Univ.-Prof. Dr. Sabine Schrader

 

 

Persönliche Vorstellung
 

Herzlich Willkommen – Benvenuti – Bienvenue! Seit 2009 habe ich an der Universität Innsbruck den Lehrstuhl für italienische und französische Literatur- und Kulturwissenschaft inne. Ich vertrete in Forschung und Lehre eine medienkulturwissenschaftliche Perspektive, d.h. ich untersuche wie die jeweiligen medialen Artefakte vorrangig seit des 19. Jahrhunderts (meine Schwerpunkte sind Literatur oder Film) mit der Gesellschaftinteragieren, in welchen ästhetischen Traditionen sie stehen und wie sie sich verändern und wiederum unsere Lese- und Sehgewohnheiten verändern. Gerne schaue ich mir dabei auch grundsätzlich die populären Kulturen der alten und neuen Romania an.

 

Beruflicher Werdegang

Seit 03/2009

[Inhalt]Universitätsprofessorin für romanische Literatur- und Kulturwissenschaften (SP Italianistik) an der Universität Innsbruck 


2006-2009

Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der TU Dresden im DFG Forschungsprojekt (eigene Stelle): La Scapigliatura. Schreiben gegen den nationalen Kanon. Italiens Weg in die Moderne (Heidelberg: Winter 2013)


11/2006

Habilitation an der Universität Leipzig Si gira! Literatur und Film in der Stummfilmzeit Italiens (Heidelberg: Winter 2007)


1999-2005

Wissenschaftliche Assistentin am Institut für Romanistik, Univer­sität Leipzig


05/1998

Promotion an der Universität Köln „Mon cas n’est pas unique“ – Der homo­sexuelle Diskurs in französischen Autobiographien des 20. Jahr­hunderts (Stuttgart: Metzler 1999)


1997-1999

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Romanistik, Universität Leipzig


11/1993-06/1996

Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Editionsprojekt Correspon­dance de Mon­tes­quieu an der Universität Köln


1986-1993

Studium der Romanistik, Geschichte und Philosophie/Pädagogik an den Universitäten Göttingen, Venedig, Köln


06/1985-04/1986

Stage (Büromanagement & Übersetzungen) bei BARA, Ver­sailles (F)

 

Forschungsschwerpunkte
Meine Forschungsinteressen liegen in den italienischen und französischsprachigen Literaturen seit der Ästhetischen Moderne und in der Kulturgeschichte des Films mit einem Schwerpunkt auf dem Stummfilm und dem zeitgenössischen Kino seit den 1990er Jahren. Mein Fokus richtet sich in Literatur und Film auf Kanonisierungsprozesse, Gender und Queer Studies, Fragen zur Inter-, Transmedialität und Transkulturalität.

 

Fünf ausgewählte Publikationen
(2020) mit Elisabeth Tiller (Hg.): Agency und Invektive im Transnationalen Kino = PhiN Sonder­nummer 20. http://web.fu-berlin.de/phin/beiheft20/b20i.htm.

(2019) mit Stella Lange (Hg.): Jenseits der Hauptstädte. Stadttexte der Romania. Stadttexte der Romania im Spannungs­feld von Regiona­lität, Nationalität und Globalisierung. Göttingen: V&R.

(2015) mit Gerhild Fuchs und Daniel Winkler (Hg.): Italienisches Theater. Geschichte und Gat­tungen von 1480 bis 1890. Berlin: Theater der Zeit.

(2013) mit Daniel Winkler (Hg.): The Cinemas of Italian Migration. European and Transatlantic Histories. Cambridge: Cambridge Scholars Publishing.

(2013): La Scapigliatura. Schreiben gegen den nationalen Kanon. Italiens Weg in die Moderne. Heidel­berg: Winter.

 

Drittmittelprojekte

10.2018-9.2021

FWF Projekt Cinema of Migration in Italy since 1990. Alleinantragstellerin (346.000€, zwei Doc.stellen und eine Postdoc)


1.2014-12.2015

Zweijähriges bilaterales Forschungsprojekt Queere Theorie & Literaturen mit der Babeş-Bolyai Universität Cluj/Klausenburg, Rumänien (OeAD, Reise- und Tagungsunterstützung)


04/2006-02/2009

Forschungsprojekt La Scapigliatura. Schreiben gegen den Kanon. Italiens Weg in die Moderne
Alleinantragsstellerin, DFG – eigene Stelle, 164.000 €


Lehrtätigkeit
Ich lehre ausgesprochen gerne und versuche mit zu­sätzlichen Essay- und Rezensions­wett­be­werben, Creative Writing Übungen, internationalen Lehrkooperationen, Videoessays & Podcasts (lange vor Corona!), Filmfestivals im Leokino und/oder der Teilnahme an internationalen Filmjurys (wie in Trento und Nantes) den Stu­dierenden über die reine uni­versitäre Lehre hinaus Impulse zu geben und sie in den Medien- und Kulturbetrieb einzuführen. StudentInnen des Lehramts haben zudem die Möglichkeit in einem Dossier die erlernten Fähigkeiten auf den Schulunterricht zu übertragen.

 

Thematische Schwerpunkte
Ich lehre vorranging in der Italienischen Literatur- und Kulturwissenschaft, blicke aber auch gerne in die französischsprachige Kultur (in der Lehre v.a. Film), in die Kultur- und Filmtheorie und die Gender und Queer Studies.

 

Aktuelle Funktionen
Vorsitzende des Institutsbeirats

Sprecherin der ProfessorInnenkurie der Fakultät

Vorsitzende der Curriculumskommission der philologisch-kulturwissenschaftlichen Fakultät

Mitglied diverser Berufungskommissionen

 

Was ich noch sagen möchte – nicht nur über mich:
Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann. (Francis Picabia)

 

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