Robert Sitzenfrei

Sitzenfrei
(Credit: Robert Sitzenfrei)

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Institut für Infrastruktur

 

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Fakultät für Technische Wissenschaften

 

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Zum Projekt

Die Lehrveranstaltung „Alpine Trinkwasserwirtschaft“ umfasst die Themenfelder Wasserressourcen, Wasserversorgung, Trinkwasserkraftwerke, Geothermie und Optimierung der Leistungsfähigkeit der Systeme. Neben der Vermittlung der grundlegenden Kompetenzen zu diesen Themenfeldern, werden die Inhalte und Methoden an aktuelle Forschungstätigkeiten angelehnt (z.B. Forschungsprojekte gefördert durch FWF, FFG Bridge oder Smart-Cities-Initiative).
Der beste Zugang um einen Einblick in die Forschungsschwerpunkte zu erlangen ist die eigene Auseinandersetzung mit dem Thema. Die Scientific Community nutzt seit mehreren Jahren den in Innsbruck entwickelten Ansatz von semi-virtuellen Fallstudien. Damit kann man mit frei verfügbaren Daten (open street map) und einer identifizierten räumlichen Co-Lokalisation von Infrastrukturnetzwerken, für Gebiete auf der ganzen Erde, möglichen Wasserversorgungsnetzwerkmodellen erstellen. Studierende können so einerseits Ergebnisse von internationalen Forschern einsehen und andererseits wird Ihnen ermöglicht, individuell semi-virtuelle Fallstudien für die Bearbeitung der Fragestellungen aus dieser Lehrveranstaltung zu erstellen und zu verwenden. Der Vergleich der Fallstudien der Studierenden untereinander, der Erfahrungsaustausch für die individuellen Fragestellungen, aber auch der Kompetenzaufbau im gemeinsamen Erarbeiten von Lösungsvorschlägen, lassen die Studierenden in innovativer Weise profitieren.
Die forschungsgeleitete Lehre ermöglicht es hier ideal Synergien zwischen Lehre und Forschung zu nutzen. Erarbeitete Methoden aus der Grundlagenforschung werden in der Lehre verwendet und umgekehrt fließen Ergebnisse aus der Lehre in wissenschaftliche Untersuchungen mit ein. Damit können Frage, wie beispielsweise die Rolle des Ingenieurs hinsichtlich der Komplexität der Wasserinfrastruktur, adressiert werden. Absolventen sehen dadurch unmittelbar den Bezug der Forschung für die spätere Praxistätigkeit und es wird ein Brückenschlag zwischen Forschung und Praxis aufgezeigt. Allen Studierenden wird somit der unmittelbare Nutzen der Forschung bewusst gemacht, was eine lebenslange Verbundenheit zur Forschung auch in der Berufspraxis stimuliert. Dies kann indirekt die Innovationstätigkeit und die Zusammenarbeit mit der Universität im späteren Berufsleben anregen, wodurch allseits ein Mehrwert generiert wird.

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