Univ.-Prof. Mag. Dr. Claudia Jünke

 

 

Vorstellung
Claudia Jünke ist Professorin für spanisch- und französischsprachige Literaturen und Kulturen am Institut für Romanistik der Universität Innsbruck. Ihre Schwerpunkte in Forschung und Lehre liegen im Bereich der spanischen, hispanoamerikanischen und französischen Literaturen des 17. Jahrhunderts, der Moderne und der Gegenwart. Bevor sie nach Innsbruck kam, forschte und lehrte sie unter anderem an den Universitäten Köln, Bonn, Bamberg und Osnabrück.

 

Beruflicher Werdegang

Seit 2016

Professorin für spanisch- und französischsprachige Literaturen und Kulturen an der Universität Innsbruck


2015 

Visiting Fellow an der School of Advanced Study der University of London


2009-2016 

Akademische Oberrätin an der Universität Bonn sowie Professurvertretungen an den Universitäten Bamberg, Duisburg-Essen und Osnabrück


2009/2010

Visiting Researcher an der Amsterdam School for Cultural Analysis (DFG-Forschungsstipendium)


Januar 2009

Habilitation an der Universität Bonn
Venia legendi für Romanische Literatur- und Kulturwissenschaft


Januar 2002

Promotion an der Universität zu Köln 


1997-2009

Wissenschaftliche Mitarbeiterin an den Universitäten Köln bzw. Bonn



Studium der Romanistik (Französisch, Spanisch) und Anglistik in Köln, Pau und Barcelona

 

Forschungsschwerpunkte
Die Forschungsinteressen von Claudia Jünke liegen in den Bereichen der französischen, spanischen und hispanoamerikanischen Literaturen und Kulturen des 17. Jahrhunderts, der Moderne und Gegenwart. Ein Schwerpunkt ist die literatur- und kulturwissenschaftliche Gedächtnisforschung, besonders die Erinnerung an politische Gewalt sowie die Rolle von literarischen Übersetzungen für transkulturelle Erinnerungsdynamiken. Weitere Schwerpunkte bilden die Erzählliteratur und die Narratologie, die literarische Verarbeitung von Zeitgeschichte, Entwürfe von Subjektivität, Identität und Zugehörigkeit sowie Intermedialität und Film.

 

Vier ausgewählte Publikationen
(2022): „Politische Umbrüche, weibliche Aufbrüche: Literarische Reflexe der Transición bei Carmen Martín Gaite, Esther Tusquets und Rosa Montero”, in: Schreckenberg, Stefan/Verdú Schuman, Daniel (Hg.): Zwischen Aufbruch und Krise. Narrative Auseinandersetzungen mit der spanischen Transición und der deutschen ‘Wende’. Heidelberg: Winter, 137-161.

(2021): “‘Nur über ihre Leiche’? Aspekte der Fantastik in Javier Marías’ Corazón tan blanco und Mañana en la batalla piensa en mí. Eine Lektüre mit Julio Cortázar“, in: Romanische Forschungen 133/3, 342-358.

(2021): „Transcultural Memory and Literary Translation. Mapping the Field (with a case study on Lydie Salvayre’s Pas pleurer and its Spanish translation“, in: Memory Studies (online first)

(2019): Hg. mit Jutta Weiser: Sor Juana Inés de la Cruz: identidad criolla y procesos de transculturación, Dossier der Zeitschrift iMex. Mexico Interdisciplinario/Interdisciplinary Mexico, 2, año 8, n° 15.

 

Lehrtätigkeit
In Innsbruck lehrt Claudia Jünke im Bereich der französisch- und spanischsprachigen Literaturen und Kulturen in unterschiedlichen Studiengängen des Instituts für Romanistik und der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät (BA und Lehramt Spanisch und Französisch, MA Romanistik, Doktorat). Neben einführenden Lehrveranstaltungen bietet sie themen- und sprachenspezifische Seminare und Vorlesungen vor allem zur spanischen und hispanoamerikanischen Literatur und Kultur an sowie darüber hinaus gesamtromanisch-vergleichende Veranstaltungen, die die spanisch-, französisch- und italienischsprachigen Kulturräume berücksichtigen.

 

Aktuelle Funktionen
Vorsitzende des Fakultätsrats der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät

Mitglied des Beirats für Qualifikationsvereinbarungen (tenure track-Verfahren) der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät

Mitglied des Beirats des Instituts für Romanistik

Mitglied der Faculty des Doktoratskollegs Grenzen, Grenzverschiebungen und Grenzüberschreitungen in Sprache, Literatur, Medien

Mitglied des Forschungszentrums Kulturen in Kontakt und des Forschungsschwerpunkts Kulturelle Begegnungen - Kulturelle Konflikte

 

  Zur persönliche Homepage

Nach oben scrollen