Julia Kunze-Liebhäuser

Kunze-Liebhäuser
(Credit: Marco Thaler)

zusammen mit Dr. Niusha Shakibi Nia

Institut

Physikalische Chemie

Fakultät

Fakultät für Chemie und Pharmazie

Kontakt

  Julia.Kunze@uibk.ac.at

Zum Projekt

Unsere Bewerbung umfasste zwei Lehrveranstaltungen, die VU Elektrochemie mit Anwendung in der Energieforschung‘ und das ‚PR Aktuelle Forschung in der Physikalischen Chemie‘. Die Kombination von VU und PR stellt eine Verknüpfung von Grundlagenforschung und praktischer Anwendung auf höchstem wissenschaftlichem Niveau dar. Studierende können hautnah erleben wie wissenschaftliche Publikationen entstehen. Sie erlernen Schritt für Schritt, wie die Grundlagen in die aktuelle Forschung mit einfließen, und warum es somit wichtig ist, bestimmte Grundlagen der Elektrochemie zu beherrschen.
Die Mitarbeit an innovativen wissenschaftlichen Projekten zu einem der derzeit zentralsten Themen in der Wissenschaft (Energieumwandlung und –Speicherung) in einer Forschungsgruppe vor Ort stellt für die Studierenden eine sehr hohe Motivation dar. Dies nutzen wir, um ihnen Einblick in die essentiellen theoretischen Grundlagen zu bieten und diese in ‚Challenges‘ zu prüfen. Die Challenges bringen offene Fragen und ungeklärte Probleme ans Licht, die dann gemeinsam diskutiert werden. Mit diesem soliden Wissen werden die Studierenden dann mit aktuellen Themen aus der einschlägigen Literatur und auch mit der praktischen Umsetzung des Gelernten im ‚PR Aktuelle Forschung in der Physikalischen Chemie‘ konfrontiert. Das ermöglicht ihnen, aktuelle Arbeiten im internationalen Umfeld einschätzen zu lernen, und zeigt ihnen durch praktisches ‚Vorleben‘ der eigenen Forschung, wie man erfolgreich Forschungsprojekte plant, umsetzt, auswertet und veröffentlicht. Diese Vorgehensweise soll eine solide Basis ausgehend vom Grundwissen bis hin zur wissenschaftlichen Publikation erzeugen, auf die man aufbauen kann.
Eines der innovativsten Elemente der Lehrveranstaltung war eine abschließende Poster Präsentation, die aufgrund der aktuellen COVID-19 Situation im Freien und unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregeln mit begrenzter Teilnehmerzahl stattfand. Die Studierenden haben dabei ihre Ergebnisse und ihr gewonnenes Verständnis vorgestellt und im Vorfeld gelernt, wie man ein wissenschaftliches Poster erstellt. Da in unserem Fachbereich häufig Poster auf Konferenzen gezeigt werden, ist es ausgesprochen sinnvoll, den Studierenden diese Art der Präsentation zu vermitteln. Alle Beteiligten haben den Wissensaustausch und die Wissensvermittlung bei der Poster Session als äußerst bereichernd empfunden.

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