Cultural Encounters and Transfers –  Neue Forschungsplattform an der Uni Innsbruck

 

Die Begegnung von Kulturen steht in zahlreichen geisteswissenschaftlichen Fachgebieten im Mittelpunkt von Forschung und Lehre. Mit der Gründung der Forschungsplattform Cultural Encounters and Transfers (CEnT) erhalten die über mehrere Fakultäten verstreuten Forschungen nun ein gemeinsames Dach.  Bei einer Pressekonferenz am 30. Juni präsentierten VertreterInnen der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen und der Philosophisch-Historischen Fakultät zentrale Forschungsvorhaben und Ziele der neuen Plattform.

 

 

Migrationsforschung, Einwandern - Auswandern, Mobilität – diese Schlagwörter sind in aller Munde und werden auch im täglichen Leben mit seinen Begegnungen immer deutlicher wahrnehmbar. Mit dem einzelnen Menschen oder einer Menschengruppe wechselt aber nicht nur eine Person ihren Ort, sondern immer auch ein Teil ihres kulturellen Hintergrunds: ihre Sprache, ihre Literatur, ihre Erinnerungen, Gebräuche und Gebrauchsgegenstände, Kultformen, soziale Strukturen. Das kann – je nach Perspektive – Verlust bedeuten oder Gewinn, und lässt sich durch alle historischen Epochen hindurch untersuchen. Eine prinzipiell mehrsprachige Region mit wechselvoller Geschichte wie Innsbruck/Tirol mit seiner Nähe zu Italien, aber auch der Schweiz und Deutschland ist prädestiniert für besonders lohnende Studien, die freilich nicht nur geographisch, sondern auch mental weit über den alpinen Raum hinausreichen.

 

Die neue Forschungsplattform Cultural Encounters and Transfers (CEnT) führt die bislang an der Universität Innsbruck bestehenden historischen, kulturwissenschaftlichen und medienwissenschaftlichen Forschungen, die sich mit kulturellen Transferprozessen sowie mit kulturellen Kontaktphänomenen beschäftigen, zusammen. Als Konzentration der bisherigen Forschungsschwerpunkte „Kulturen im Kontakt“, „Schnittstelle Kultur“ und „Prozesse der Literaturvermittlung“ bietet die Plattform – unter Einbezug reichhaltiger, fächerübergreifender Forschungen zur Mehrsprachigkeit – den auf mehrere Fakultäten verstreuten Geisteswissenschaften ein gemeinsames Dach. Dafür, dass auch Vertreterinnen aus Stadt und Land, Gesellschaft,  Politik und Wirtschaft von dieser Plattform Anregungen erhalten mögen, sorgen zahlreiche öffentliche Veranstaltungen zu gesellschaftspolitisch relevanten Themen.

 

 

Foto zur Aussendung: http://www.uibk.ac.at/public-relations/presse/medienservice/index.html#pa_74

 

 

Rückfragen bitte an: 


ao. Univ.-Prof. Dr. Klaus Eisterer
Dekan der Philosophisch-Historischen Fakultät
Tel.: +43 (0) 512 / 507 - 96100

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