Thorsten Schwerte, Stefanie Jäger

Thorsten Schwerte
(Credit: Anil Ramalingam)

Institut

Institut für Zoologie

 

Fakultät

Fakultät für Biologie

 

Kontakt

  thorsten.schwerte@uibk.ac.at

 

Zum Projekt

Die Forschungsgebiete “Mikroplastik” (FFG, Talente regional) und “mixed reality Medien in der naturwissenschaftlichen Ausbildung”  (OeAD und Innovationsstiftung) wurden synergistisch verbunden, um Studierende in mehreren LVen (Biologische Projektarbeit; Bionik) mit trotz eines hohen Digitalisierungsgrades realitätsnah in einem innovativen Forschungs Workflow auszubilden. Rapid Prototyping Methoden sowie Technologietransfer und Design Thinking (von der Idee zum Prototyp und Patent) sind geeignete Zutaten für eine realitätsnahe und markttaugliche Herangehenswiese im bereich der angewandten Forschung. Die Studierenden erlernten webbasiertes 3D-Design und die Aufbereitung der Dateien für die Herstellung ihrer Forschungsapparaturen mit einem 3D-Drucker und Kompositbauweise kennen. Angetrieben durch die Drücke des Corona Shutdowns gelang zusammen mit smart device geführten mixed reality Medien die immersive Vermittlung der Inhalte und die angeleitete Transformation einer normalen Küche in ein Forschungslabor. Sie lernten analog zur Industrie 4.0 wie sich durch Digitalisierung experimentelles Design an die Forschungsfrage, und nicht umgekehrt, anpassen lässt.
Die Evolution lehrt uns, dass Menschen am nachhaltig Lernen, wenn die Inhalte einen großen praktischen Bezug haben und Sie mit möglichst allen Sinnen in Szenarien eintauchen. Ein Forschungsthema mit großem persönlichen Bezug (Mikroplastik hat Auswirkungen auf Menschen und andere Lebewesen) zusammen mit einem laborunabhängigen Forschungsszenario, indem verschiedene Rollen (Designer, Entwickler, Forscher) realitätsnah eingenommen werden können, umfassend innovativ. Die Tatsache, dass diese Lernumgebung im kreativen Prozess zu unerwarteten Ergebnis führt macht den Lehrenden gleichzeitig zum Teil des Teams. Design Thinking in Kombination mit Rapid Prototyping Methoden ermöglicht es, auf wirtschaftliche Weise Neues auszuprobieren und durch Erfolg oder Scheitern bei der Problemlösung schnell zu neuen Ansätzen zu kommen. Wenn die Methode des Ingenieurs jene der Synthese ist und jene des Naturwissenschaftlers die der Analyse, so schafft die Kombination beider Methoden als Stand der Technik mit ihrem interdisziplinären Charakter neue Chancen Messtechnik neu zu denken und unmittelbar auszuprobieren.
Teile der hier eingesetzten Methoden und Ergebnisse können in zwei von uns produzierten Youtube Videos betrachtet werden. Links: https://www.youtube.com/watch?v=LGjRtTnGk4c und https://www.youtube.com/watch?v=bMq6RDeeNVw

 

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