Pre-Konferenz Workshop: "Die wichtige Rolle von sozialen Präferenzen für das Naturschutzverhalten"

Dr. Elisabeth Gsottbauer von der Universität Innsbruck gemeinsam mit der Alexander-von-Humboldt-Professur unter der Leitung von Prof. Stefanie Engel (Universität Osnabrück) sowie Prof. Andreas Kontoleon von der Universität Cambridge veranstalteten einen Pre-Konferenz Workshop zur „XX Annual BIOECON Conference“ am King's College, Cambridge UK.
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Das Thema des Workshops konzentrierte sich auf die aktuelle Debatte über die Rolle sozialer Präferenzen bei der Förderung von Naturschutzverhalten. Dazu gehörte die Verbindung zwischen experimentellen Maßen für soziale Präferenzen und Umweltverhalten, die Frage wie sozialer Präferenzen die Wirkungsweise von monetären Anreize zum Naturschutz beeinflussen und dem Potenzial für politische Interventionen wie u.a. die Kommunikation von sozialen Norm zur Förderung oder Aktivierung von Umweltpräferenzen.

Führende Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen, darunter die Verhaltens- und Umweltökonomie, präsentierten ihre aktuellen Forschungsergebnisse zu diesen Themen. Zu den Referenten gehörten unter anderem Matteo Galizzi von der London School of Economics, Giovanna d' Adda von der Universität Mailand, Daan van Soest von der Universität Tilburg und Alex Pfaff von der Duke University. Darüber hinaus legten Praktiker aus dem britischen Behavioral Insight Team und dem Bundesamt für Naturschutz (Deutschland) ihre Sichtweise darüber da, wie experimentelle Erkenntnisse über soziale Präferenzen in der konkreten Politikgestaltung genutzt werden können. Das Originalprogramm kann hier   eingesehen werden.

Die Teilnehmer und Redner am Workshop kamen aus einer Reihe von wissenschaftlichen Disziplinen, darunter Wirtschaft und Psychologie, sowie aus lokalen, nationalen und EU-weiten politischen Instituten. Ziel des Workshops war es, Forschungsergebnisse auszutauschen als auch den Austausch zwischen verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen und Entscheidungsträgern außerhalb der Wissenschaft zu fördern.

Der Workshop fand am 12. September 2018 an der Universität Cambridge, King's College, UK statt und war mit der jährlich stattfindenden BIOECON  (Biodiversity and Economics for Conservation) Konferenz verbunden. BIOECON ist ein interdisziplinäres Netzwerk, das darauf abzielt, ökonomische Forschung zu Fragen des Naturschutzes und zum Erhalt von Biodiversität voreinzutreiben. Hier    kann man auch auf einen Blog-Post des Editors der Fachzeitschrift Nature Sustainability zugreifen, um weitere detailliertere Eindrücke vom Workshop und der Konferenz zu erhalten.

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