Stiftungsprofessur für Europäische Sicherheitspolitik:

„Die Freiheit von Wissenschaft und Forschung ist gesichert“

 

Am 1. Oktober 2004 hat Prof. Alexander Siedschlag im Rahmen der Europäischen Sicherheitspolitik seine Arbeit zur Durchführung von Lehr- und Forschungsaufgaben auf dem Gebiet der europäischen Sicherheitspolitik an der LFU Innsbruck aufgenommen.

 

Die Professur ist auf fünf Jahre bis 2009 befristet. „Es gibt nun eine Finanzierungszusage des Bundesministeriums für eine Verlängerung um weitere fünf Jahre“, erklärt HR Dr. Martin Wieser, Vizerektor für Personal und Infrastruktur und Mitglied des Stiftungsrates. „Wie bei jeder anderen Professur steht auch bei der Stiftungsprofessur für europäische Sicherheitspolitik eine Evaluation an. Sie ist für 2007 vorgesehen“, bestätigt Wieser. Erst wenn die Ergebnisse der Auswertungen und die Gutachten vorliegen, kann über eine Vertragsverlängerung von Prof. Siedschlag entschieden werden.

 
Aktivitäten und Finanzierung sind transparent

 

Die Republik Österreich hat diese Stiftungsprofessur an der LFU Innsbruck errichtet und stellt jährlich rund 170.000 Euro für den Lehr- und Forschungsbetrieb zur Verfügung. „Alle Forscherinnen und Forscher der LFU Innsbruck sind dazu angehalten, zusätzliche Drittmittel für ihre Projekte einzuwerben“, so Wieser weiter. Die Stiftungsprofessur für europäische Sicherheit stellt hier keine Ausnahme dar. So hat EADS International im Jahr 2006 einmalig 2.000 Euro für eine Exkursion nach Brüssel zur Verfügung gestellt. EADS Defence & Security hat die von der Stiftungsprofessur veranstaltete European Conference Innsbruck (ESCI) im Jahr 2006 mit einem Sponsoringbetrag von 2.500 Euro unterstützt. „Die Freiheit der Lehre und Forschung war und ist aus meiner Sicht zu keinem Zeitpunkt gefährdet gewesen“, so Wieser.

 

Auf der Webseite der Stiftungsprofessur für europäische Sicherheitspolitik http://homepage.uibk.ac.at/~c40290/basis.html wird laufend und umfassend über die Aktivitäten der Professur berichtet.

 

Stiftungsprofessuren allgemein

 

„Stiftungsprofessuren sind ein Teil des Wissenschaftssponsorings. In unseren Stiftungsverträgen gehen wir keine Verpflichtungen, die die Freiheit von Wissenschaft und Forschung gefährden oder beeinflussen, ein“, ergänzt Vizerektor Tilmann Märk. Stiftungsprofessuren seien in Zeiten knapper Budgets der öffentlichen Hand eine Notwendigkeit für die Universitäten geworden, um ihre Lehr- und Forschungskapazitäten zu erweitern.

 

 
Rückfragehinweis:

MMag. Jürgen Steinberger
Leiter des Büros für Öffentlichkeitsarbeit und Kulturservice
Leopold-Franzens-Universität Innsbruck

Tel.: 0512 / 507 – 2007
Mob.: 0664 / 812 50 07
Fax: 0512 / 507 – 2814
E-Mail: juergen.steinberger@uibk.ac.at

 

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