Keine Chance für unerwünschte SPAM- und Phishing-Mails an der LFU Innsbruck!

Der Zentrale Informatikdienst des LFU Innsbruck filtert täglich ca. 300.000 an die Universität geschickte E-Mails. Ohne diese Maßnahme kämen im Schnitt auf jede erwünschte Nachricht sechs unerwünschte Mails.

 

Derzeit werden 85% aller extern eintreffenden Nachrichten als SPAM identifiziert und abgelehnt. Der Schutz der Uni-Mailboxen stellt eine schwierige Aufgabe dar: Einerseits sollen möglichst alle unerwünschten Nachrichten ausgefiltert, andererseits aber keine erwünschten Nachrichten abgelehnt werden.

Mag. Walter Müller vom Zentralen Informatikdienst der LFU Innsbruck: „Die Filter und Bewertungsregeln werden von uns laufend angepasst, um neuen Bedrohungen Einhalt zu gebieten.“ So nimmt das Mailsystem der LFU Innsbruck keine Post von unbekannten Absendern an,   die schon SPAM weiterverbreitet haben. Die gängigsten Phishing-Nachrichten werden von Virenscannern als solche erkannt und abgewiesen.

 

SPAM- und Phishing-Mails häufen sich

SPAM ist der Fachausdruck für die Überflutung mit uninteressanten Neuigkeiten.
SPAM ist aber auch ein in Großbritannien verkauftes Dosenfleisch. Und dieses Dosenfleisch spielte in einem Sketch der Komikertruppe Monty Python eine besondere Rolle: Das Wort SPAM wurde dort 100mal erwähnt, sodass jede normale Konversation unmöglich wurde. Ähnlich sehen Experten die Gefahr durch die Vielzahl unerwünschter Mails.

Im Gegensatz zu „nur lästigem“ SPAM werden Phishing-Nachrichten (Kunstwort aus password und fishing, also Passwort-Fischen) in krimineller Absicht verschickt. Der Absender versucht unter Vortäuschung einer falschen Identität an geheime Informationen zu gelangen.

 

Der richtige Umgang

Eine komplette Filterung von SPAM und Phishing-Mails ist unmöglich, da die Technik nur bedingt entscheiden kann, ob die Post vom Empfänger erwünscht ist. Der Zentrale Informatikdienst der LFU Innsbruck rät daher: „Löschen Sie solche Mails sofort! Klicken Sie nicht auf die angeführten Links und füllen Sie schon gar keine Formulare aus. Speziell Banken nehmen nicht in Form von E-Mails mit Ihnen Kontakt auf. Verfahren Sie mit unerwünschten Mails wie mit der täglichen Flut von Werbematerial: Löschen Sie die Nachrichten ungesehen aus Ihrer Mailbox.“


Link:
SPAM - Gesetzeslage in Österreich
 
Rückfragehinweis:

Mag. Walter Müller
Zentraler Informatikdienst
Leopold-Franzens-Universität Innsbruck

Tel.: 0512/507-2308
Fax: 0512/507-2944
E-Mail: Walter.Mueller@uibk.ac.at