Markus Hartl, Alexander Heberle, Marcel Kwiatkowski, José Ramos Pittol, Rainer Schneider, Eduard Stefan, Kathrin Thedieck

Hartl
(Credit: Institut für Biochemie)

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Institut für Biochemie

 

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Fakultät für Chemie und Pharmazie

 

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Zum Projekt

Ziel des Praktikums ist es, den Studierenden einen Einblick in biochemische Grundkenntnisse und molekularbiologische Methoden zu geben. Aufgrund der momentanen Einschränkungen in der Präsenzlehre haben sich die Lehrenden der Biochemie entschieden, diese für die Absolvierung des entsprechenden Studiums unerlässliche Lehrveranstaltung als virtuelles biochemisches Praktikum anzubieten. Ein wesentliches Ziel dabei ist es, dass Studierende im Format des forschenden Lernens forschungsrelevante Arbeiten durchführen. Anhand definierter Aufgaben soll dabei Wissen selbständig erarbeitet werden. Die Datenaufbereitung, Interpretation und intensive Diskussion mit den Lehrenden gibt den Studierenden Einsicht in aktuelle Forschungsprojekte und deren Umsetzung. So erfahren die Studierenden aus erster Hand, wie Forschungsarbeiten geplant und durchgeführt werden. Anhand der Bearbeitung realer Forschungs-Daten erlernen sie die Fähigkeit, später eigene experimentelle Ergebnisse auszuwerten und zu interpretieren. Dabei werden sie angeregt, sich in die teilweise komplexe Forschungsthematik hinein zu versetzen und selbst die nachfolgenden experimentellen Schritte mit zu konzipieren. Die Lernenden können den Ablauf eines überschaubaren Forschungsprojektes selbst erfahren, mitgestalten und reflektieren. Forschung-relevantes Wissen wird in Form von Originaldaten, Abbildungen aus Publikationen, Schemata zur Visualisierung komplexer Signalwege und chemischen Formeln veranschaulicht. Unsere Veranstaltung implementiert somit konsequent Erkenntnisse aus dem Bereich des forschenden Lernens. Dies bedeutet ein Abrücken von der reinen Wissensvermittlung durch die Lehrenden und eine aktive Gestaltung des eigenen Lernprozesses, sowie eine permanente Weiterentwicklung unseres Kurses durch und mit den Studierenden. Durch Förderung von Gruppenarbeit werden darüber hinaus Transferable Skills gestärkt, ein Bereich, der in der modernen Lehre zunehmend an Bedeutung gewinnt und gerade im der akademischen Lehre ausgebaut werden soll. Dies gehört zu den Zielen des Aurora-Netzwerkes, und wir könnten uns daher vorstellen, dass unser Kurs auch im Rahmen dieses Netzwerkes attraktive Perspektiven zur Weiterentwicklung bietet. Die gesamte Lehrveranstaltung wird ausschließlich digital durchgeführt. Eine zentrale Stellung nimmt die Lernplattform OLAT ein, über die mit den Studierenden kommuniziert und womit virtuelle Prüfungen zur Evaluation der Studienleistungen durchgeführt werden.

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