Atrium–Gebäude: Übersiedlung von Wissenschaftlern, Lehrenden und Studierenden will gut geplant sein

 

Die massiv eingebrachten Bedenken der Psychologen gegen die geplante Übersiedelung ins Atrium-Gebäude wurden ernst genommen. Dies machte neue Planungen notwendig.

 

Seit Antritt des neuen Rektorats im Oktober 2007 wurden Übersiedelungs-Gespräche mit den Altertumswissenschaften geführt. Es galt, die beteiligten Institute für die Idee eines „Zentrums für Altertumswissenschaften“ zu gewinnen. Ende März werden die Archäologen, die Alte Geschichte, Altorientalistik und Teile des Institutes für Sprachen und Literaturen in dem Neubau auf ca. 5.300 m2 untergebracht sein. Mit ihnen übersiedeln auch 60.000 Bibliotheksbände sowie die Sammlung antiker Abgüsse und Originale. Um diese Sammlung als bisher „verborgenen Schatz“ der Universität auch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, wurde ein Museumspädagoge in die Übersiedlungsplanungen einbezogen.

 

Die dazu notwendige Planung der Umbaumaßnahmen, wie z.B. die Neugestaltung der Großraumbüros in kleinere Einheiten,  Berücksichtigung von Arbeitnehmerschutzmaßnahmen und entsprechende Erneuerung der Bodenbeläge werden von dem Hauseigentümer durchgeführt.

 

Die im Jahr 2007 geleisteten Mietkosten betrugen ca. € 370.000. Dies entspricht einem Anteil von 1,7% der  gesamten Mietaufwändungen der Universität. Die Umbaumaßnahmen von ca. € 1,15 Mio. stellen eine dauerhafte Investition in die Entwicklung der Universität dar. Die Anmietung wurde für 10 Jahre inkl. einer Option auf Verlängerung abgeschlossen. Ein rascher Vertragsabschluss war notwendig, da  ein Bekanntwerden der Suche nach geeigneten 5.000 m die Mietpreise vermutlich in die Höhe getrieben hätte. Zudem stand diese Anmietungsmöglichkeit nur innerhalb eines bestimmten Zeitfensters sicher offen.

 

Rückfragehinweis:

Mag. Sabine Koch
Büro für Öffentlichkeitsarbeit
Universität Innsbruck

Tel: 0512-507-2008
Mobil: 0664-812 52

Nach oben scrollen