Alpengemeinden auf dem Weg zur Nachhaltigkeit?

Alpenweite Bürgermeisterbefragung zur ökonomischen, ökologischen und sozialen Situation ihrer Gemeinden. 5800 Gemeindechefs aus dem gesamten Alpenraum dürfen derzeit Rede und Antwort stehen:

 

Eine Umfrageaktion, die im Rahmen des DIAMONT Projektes von der Europäischen Akademie Bozen durchgeführt wird, soll eine ökologische, wirtschaftliche und soziale Bestandsaufnahme aller Gemeinden liefern. Um Regionen mit vergleichbarer Raumentwicklung voneinander abzugrenzen, reichen statistische Daten allein nämlich nicht aus. „Für die Zukunft der Gemeinden sind vielmehr die Einschätzungen und Prioritäten der tonangebenden Persönlichkeiten entscheidend“, so Ulrike Tappeiner, Professorin am Institut für Ökologie der Universität Innsbruck und wissenschaftliche Leiterin von DIAMONT. Diese Daten trägt das internationale Projektteam erstmals für den Alpenraum zusammen.

 

Sind die Regionen mit ähnlichen Stärken und Schwächen erst einmal identifiziert, kann der Austausch zwischen den Kommunen beginnen. Gemeinsam nach Lösungsstrategien für vergleichbare Probleme zu suchen, ist der erste Schritt auf dem Weg hin zu einer nachhaltigen Entwicklung des gesamten Alpenraums - dem erklärten Ziel aller Alpenstaaten.

 

DIAMONT wird vom Institut für Geographie der Universität Innsbruck koordiniert. Es hat zum Ziel, die nachhaltige Regionalentwicklung und den Aufbau eines alpenweiten Informationsnetzwerkes voranzubringen. Dabei wird es von der Europäischen Union im Rahmen des Alpenraumprogramms finanziell gefördert. Eine enge Zusammenarbeit mit dem Ständigen Sekretariat der Alpenkonvention garantiert die praktische Anwendung der Ergebnisse.

 

Rückfragenhinweis:

Sigrun Lange

Projektkoordination DIAMONT

Interreg IllB, Alpine Space

Institute for Geography

University of Innsbruck

Innrain 52, A-6020 Innsbruck

Phone: +43-512-507-5413

 

 
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