Michael Magne [Auslandslektor]
SS 1998-WS 200/01 Catherine Roth (Direktorin des Institut Français)
Ab WS 2000/01 Marianne Toesca [Auslandslektorin]
SS 2001-SS 2003 Jean Louis Poitevin (Direktor des Institut Français)

Frz. Fachdidaktik

WS 1926/27-SS 1938 Nikolaus Martin (Lehrauftrag für „Methodik und Didaktik des Unterrichts in den romanischen Sprachen“ [de facto mit besonderer Berücksichtigung des Französischen]; 1938 in Folge des Anschlusses entlassen)
SS 1939-WS 1944/45 Antonia Schiesser-Reifnegg (hält auch Lehrveranstaltungen zum Französischen, da es in der Kriegszeit keinen frz. Lektor gibt; ein entsprechender Antrag von Georges Ch. F. Vasseur im April 1943 wurde zwar genehmigt, es gibt aber keinen Hinweis auf eine erfolgte Einstellung)
SS 1945 Martha Judmaier
WS 1950/51-WS 1971/72 Otto Maleczek
WS 1973/74 Hansjörg Pümpel
WS 1976/77-WS 1994/95 Gerhard Heinzle
WS 1983/84-SS 2002 Erich Mayr
WS 1993/94-SS 1992 Erwin Hollaus
Ab SS 1993 [jeweils SS] Karin Pietersteiner
WS 1995/96-SS 2001 [jeweils WS] Christine Handle
WS 1999/00 Barbara Hinger
WS 2001/2 Helene Prantner
Ab SS 2003 [jeweils SS] Helene Prantner
Ab SS 2003 [jeweils SS] Birgit Schumacher
Ab SS 2003 Erich Rainer
Ab SS 2004 Ursula Thummer-Wolf
WS 2004/05 Christine Handle

Italienisch

WS 1908/09-WS 1918/19 Enrico Quaresima [ab 1914 im Krieg]
SS 1920-SS 1924 Carmela Steffanini
WS 1925/26-WS 1933/34 Karl Corà (am 5.2.1934 Lektorat nicht mehr verlängert, da Mitglied der NSDAP)
WS 1934/35-SS 1938 Hans Ravanelli
WS 1938/39-SS 1943 Karl Corà
3. Trimester 1940-SS 1955 Hans Ravanelli (im Krieg zusätzlicher Lektor aufgrund der gestiegenen Studentenzahl nach der Südtiroler Option)
SS 1952 Cecilia Romizi
WS 1955/56-WS 1969/70 Robert Vinatzer
WS 1958/59-SS 1963 Antonio Stefanini (Direktor des Italienischen Kulturinstituts)
WS 1963/64-SS 1977 Aldo Lucciarini (Direktor des Italienischen Kulturinstituts)
SS 1968-WS 1971/72 Giorgio Faggin [Auslandslektor]
SS 1972-WS 2001/02 Antimina Bartolomeo [bis WS 1973/74 Auslandslektorin]
SS 1974-SS 1975 Olga Salvadego [Auslandslektorin]
WS 1975/76-SS 1981 Claudio Groff [Auslandslektor]
WS 1977/78-WS 1983/84 Bruno Mocci (Direktor des Italienischen Kulturinstituts)
Ab SS 1980 Michael Tschirner
WS 1980/81-WS 1981/82 José Vincenzo Molle [Auslandslektor]
SS 1981-SS 1987 Paola Maria Marsilli-Filippi [Auslandslektorin]
SS 1982-WS 1985/86 Pietro Marsilli [Auslandslektor]
Ab SS 1985 Carla Leidlmair-Festi
SS 1986-WS 1988/89 Rita Campice [Auslandslektorin]
WS 1988/89 Barbara Basso [Auslandslektorin]
SS 1989-WS 1989/90 Mariateresa Motti [Auslandslektorin]
Ab SS 1990 Maria Bauer
Ab SS 1990 Gianni Valduga
SS 1990-WS 1999/00 Giuliano Merz [Auslandslektor]
WS 1993/94-WS 1997/98 Flavio Andreis (Direktor des Italienischen Kulturinstituts)
SS 2000-SS 2003 Fabio Bonafé [Auslandslektor]
Ab WS 2003/04 Emanuela Perna [Auslandslektorin]

