Stefan Obkircher, Matthias Pokorny

Obkircher
(Credit: Jeff Reding, 2019)

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Institut für Geographie

 

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Fakultät für Geo- und Atmosphärenwissenschaften

 

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VU Sozialwissenschaftliche Methoden: Methoden für die Planungspraxis

Die Lehrveranstaltung vermittelt Kenntnisse darüber, für welche wissenschaftlichen Fragestellungen sich qualitative Methoden besonders eignen und wie man qualitative Forschung konzipiert und in einem eigenen Forschungsprojekt umsetzt. Im Sinne der angewandten Forschung werden aktuelle Themenstellungen „Lebensqualität in der Corona-Krise“ oder „Stadtentwicklung: Innsbruck an den Inn“ bearbeitet.

Der Kurs vermittelt zunächst Wissen über qualitative Methoden wie z. B. Expertinneninterview, Gruppendiskussion, Photointerview, Mental Mapping oder Wahrnehmungsspaziergänge. Im Rahmen des Forschungsprojektes steht bei den Projektteams der Studierenden dann aber die Anwendung dieser Methoden bzw. Entwicklung eines eigenen „Werkzeugkoffers für qualitative Forschung“ im Vordergrund. Im Anschluss geht es an die Feldforschung. Wichtig dabei ist immer das Ausprobieren. Fehler sind ausdrücklich erlaubt. Erfolge und Misserfolge im Forschungsprojekt werden dokumentiert und die Lessons Learned fortlaufend im Coaching mit den Kursleitern und dem Projektteam diskutiert und reflektiert.

Im Zuge der Covid-19 Maßnahmen wurde der Kurs im Sommersemester 2020 auf virtuelle Lehre umgestellt. Die Studierenden führten ihre qualitativen Erhebungen mittels Skype, Whatsapp oder Zoom durch. Ebenso haben sie Erklärvideos zu den qualitativen Methoden erarbeitet. In vorangegangenen Kursen wurde zudem Social Media Kanäle wie Instagram verwendet oder eine eigene WebMapping-Plattform entwickelt.

Wichtiger Bestandteil des Kurses ist die Wissensvermittlung. Geübt wird dabei, wie die Ergebnisse für verschiedene die Medien aufbereitet werden können. Im letzten Kurs wurde so etwa in Tageszeitungen wie der TT, der Kronen Zeitung, dem Bezirksblatt oder Innsbruck Informiert über die Projektergebnisse berichtet, wodurch ein breites Publikum erreicht werden konnte. Dabei konnten die Studierenden sowohl Pressearbeit ausprobieren als auch üben, ihr erarbeitetes Wissen im Dialog mit Journalistinnen auf den Punkt zu bringen.

Der Kurs schließt mit einer Ergebnispräsentation ab. Zu dieser werden externe  Expertinnen und Experten eingeladen, die eine Außenperspektive auf die Forschungsarbeit geben können. Im Rahmen der Präsentation wird im Plenum ebenso gemeinsam über die Lessons Learned diskutiert.

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