Jonathan David Schöps

Schöps
(Credit: Sarah Penz)

Institut

Institut für Strategisches Management, Marketing und Tourismus

 

Fakultät

Fakultät für Betriebswirtschaft

 

Kontakt

  jonathan.schoeps@uibk.ac.at

Zum Projekt

Meine Motivation zu der Einreichung für Lehreplus! Preis geht zu einem großen Teil auf das Feedback meiner Studierenden zurück, die mir stets Zuspruch für Lehrstil, Inhalte, und vor allem die Verknüpfung zwischen Theorie und Praxis geben. Meine persönliche Überzeugung ist es, Studierenden einen tiefen, aber auch breit gefächerten, und vor allem transparenten Einblick in die, meiner Meinung nach, oft abstrakte Forschung zu ermöglichen – sozusagen einen Einblick hinter die Kulissen von paper-basiertem Forschungsoutput zu geben.
Dies zeichnet sich vor allem durch die Verknüpfung von Lehre und aktueller Forschung innerhalb meiner Lehrveranstaltungen aus. Thematisch liegt der Fokus besonders auf empirischen Methoden, und deren praktische Anwendung anhand kontemporärer Konsumphänomene. Entsprechend nehme ich meine eigene aktuelle Forschung als Grundlage, und versuche diese den Studierenden so transparent wie möglich nahezubringen. Konkret heißt das, dass ich meine Forschung komplett offenlege – von Interviewleitfäden über Datenanalyse bzw. -interpretation bis hin zur Verschriftlichung. Dieser Ansatz ist für mich essentiell um Studierenden einen Bezug zu empirischer Forschung und vor allem dessen Verständnis zu ermöglichen.
Darüber hinaus verfolge ich stets einen „hands-on“ Ansatz – eigenständiges Erlernen und Anwenden, und somit ein zielgerichteter Aufbau der Forschungskompetenz. Hierbei halte ich es für wichtig Studierende zum Teil „ins kalte Wasser“ zu werfen, Ihnen aber bei Bedarf jederzeit eine helfende Hand anzubieten. Dieser Ansatz von „learning by doing“ wird von meinen Studierenden immer als sehr lernfördernd und zur Selbstentwicklung beitragend hervorgehoben.
In Hinsicht auf Innovation versuche ich meinen Studierenden einen Forschungskontext zu geben mit dem sie vertraut sind, in dem sie sich im alltäglichen Leben bewegen, und somit mit diesem identifizieren können. Dies sind heutzutage vornehmlich digitale Medien. Entsprechend integriere ich Forschungsprojekte, sowohl fiktiv als auch in Kooperation mit Unternehmen, die innerhalb von digitalen Räumlichkeiten ablaufen. Hierbei lernen Studierende über zwei Semester graduell verschiedenste methodische Ansätze; beginnend bei klassischer qualitativer Marktforschung (Interviews) bis hin zu neuen, aufstrebenden und kreativen Methoden (digitale und visuelle Methoden). Dieser Ansatz vermittelt Studierenden die Relevanz bzw. den Stellenwert von empirischer Forschung für die Gesellschaft auf persönlicher Ebene.

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