Robert Weidner, Niclas Hoffmann, Victoria Edwards, Matthias Höfer

Weidner
(Credit: Gruppenmitglieder lt. Abbildung)

Institut

Institut für Mechatronik

 

Fakultät

Fakultät für Technische Wissenschaften

 

Kontakt

  Robert.Weidner@uibk.ac.at

Zum Projekt

Im Rahmen der Lehrveranstaltung PR CAD (Computer Aided Design) wird den Studierenden die Arbeitsweise und eine Standardsoftware für die digitale Produktentwicklung vermittelt und angewendet. Aufbauend auf einer Einführung in das fachliche und methodische Grundwissen zum Lösen von Konstruktionsaufgaben werden in einer geführten Hörsaal-Demonstration die Programmkernfunktionen eingeführt und erste einfache Bauteile selbst erstellt. Eigens erstellte Lehrvideos helfen beim Festigen der Lehrinhalte im eigenen Lerntempo. Anschließend werden Alltagsgegenstände konstruiert und hierbei vorgegebene Aspekte berücksichtigt. 
Aufbauend folgt eine Arbeit in Kleingruppen mit dem Ziel ein eigenes Exoskelett für je einen Anwendungsfall zu gestalten. Durch eine Übersicht über den Stand der Forschung verschiedener Gestaltungsformen und Wege der Bewertung und Optimierung von Exoskeletten vermitteln die Lehrenden zunächst relevante interdisz. Grundlagen als Einführung. Auch können i.d.R. verschiedene eigens entwickelte sowie kommerziell erhältliche Exoskelette im Labor ausprobiert werden (im SoSe 2020 aufgrund der Corona-Auswirkungen nur durch Videos möglich), um ein persönliches Gefühl für die Thematik zu entwickeln. Die gruppenspezifische Fragestellungen werden gemeinsam mit den Studierenden festgelegt (z.B. Unterstützung manueller Tätigkeiten in der Logistik und Produktion, Verbesserung der, Unterstützung bei Freizeitaktivitäten). Während der Bearbeitung findet ein regelmäßiger Austausch mit den Lehrenden statt, in dem der Fortschritt abgeglichen wird sowie auf Fragestellungen und Folgeschritte individuell eingegangen werden kann. Auch besteht die Möglichkeit, entworfene Komponenten mittels generativer und spanender Fertigungsverfahren (nach Möglichkeiten) zu fertigen und den Zusammenbau als funktionalen Prototyp auszuprobieren. Dies kann ein Feedback zur grundsätzlichen Funktionalität, Passfähigkeit, Beweglichkeit und Tragekomfort geben. Abschließend werden die Ergebnisse in Form des Vorgehens, der Konzepte und des Gesamtsystems präsentiert und reflektiert.
Durch das PA CAD lernen die Studierenden nicht nur den Umgang mit Konstruktionswerkzeugen, sondern erhalten auch einen Einblick in ein wachsendes Forschungsfeld mit gesellschaftlicher Relevanz. Hierdurch soll gleichzeitig die Theorie und Praxis veranschaulicht werden sowie Recherche-, Methoden- und Technologiekompetenzen inkl. Reflexions- und Kommunikationsfähigkeit über den Kerninhalt hinaus fördert werden.

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