Schwedische Landschaft

Money or social norms,what motivates biodiversity conservation?

Der Schwedische Forschungsrat (Swedish Research Council) unterstützt das Projekt "Money or social norms, what motivates biodiversity conservation? Experimental evidence and expert forecasts" von Elisabeth Gsottbauer und Anna Nordén (Jönköping University, Schweden) mit 350.000 €.

 

 

Der Verlust der biologischen Vielfalt und die Verschlechterung der Ökosystemleistungen nehmen in alarmierendem Tempo zu. Wirtschaftliche Anreize wie biodiversitätsfreundliche Agrarsubventionen stehen daher im Mittelpunkt des Interesses der Europäischen Union und ihrer Gemeinsamen Agrarpolitik (Common Agricultural Policy - CAP).

Dieses Forschungsprojekt zielt darauf ab, die relative Wirksamkeit verschiedener monetärer und populärer nicht-monetärer Anreize (d.h. Nudges) zur Förderung des Ressourcenschutzes experimentell zu bewerten. Das Projekt umfasst auch die Erhebung von Prognosen von Ökonomen und politischer Entscheidungsträger bezüglich der Wirksamkeit dieser Anreize durch eine Umfrage, um die empirischen-experimentiellen Ergebnisse mit den Erwartungen vergleichen zu können. Schließlich werden die Ergebnisse aus den Experimenten genutzt, um eine randomisierte Kontrollstudie mit einer Stichprobe von Landwirten in Schweden zu konzipieren, um zu untersuchen, welche Interventionen die Umsetzung von realen Biodiversitätsmaßnahmen zur Förderung der biologischen Vielfalt auf der Ebene der Betriebe fördern können. Der letztgenannte Projektteil wird in enger Zusammenarbeit mit der schwedischen Landwirtschaftskammer durchgeführt.

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