Ass.-Prof. Mag. Dr. Carmen Konzett-Firth

 

 

Persönliche Vorstellung
Ich bin Assistenzprofessorin am Institut für Romanistik (50%) sowie gleichzeitig am Institut für Fachdidaktik(50%). Meine Arbeitsbereiche umfassen in Lehre und Forschung die französische Linguistik und die Didaktik des Französischen als Fremdsprache. Ich bin im Bereich der angewandten Sprachwissenschaft (Link zu verbal) tätig und beschäftige mich vor allem mit gesprochener Sprache in sozialer Interaktion. In meinem Habilitationsprojekt untersuche ich den Erwerb bzw. die Entwicklung sowie die Vermittlung von mündlicher Interaktionskompetenz im schulischen Französischunterricht.

 

Beruflicher Werdegang

seit 01/2018

Assistenzprofessorin (50% Institut für Romanistik, 50% Institut für Fachdidaktik), Universität Innsbruck


05/2015-02/2017

Mutterschutz und Elternkarenz


08/2012-02/2014

Mutterschutz und Elternkarenz


10/2010-08/2012 

Projektmitarbeiterin (25%) im Forschungsprojekt „Standardisierte Reifeprüfung“, Universität Innsbruck


09/2010-08/2017

Universitätsassistentin (Post-Doc) am Institut für Romanistik, Universität Innsbruck


09/2007-08/2010

AHS-Lehrerin am Bundesrealgymasium Imst


05-10/2007

Projektmitarbeiterin (25%) im Forschungsprojekt „Standardisierte Reifeprüfung, Universität Innsbruck


05/2006-03/2010

Wissenschaftliche Mitarbeiterin Kat. II (Prä-Doc) am Institut für Romanistik, Universität Innsbruck


03/2004-07/2005

Studienassistentin am Institut für Romanistik, Universität Innsbruck
Mitarbeiterin des Frankreich-Schwerpunkts der Universität Innsbruck


09/2004-07/2005

Unterrichtspraktikum an der Handelsakademie Innsbruck


01/2004-09/2009

Doktoratsstudium Französische Sprachwissenschaft, Universität Innsbruck


09/2001-06/2002

Studium an der Université de Provence Aix-Marseille I (ERASMUS)


09/1998-06/2003

Lehramtsstudium der Unterrichtsfächer Englisch und Französisch, Universität Innsbruck

 

Forschungsschwerpunkte
Interaktionskompetenz und ihre Entwicklung

Fremdspracherwerb bzw. -entwicklung mit Fokus auf mündliche Kompetenzen

Mehrsprachigkeit in der Interaktion

Unterrichtskommunikation

Sprachtestforschung (Bewertung produktiver Fertigkeiten; Erstellung von Bewertungsrastern; Bewertungskompetenz von Lehrenden)

Didaktik der mündlichen Kompetenz

Identitätskonstruktion in der Interaktion

Akademischer Diskurs; Forschung in mehrsprachigen Kontexten  

Ich bin in erster Linie Interaktionsforscherin und untersuche, wie Interaktionsteilnehmende Gespräche gemeinsam herstellen, welche Ressourcen und Methoden sie dazu einsetzen und wie Sprache dabei mit anderen Modalitäten (z.B. Blick, Gestik, usw.) zusammenspielt. Mein besonderes Interesse gilt Interaktionen in einer Fremdsprache, der Entwicklung der Interaktionskompetenz von Fremdsprachenlernenden und ganz allgemein der Kommunikation im Fremdsprachenunterricht. Im Zentrum meiner Forschung steht aktuell außerdem die Frage, wie das Lehren und Lernen mündlicher Kompetenz im Schulunterricht optimiert werden kann. Zu meinen Forschungsinteressen zählen auch diskursive Identitätskonstruktion, Mehrsprachigkeitsphänomene, die Methodologie des aufgabenorientierten Lehrens und Lernens sowie die Bewertungskompetenz von Lehrpersonen. 