It. Fachdidaktik

WS 1964/65-SS 1969 Ekkehard Neyer
WS 1971/72-WS 1973/74 Hansjörg Pümpel
WS 1975/76-SS 2002 Reinhard Jaufer
WS 1983/84-SS 1986 Erich Mayr
WS 1983/84-WS 1993/94 Peter Cont
WS 1987/88-SS 1991 Anna Luisa Haring
WS 1991/92-WS 2000/01 [jeweils WS] Michael Kirsch
SS 1994 - SS 2007 Richard Wilhelmer
Ab SS 2000 Thomas Ladstätter
WS 2004/05 Helene Prantner
WS 2004/05 Bernhard Beiler

Spanisch

SS 1943-WS 1946/47 Alfonso Carderera y Carderera
SS 1948-SS 1953 Ingeborg Weber-Raabl
SS 1956 Manuel Manzanares (Sprachkurse von A. Kuhn trotz ausstehender ministerieller Genehmigung übernommen, eine weitere Beauftragung bis SS 1957 nimmt er aus wirtschaftlichen Gründen nicht an)
SS 1957-WS 1957/58 Luis Cencillo
SS 1958 Manuel Alcalá (zunächst ohne amtliche Bestellung)
WS 1958/59-WS 1967/68 Justo Molina [Auslandslektor]
SS 1968-SS 2002 Justo Fernández López
WS 1973/74-SS 1974 Juan Sánchez Conesa [Auslandslektor]
SS 1975-SS 1978 Gregorio López Cantón [Auslandslektor]
WS 1978/79-SS 1979 Manuel Lobo-Serra [Auslandslektor]
SS 1979-WS 1983/84 Jesús Bernal
WS 1979/80-SS 1981 Jesús Lezcano [Auslandslektor]
Ab SS 1982 Víctor Herrera
Ab WS 1982/83 Elia Eisterer-Barceló
Ab WS 1987/88 Sabine Haider
Ab WS 1988/89 Jesús Bernal
Ab WS 1988/89 María Isabel Arranz-Sanz
WS 1990/91-SS 1993 María José González [Auslandslektor]
WS 1993/94-SS 1996 Joaquín Moro [Auslandslektor]
SS 1997-WS 1997/98 María Luisa Montero Curiel [Auslandslektorin]
WS 1998/99-SS 2000 Francisco Del Moral Manzanares [Auslandslektor]
SS 2002-SS 2004 Azucena Ulloa Velázquez [Auslandslektorin]
Ab SS 2003 Alfonso Merello Astigarraga
Ab WS 2004/05 Huerga Carracedo Carolina [Auslandslektorin]

Sp. Fachdidaktik

WS 1983/84-SS 1997 Erich Mayr
WS 1993/94 Helgard Ehrle
SS 1994-SS 1995 (jeweils SS) Sabine Ortner
WS 1994/95-WS 2001/02 [jeweils WS] Elisabeth Allgäuer
WS 1994/95-WS 1999/00 [jeweils WS] Helgard Dilsky-Ehrle
SS 2002-SS 2003 Elisabeth Allgäuer
SS 1997-SS 2001 [jeweils SS] Michaela Meisl
Ab WS 1997/98 Barbara Hinger
Ab SS 2003 [jeweils SS] Bernadette Jäger
Ab SS 2004 Astrid Pichler
WS 2004/05 Silvia Ploner

Portugiesisch

WS 1950/51-SS 1962 Luis von Villa-Secca
SS 1972-WS 1972/73 Hans-Joachim Müller
WS 1972/73-WS 1973/74 Maria Koller
WS 1977/78-SS 1983 Maria Koller
SS 1981-WS 1985/86 Eva Maria Fritsch-Zborowicz
SS 1983-SS 1987 Jorge Pires-Uva [Auslandslektor]
SS 1986-SS 1987 Paula Uva
WS 1988/89-SS 1989 Ana Diogo [Auslandslektorin]
WS 1989/90-SS 1995 Maria-Isabel Ribeiro [Auslandslektorin]
WS 1995/96-SS 1999 Luisa Coelho [Auslandslektorin]

