Universität Innsbruck

Überblick

Digitalisierungsinitiative der Universität Innsbruck

Informatik, Mechatronik, Physik, Klimaforschung, Elektrotechnik, aber auch Biologie, Archäologie, Sprachwissenschaften und Wirtschaftswissenschaften: In nahezu jedem Bereich, zu dem an der Universität Innsbruck geforscht wird, kommen digitale Werkzeuge zum Einsatz und ermöglichen Forschung auf höchstem Niveau.

Mit der Einrichtung von 15 Nachwuchsprofessuren, die sich quer über alle Fachrichtungen mit dem Thema Digitalisierung beschäftigen werden, setzt die Universität Innsbruck einen Schwerpunkt in einem wichtigen Zukunftsthema.

Aktuelle Ausschreibungen: Laufbahnstellen

UniversitätsassistentIn – Laufbahnstelle am Institut für Theorie und Zukunft des Rechts

Die Laufbahnstelle* ist im Bereich Rechtswissenschaften angesiedelt. Zu den Hauptaufgaben dieser Stelle zählen die selbständige Forschung in einem oder mehreren rechtswissenschaftlichen Fächern mit besonderem Fokus auf Digitalisierung des Rechts und/oder Recht der Digitalisierung. Durch diese Stelle soll die Kooperation zwischen dem Digital Science Center (DiSC) und der Rechtswissenschaftlichen Fakultät sowie zwischen dem neuen Institut für Theorie und Zukunft sowie anderen Instituten der Rechtswissenschaftlichen Fakultät vertieft werden.

Weitere Informationen finden Sie in der offiziellen Stellenausschreibung im Karriereportal.

Laufbahnstelle

Erläuterung des 3-stufigen Qualifizierungsverfahrens

Bewerberinnen und Bewerber, die sich auf eine Laufbahnstelle im Rahmen der Digitalisierungsinitiative der Universität Innsbruck bewerben, haben die Möglichkeit eine Qualifizierungsvereinbarung abzuschließen.

Einstieg als PostDoc

Assistenzprofessor/in

Mit Annahme der Qualifizierungsvereinbarung wird der/die wissenschaftliche Mitarbeiter/in zum/zur „Assistenzprofessor/in“ (§ 27 Abs 3 Satz 1 KV). Damit einhergehend

  1. genießt er/sie für den Zeitraum der Qualifizierungsvereinbarung einen erweiterten Kündigungsschutz gemäß § 27 Abs 4 KV;
  2. wird er/sie ab dem Folgemonat in die Gehaltsgruppe A2 (§ 49 Abs 2 KV) eingereiht;
  3. wird seine/ihre Lehrverpflichtung auf bis zu 4 Semesterwochenstunden im zweijährigen Durchschnitt festgelegt (§ 49 Abs 7 iVm Abs 9 Z 1 KV);
  4. erhält er/sie einen entsprechenden Nachtrag zum Dienstvertrag.

Assozierte/r Professor/in

Mit Erreichen der vereinbarten Qualifikation wird der/die betreffende Assistenzprofessor/in zum/zur „assoziierten Professor/in“. Damit einhergehend

  1. wird sein/ihr ggf. befristetes Arbeitsverhältnis auf unbestimmte Zeit fortgesetzt;
  2. wird er/sie ab dem Folgemonat in die Gehaltsgruppe A2/2 (§ 49 Abs 2 lit a KV) eingereiht;
  3. ist er/sie entsprechend seiner/ihrer Qualifikation zu verwenden;
  4. hat er/sie das Recht, die wissenschaftliche Lehre in seinem/ihrem Fach mittels der Einrichtungen der Universität eigenverantwortlich und in gleicher Weise wie Univer¬sitätsprofessor/inn/en auszuüben. Seine/ihre Lehrverpflichtung kann auf bis zu 8 Semesterwochenstunden im zweijährigen Durchschnitt festgelegt werden (§ 49 Abs 7 iVm Abs 9 Z 1 KV);
  5. hat er/sie das Recht, die Einrichtungen der Universität für wissenschaftliche Arbeiten zu benützen;
  6. hat er/sie das Recht, wissenschaftliche Arbeiten (insbesondere Abschlussarbeiten) zu betreuen und zu beurteilen;
  7. erhält er/sie einen entsprechenden Nachtrag zum Dienstvertrag.

Digitalisierung an der Universität Innsbruck

Scientific Computing

Scientific Computing

Der Forschungsschwerpunkt Scientific Computing integriert alle Forschungsaktivitäten der Universität Innsbruck in den Bereichen Informationstechnologie (IT) und computerunterstützter Forschung.

Der Einsatz von modernen Hoch- und Höchstleistungsrechnern ermöglicht, komplexe Prozesse zu simulieren und optimieren und die Analyse und Präsentation von Big Data, um immer komplexer werdende rechen- und datenintensive Probleme in den verschiedensten Bereichen wie beispielsweise Naturwissenschaften, Technische Wissenschaften und Life-Science lösen zu können.

Digital Humanities

Digital Humanities

Im Forschungszentrum „Digital Humanities“ bündelt die Universität Innsbruck ihre Digitalisierungs-Aktivitäten in den kultur- und geisteswissenschaftlichen Fächern. Ziel ist, die Informationstechnologien in diesen Wissenschaften zu erforschen und voranzutreiben.

An vielen Fakultäten der Universität Innsbruck laufen entsprechende Projekte: So werden größere Textkörper linguistisch analysiert, 3D-Datenmodelle von Kulturdenkmälern erstellt und neue Algorithmen zur Verbesserung der automatisierten Texterkennung mittelalterlicher Handschriften erprobt und entwickelt.

Kontakt und Information

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