Monika Kirner-Ludwig

Kirner-Ludwig
(Credit: Monika Kirner-Ludwig)

Institut

Institut für Anglistik

 

Fakultät

Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät

 

Kontakt

  monika.kirner-ludwig@uibk.ac.at 

Zum Projekt

Die Forschungsorientierung meiner Veranstaltung bezieht sich auf mehrere, ineinandergreifende Aspekte des Spracherwerbs, der Fremdsprachendidaktik und der linguistischen interkulturellen Pragmatik. Ich habe diverse interaktiv angelegte Aktivitäten in mein Kursdesign eingebaut, die den Studierenden ermöglichen, ihren Lernprozess aktiv, kontinuierlich und im ständigen gegenseitigen Austausch zu verfolgen. Als linguistische Pragmatikerin bin ich grundsätzlich daran interessiert, meinen Studierenden deutlich zu machen, dass die linguistischen Teildisziplinen und Beschreibungsebenen, von denen sie in der Einführung in die englische Sprachwissenschaft hören, nur sehr bedingt voneinander abtrennbar sind. Wenn es nämlich um die Erforschung des Sprachgebrauchs in konkreten sozialen und situativen Kontexten geht – und genau damit beschäftigt sich die Pragmatik – müssen all diese abstrakt individuellen Bereiche als untrennbar miteinander verbunden betrachtet werden. Der Aufbau meiner Lehrveranstaltung fördert eben dieses Verständnis von Spracherforschung als notwendig holistischem Unterfangen, was bei meinen Studierenden zu einem signifikant ausgebauten Metabewusstsein führt. Gerade aus den intensiven virtuellen Diskussionen, die jede Woche von mir und den ReferentInnen initiiert und moderiert werden, entstehen zudem zahlreiche themenspezifische sowie themenübergreifende Verzweigungen, die zusätzlichen Kontext für meine Studierenden kreieren. Zu den innovativsten und gleichzeitig effizientesten Elementen in meinem Kursdesign gehört zum einen ein Abstract-Template, welches meine Studierenden das gesamte Semester hindurch bearbeiten. Meine dort vorgegeben Kategorien helfen dabei, Ideen für ein Seminararbeitsthema konzise zu formulieren und, auf Basis meines Feedbacks und Inputs, im Laufe des Semesters kontinuierlich auszubauen. Je konkreter diese Ideen werden, desto enger bin ich mit meinen Studierenden individuell in Kontakt um sie spezifisch zu beraten. Zum anderen lasse ich meine Studierenden verschiedene Datensammlungsmethoden interaktiv und im konstruktiven peer-to-peer Austausch austauschen. So können Studierende, die für ihre Seminararbeitsprojekte z.B. ein Datencorpus zusammenstellen oder Surveydaten erheben möchten, dies mit meiner Unterstützung und unter direkter Einbindung der anderen Kursteilnehmenden tun. Mein Kursdesign fördert also systematisch und gezielt den gegenseitigen Austausch von und über state-of-the-art Forschungsansätze und -methoden.

Nach oben scrollen