Rätoromanisch

SS 1965-SS 1966 Toni Sotriffer (Grödnerisch)
WS 1966/67-SS 1967 Pire Castlunger (Gadertalisch)
WS 1967/68-SS 1968 Giachen Caduff (Sursilvan)
WS 1968/69-SS 1969 Giorgio Faggin (Friaulisch)
SS 1970 Giachen Caduff (Sursilvan)
WS 1970/71 Giorgio Faggin (Friaulisch)
WS 1971/72-SS 1972 Franz Maneschg (Gadertalisch)
WS 1975/76 W. Theodor Elwert (SW)
SS 1978 Lucas Simeon (Surmiran)
WS 1978/79-SS 1979 Hans Stricker (Bündnerromanisch)
WS 1979/80-SS 1980 Heidi Runggaldier (Grödnerisch)
SS 1980 Guntram A. Plangg (Grammatik)
WS 1980/81-SS 1982 Fabio Chiocchetti (Fassanisch)
WS 1983/84 Lucas Simeon (Surmiran)
SS 1983-SS 1985 (jeweils SS) Guntram A. Plangg (SW)
WS 1986/87-SS 1987/88 (jeweils WS) Guntram A. Plangg (SW)
SS 1992 Paul Videsott (Gadertalisch)
WS 1992/93-WS 1995/96 [jeweils WS] Guntram A. Plangg (SW)
WS 1993/94 Rut Bernardi (Grödnerisch)
SS 1995-WS 2003/04 Paul Videsott (Gadertalisch)

Rumänisch

SS 1945 Viorel Trifa (wird aufgrund der Kriegsereignisse jedoch nicht aktiviert)
SS 1967-WS 1979/80 Helga Zangerle
SS 1984-WS 2001/02 Maria Iliescu

Katalanisch

WS 1983/84-SS 1984 Elia Barceló

Lehrbeauftragte für die gemeinsame Sprachausbildung mit dem Dolmetschinstitut

Französisch

WS 1965/66-SS 1966 Jean François Verdier
SS 1971 Friedrich Lederbauer
WS 1973/73-WS 1979/80 Marie Paule Walker- Strigl
WS 1976/77-SS 2001 Johann Oberhofer
SS 1986 Christophe Bord
WS 1986/87-WS 1987/88 Jacqueline Breugnot
WS 1987/88 Thierry Nobre
WS 1988/89-WS 2001/02 Muryel Derlon-Hupfauf
WS 1989/90 Christine Breuss
WS 1993/94-SS 1996 Marie Laurence Drillon
SS 1993 Mario Keller

Italienisch

WS 1970/71-WS 1975/76 Reinhard Jaufer
SS 1978-SS 1980 Hansjörg Pümpel
WS 1987/88-WS 2001/02 [jeweils WS] Esther Pöhl
WS 1988/89-WS 2000/01 [jeweils WS] Susanne Costa
SS 1993-WS 1998/99 Edith Schweiger
Ab WS 1994/95 Saverio Carpentieri

Spanisch

WS 1981/82-SS 1984 Herminio Redondo
SS 1993- WS 1999/00 Sighild Raber

Lehrbeauftragte (Aufstellung nach den Vorlesungsverzeichnissen, von welchen aber im Semesterbetrieb mitunter wegen Hörerzahlen oder besonderem Bedarf abgewichen wurde)

Französisch

SS 1935 Georg Rabuse (frz. Phonetik)
SS 1947 ?. Boyer (Sprachkurse)
SS 1968-SS 1972 Annemarie Schmid (Grammatik)
WS 1982/83-WS 2001/02 Renate Lichtfuss (Literatur)
SS 1984-WS 1988/89 Marie Christine Noël-Hörhager (Grammatik und Literatur)
WS 1989/90-WS 1991/92 Gerhild Fuchs (Literatur)
WS 1995/96-WS 1998/99 [jeweils WS] Andrea Oberhuber (Literatur)
SS 1997-WS 97/98 Claudine Muller (Sprachkurse)
Ab SS 1998 Gabi Gamper (Literatur)
SS 1998-SS 2000 Laurent Hase (Sprachkurse und Presseschau)
WS 2000/01-SS 2001 Hélène Bailleul (Sprachkurse)
Ab SS 2002 Frédérique Beau (Sprachkurse)
SS 2003 Helmuth Groschup (Kultur im Film)
SS 2003 Peter Kuon (Salzburg, Literatur)
SS 2004 Nathalie Sprenger (Theater)