Fünf ausgewählte Publikationen
Konzett-Firth, Carmen / Wojnesitz, Alexandra (Hg.) (2022): Mündlichkeit im Französischunterricht: Multiperspektivische Zugänge. L'oralité dans l'enseignement du français: Perspectives multiples. Tübingen: Narr.

Carmen Konzett-Firth (2022): “Transkriptionspraxis in mehrsprachigen Forschungskontexten. Eine Bestandsaufnahme aktueller Praktiken von Verweisen auf Transkripte im Fließtext“, in: Schwarze, Cordula / Grawunder, Sven (Hg.): Transkription und Annotation gesprochener Sprache und multimodaler Interaktion. Tübingen: Narr, 269–293. 

Konzett-Firth, Carmen (2020): “Co-Adapation Processes in Plenary Teacher-Student Talk and the Development of Interactional Competence”, in: Classroom Discourse 11.3, 209–228.

Konzett-Firth, Carmen (2017): “Gesprächsforschung als Schnittstelle zwischen romanistischer Fachwissenschaft und Fachdidaktik: Vorstellung des Forschungsprojekts FRAISE – FRAnzösisch in Interaktion in der SchulE“, in: Cortí, Augustin / Wolf, Johanna (Hg.): Romanistische Fachdidaktik. Grundlagen – Theorien – Methoden. Münster / New York: Waxmann, 103–116.

Konzett, Carmen (2012): Any Questions? Identity Construction in Academic Conference Discussions. Berlin etc.: Mouton de Gruyter.

 

Forschungsprojekte
ERASMUS+ Projekt Digitizing Tasks for Interactional Competence (DIGITASK4IC)
Laufzeit: Juni 2021-November 2022


Lehrtätigkeit
In meinem Unterricht ist es mir wichtig, dass die Studierenden Sprachwissenschaft als spannendes und relevantes Forschungs- und Wissensgebiet erleben. Als angewandte Linguistin ist für mich das Herstellen von Bezügen zwischen fundierter Theorie, trans­parenten Forschungsmethoden und konkreten Fragestellungen für das berufliche und gesellschaftliche Handeln ein zentrales Lehr- und Lernziel der linguistischen Ausbildung.
Wenn das Kursformat dies zulässt, etwa in Masterseminaren, dürfen und sollen Studierende in meinen Kursen vor allem forschend lernen und in eigenen kleinen Forschungsprojekten selbst etwas herausfinden. Im Sinne der forschungsgeleiteten Lehre sind die Themen meiner Lehre nach Möglichkeit häufig an meinen persönlichen Forschungsinteressen orientiert. Dazu gehören Phänomene der gesprochenen Sprache im Allgemeinen und des Französischen im Besonderen; Mehr­sprachigkeit und Identitätskonstruktion; die Herstellung sozialer Interaktion im Allgemeinen sowie spezielle Bereiche wie Grammatik in der Interaktion, Multimodalität oder institutionelle Interaktion;  In meinem Unterricht am Institut für Fachdidaktik zählen außerdem Spracherwerb bzw. – entwicklung, die Überprüfung und Bewertung sprachlicher Kompetenz, Unterrichts­kommunikation sowie Aufgabenorientierung zu meinen thematischen Schwerpunkten.

 

Aktuelle Funktionen 
ERASMUS+-Koordinatorin für den Studierenden- und Dozierenden-Austausch mit Frankreich und Belgien

Buchbestellungen Französische Linguistik

Datenschutzbeauftragte des Instituts für Romanistik

Ersatzmitglied für den Mittelbau im Institutsbeirat

 

Was ich noch über mich sagen möchte
Jenen, die sich für die Methodologie der Konversationsanalyse bzw. Gesprächsforschung interessieren, seien die mehrmals pro Semester organisierten „Offenen Datensitzungen Interaktion & Multimodalität empfohlen, bei denen Kolleg*innen aus verschiedenen Fachbereichen (mit und ohne eigene Daten) gemeinsam Interaktionen analysieren und diskutieren. Neuzugänge sind jederzeit willkommen!

 

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