Kenia´s Schüler freuen sich auf Uni-Computer

 

Heute wurde ein Lastwagen der Speditionsfirma Schenker mit mehreren Hilfsgütern von renommierten Tiroler Unternehmen und der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck (LFU) für Schulen in Kenia beladen. Die Initiative wurde von einem Assistenten der LFU Innsbruck Dr. Christian Stadler organisiert.

 

Christian Stadler aus Niederndorf in Tirol hat 1999 im Rahmen eines Praktikums bei den Vereinten Nationen in New York gute Beziehung zu Mitgliedern des Parlaments in Kenia aufgebaut. Als Assistent bei Prof. Hans Hinterhuber am Institut für strategisches Management, Marketing und Tourismus und mit Unterstützung der LFU Innsbruck hat er nun einen Weg gefunden, um das Land zielgerichtet und effizient zu unterstützen.

 

„Die Grundlage für unsere Aktion sind 54 Computer des Zentralen Informatikdienstes mit Lizenzen von Microsoft Österreich, die wir den Schülerinnen und Schülern in Kenia zur Verfügung stellen“, erklärt Stadler. Die IT-Lieferung zusammengestellt von Johann Stöckler wird mit 40 Adaptoren und 40 Dreifachsteckern von Cosmos, 150 Paar neuen Turnschuhen der Firma Adidas, rund 45 Bällen Kleidung von WAMS sowie Fußbällen von Hervis ergänzt. Mehrere private Spenden komplettieren den Hilfstransport. „Die Verteilung der Hilfsgüter wird vor Ort von Daniel Kabara, dem Leiter des Bildungsausschusses im Parlament, vorgenommen. Die zweckgemäße Verwendung ist damit sichergestellt“, versichert Stadler.

 

Der Großteil der Geldspenden von renommierten Unternehmen wie Swarovski, Sandoz oder Schenker & Co AG wird für die Transportkosten und die Zollformalitäten aufgewendet. „So wie jedes Unternehmen eine gesellschaftliche Verantwortung hat, so glauben wir auch, dass unser Institut eine Aufgabe für die Gemeinschaft zusätzlich zu Forschung und Lehre zu erfüllen hat. Dr. Christian Stadler ist es gemeinsam mit Dr. Daniel Blum gelungen, eine Anzahl von bekannten Tiroler Unternehmen zu mobilisieren, um einen Beitrag für die Kinder in Kenia´s Schulen zu leisten“, so der „Fundraiser“ Hinterhuber, der Stadler und Blum bei ihrer Mission gefördert hat.

 

Einen wesentlichen Anteil an dieser Initiative hat das Land Tirol: „Ich begrüße diese Hilfsaktion, die die Universität Innsbruck gemeinsam mit dem Land Tirol und Sponsoren initiiert hat. Somit setzen wir gemeinsam ein wichtiges Zeichen der Mitmenschlichkeit, Solidarität und der Anteilnahme“, so Landesrätin Elisabeth Zanon.

 

Die Hilfslieferung hat heute Innsbruck Richtung Mombasa verlassen. Der Zielort der Tiroler Spendenaktion sind Schulen in der Nähe von Nairobi.

 

Rückfragehinweis:

 

MMag. Jürgen Steinberger

Leiter des Büros für Öffentlichkeitsarbeit und Kulturservice

Leopold-Franzens-Universität Innsbruck

 

Tel.: 0512 / 507 – 2007

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