Italienisch

WS 1964/65 Giorgio Sichel (Stilistik)
WS 1965/66 Maria Angela Cresti (Stilistik)
WS 1966/67-SS 1967 Adriana Azzolina (Stilistik)
WS 1967/68 Nino Muzzi (Stilistik)
WS 1971/72-SS 1972 Josef Finauer (Übersetzungsübungen)
WS 1971/72-SS 2002 Ilda Sonja Wolf (Übersetzungsübungen)
WS 1981/82-SS 1982 Fabio Chiocchetti (Stilistik)
SS 1982 Laura Pallweber-Perselli (Übersetzungsübungen)
WS 1982/83-SS 2001 Ingrid Strimitzer-Raffl (Übersetzungsübungen)
WS 1982/83-WS 1983/84 Peter Cont (Sprachkurse)
WS 1982/83-WS 1985/86 Roberto Cotteri (Sprachkurse und Literatur)
SS 1983-SS 1984 Silvio Gislimberti (Sprachkurse und Grammatik)
WS 1986/87-WS 19995/96 Sonja Marx (Sprachkurse und Landesunde)
WS 1989/90-SS 1991 Christiane Böhler (Sprachkurse)
WS 1990/91-SS 1992 Bernhard Dworschak (Sprachkurse)
SS 1991-WS 1991/92 Silvio Gislimberti (SW)
WS 1994/95-SS 2004 Sylvia Mayrhofer (SW)
WS 1998/99 Ilaria Gant (Sprachkurse)
SS 1999-WS 2000/01 Angelo Pagliardini (LW)
SS 2002 Bernhard Dworschak (Literatur)
WS 2001/02-WS 2003/04 Birgit Stehno (Übersetzungsübungen und Grammatik)
WS 2002/03 Patrizia Cordin (Trient, it. SW)
SS 2003 Arturo Larcati (Salzburg, Literatur)
WS 2003/04 Carla Falchi-Meusburger (Sprachkurse)
Ab WS 2003/04 Anna Zanellato-Dadak (Sprachkurse)
SS 2004 Gianfranco Evangelista (Theater)
WS 2004/05 Arturo Larcati (Salzburg, Literatur)
WS 2004/05 Roland Benedikter (Landeskunde)
WS 2004/05 Elisabeth Muigg (Übersetzungsübungen)

Spanisch

WS 1925/26-SS 1926 Heinrich Kuen (Sprachkurse)
WS 1983/84-WS 1986/87 Ursula Auer (Sprachkurse)
SS 1987 Esparza Enríquez León (Landeskunde)
WS 1988/89-SS 1991 Peter Holzer (Sprachkurse)
Ab SS 1990 Mario Soto Delgado (Sprachkurse)
SS 1996 Sylvia Mayrhofer (sp. SW)
SS 2001-WS 2001/02 José Luis García Agudo (Sprachkurse)
SS 2002 Hernández Rodríguez (Landeskunde)
SS 2002 Ksenija Fallend (Literatur)
SS 2003 Erna Pfeiffer (Graz, sp. Literatur)

Fachdidaktik

WS 2004/05 Ludger Schiffler

Sonstige Bedienstete

WS 1970/71-WS 2001/02 Ilsa Sonja Wolf
WS 1971/72 SS 1972 Waltraud Erl
?-? Christine Knoflach
?-? ? Gradenegger
WS 1977/78 Wilma Haslacher
WS 1978/79-WS 1987/88 Ulrike Gollner
SS 1987-SS 1991/92 Elisabeth Saxer-Lehner
SS 1989-SS 1990 Erika de Cillia
SS 1989-SS 1998 Friederike Ertl
SS 1991-WS 1991/92 Sabine Schimke
WS 1992/93-WS 1999/00 Adria Pietersz
Ab WS 1994/95 Birgit Steurer
Ab SS 1998 Eva Held
Ab WS 1998/09 Paula Weitlaner
WS 2000/01-WS 2001/02 Marialuise Haslinger
SS 2003 Wafaa Almaldin
Ab WS 2003/04 Heidelinde Pajek

