Neubau Chemie / Pharmazie und Theoretische Medizin: Baubeginn Herbst 2008

 

Aufgrund des aktuellen Standes der Planungen zum gemeinsamen Neubau Chemie / Pharmazie und Theoretische Medizin sowie der noch umzusetzenden Baufreimachung des Areals am Innrain 80/82 wird der Baubeginn erst im Herbst 2008 erfolgen.

 

"Wir hatten einen sehr ambitionierten Bauplan. Üblich ist eine Planungsphase von zwei Jahren. Wir wollten es in sportlichen eineinhalb Jahren mit dem ehest möglichen Baubeginn im Frühjahr 2008 schaffen. Mit der Fristverlängerung um sechs Monate von Frühling auf Herbst 2008 können wir den Bau ausreichend planen und den Umzug des Instituts für Öffentliches Recht umfassend vorbereiten", erklärt Rektor Manfried Gantner.

 

Gantner teilt die Sorgen des Senats der Medizinischen Universität Innsbruck. „Wir haben uns alle gemeinsam auf dieses sehr positive Projekt verständigt. Als Rektor der Stammuniversität habe ich dieses Großbauprojekt nach Innsbruck geholt und die Finanzierung nachhaltig gesichert. Wir wollen diesen Bau wie die Medizinische Universität zeitgerecht realisieren. Die Planungsfortschritte sind sehr erfreulich, aber die Umsetzung von Bauten dieser Größenordnung hängt immer an sehr vielen Details und Genehmigungen“, so Gantner, der bereits Rektor Clemens Sorg von der Medizinischen Universität stellvertretend für alle Beteiligten und Betroffenen auf Seiten der Medizinischen Universität um Verständnis für die Bauverschiebung gebeten hat.

 

Psychologie bleibt im Bruno-Sander-Haus

 

In den letzten Monaten gab es eine sehr intensive Diskussion um eine geeignete Unterbringung des von einer sehr großen Studierendenzahl frequentierten Instituts für Psychologie. Auslöser für die Umzugsüberlegungen waren die ständig steigenden HörerInnenzahl, die Reduktion der Studierflächen im Bruno-Sander-Haus und die Schließung der Hörsäle 8, 9 und 10 sowie die Einschränkungen aufgrund der baulichen Substanz des Gebäudes durch die ArbeitnehmerInnenschutzbestimmungen. Zudem wollte das Rektorat den Angehörigen des Instituts für Psychologie und den Studierenden die Unannehmlichkeiten ersparen, die durch den Bau der „Universitätsbibliothek Innsbruck – neu“ (UBI neu) entstehen werden.

 

Nach der Prüfung einer Reihe von Varianten wurde dem Institut die Unterbringung in einem aus Sicht des Rektorats geeigneten Gebäudes am Langen Weg in Innsbruck vorgeschlagen. Dieses Gebäude ist voll funktionstüchtig und im Sinne der arbeitnehmerInnenschutzrechtlichen Bestimmungen für den Lehr- und Forschungsbetrieb bestens geeignet. Leider konnten sich die Angehörigen des Instituts und die Studierenden trotz mehrerer gemeinsamer Treffen auf diesen Umzug nicht einigen. „Wir haben nun als Arbeitgeber und als Rektorat für die Studierenden alles versucht, um Alternativen für den Ist-Zustand im Bruno-Sander-Haus zu finden und um den zu erwartenden Entwicklungen vorzubeugen. Es bleibt uns daher an diesem Punkt nur mehr die Haltung des Instituts und der Studierenden zur Kenntnis zu nehmen, und das Institut wunschgemäß am gegenwärtigen Standort zu belassen“, bestätigt Rektor Gantner.

 

Damit übernehmen allerdings die Befürworter des Verbleibs und die Entscheidungsträger am Institut die Verantwortung für die aufgezeigten allfälligen Folgen. „Die Situation mit der künftigen Großbaustelle wird für alle eine Herausforderung werden. Aber wir haben auf diesen Umstand schon mehrfach hingewiesen, und das Rektorat wird jedenfalls alles versuchen, um der Situation angemessene Rahmenbedingungen – wenngleich auch mit unvermeidlichen Einschränkungen in Lehre und Forschung – in den kommenden Jahren bis zur Fertigstellung der UBI neu für das Institut für Psychologie zu schaffen“, versichert Gantner. So soll das Problem der durch die Bauarbeiten reduzierten Zahl der verfügbaren Hörsäle unter der Federführung der beiden Vizerektorate für „Lehre und Studierende“ sowie für „Personal und Infrastruktur“ der unter den Umständen bestmöglichen Lösung zugeführt werden.

 

Rückfragehinweis:

MMag. Jürgen Steinberger
Leiter des Büros für Öffentlichkeitsarbeit und Kulturservice
der Universität Innsbruck

Tel.: 0512 / 507 - 2007
Fax: 0512 / 507 - 2814
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