Bekannte Absolventen der Innsbrucker Romanistik

1908: Joseph Huber (1920-39 ao. Professor für Romanistik an der Hochschule für Welthandel [WU] in Wien und 1939-45 o. Professor für Romanische Philologie an der Universität Wien)
1922: Heinrich Kuen (1931-38 ao. Professor für Romanische Philologie in Freiburg i. B. und 1938-68 o. Professor für Romanische Philologie an der Universität Erlangen)
1936: Georg Rabuse (1958-65 ao. Professor für Romanistik an der Hochschule für Welthandel [WU] und 1965-72 o. Professor für romanische Sprachen und Literaturen an der Universität Wien)
1956: Herbert Peter (Lehramt, 1958-82 o. Professor für Romanistik an der Wirtschaftsuniversität Wien; vermachte anlässlich seiner Emeritierung dem Institut für Romanistik ein Legat von 100.000 S)
1963: Gertrud Grabner-Gréciano (1973-83 Professorin für deutsche Sprachwissenschaft an der Université Nancy und 1981-2001 an der Université Marc Bloch in Straßburg)
1962: Carlos Illig (1971-88 Akademischer Oberrat an der Universität Mainz/Germersheim, langjähriger Bearbeiter des spanisch-deutschen Wörterbuchs von Slaby´-Grossmann)
1969: Annemarie Schmid (1986 erste Habilitation im Fach Übersetzungswissenschaft in Österreich, 1990-95 o. Professorin am Institut für Translationswissenschaften der Universität Innsbruck)
1970: Brigitte Winklehner (seit 1983 ao. Professorin für italienische Literaturwissenschaft an der Universität Salzburg)
1971: Walter Mair (ab 1981 ao. Professor für italienische und französische Sprachwissenschaft an der Universität Klagenfurt)
1980: Irene Freudenschuß-Reichl (ständige Vertreterin Österreichs bei den Vereinten Nationen und Leiterin der UNO-Organisation für industrielle Entwicklung UNIDO)
 u.a.m.



Literatur

Akten des Universitätsarchivs Innsbruck, Faszikel Romanistik (ab 1899)
AUGSCHELLER, DAVID (1993): Die romanistischen Lehrkanzeln an der Universität Innsbruck von 1918 bis 1945. Ein Beitrag zu ihrer Geschichte. Dipl. Arbeit Innsbruck.
BRUNNER, KARL (1999) [eigtl. 1962]: Rede bei der Übergabe des Bandes Weltoffene Romansitik (Festschrift Alwin Kuhn zum 60. Geburtstag) am 13.1.1962. In: ABTEILUNG FÜR RÄTOROMANISTIK (Hrsg.): 100 Jahre romanische Sprachwissenschaft in Innsbruck. Innsbruck: Institut für Romanistik, 51-57. [Arbeitspapiere der Romanistik Innsbruck, 12]
HAUSMANN, FRANK-RUTGER (1998): „Deutsche Geisteswissenschaft“ im Zweiten Weltkrieg. Die „Aktion Ritterbusch“. Dresden; München: University Press.
HAUSMANN, FRANK-RUTGER (2000): „Vom Strudel der Ereignisse verschlungen“. Deutsche Romanistik im „Dritten Reich“. Frankfurt a. M: Klosetermann. [Analecta Romanica, 61]
HAUSMANN, FRANK-RUTGER (2002): Die Rolle der Geisteswissenschaften im Dritten Reich 1933-1945. München: Oldenbourg.
Institutsbuch Romanistik (von A. Kuhn ab 1952 angelegt)
Kürschners deutscher Gelehrtenkalender. München: Saur (1925 ff.)
LABENBACHER, GERTRUD (1982): Dissertationsverzeichnis der Universität Innsbruck, Bd. 1: Philosophische Fakultät. Innsbruck: Wagner. [Beihefte zur Tiroler Heimat, 9]
LEEB, HEDDA (1967) Geschichte der Universität Innsbruck von 1898 bis 1908. Diss. Innsbruck.
MAIR, WALTER N. (1982/83): Die romanische Philologie an der Universität Innsbruck bis 1918. In: Tiroler Heimat 46/47, 111-136.
MAIR, WALTER N.; METER, HELMUT (1982): Die Romanistik in Österreich zwischen 1945 und 1980: Versuch einer Institutionsgeschichte mit besonderer Berücksichtigung der Italianistik. In: Italienische Studien 5,159-193.
OBERKOFLER, GERHARD (1982): Der italienische Sprachunterricht an der Philosophischen Fakultät in Innsbruck im Vormärz. In: Tiroler Heimatblätter 1, 13-20.
SCHUSSER, A. (1972): Zur Entwicklung der italienischen Universitätsfrage in Österreich (1861-1918). Diss. Wien.
Vorlesungs- und Personalverzeichnisse der Universität Innsbruck (ab 1899)