Bundespräsident Fischer zeichnet Studienleistungen aus

Die Promotio sub auspiciis Praesidentis rei publicae – die Verleihung der Ehrenpromotion für außerordentliche Studienleistungen - hat eine jahrhundertelange Tradition. Erstmals nach mehr als 10 Jahren ist wieder ein Jurist unter den Geehrten. Bundespräsident Dr. Heinz Fischer übergibt am Freitag, dem 17. Juni 2005, um 11.00 Uhr in der Aula des Universitätshauptgebäudes den Ehrenring an sechs Promovenden.

 

Die "Promotio sub auspiciis praesidentis rei publicae" ist die höchste Auszeichnung für Studienleistungen in Österreich. JungakademikerInnen erhalten sie, wenn sie die Oberstufe mit Vorzug abgeschlossen, jede Prüfung an der Universität mit einem "Sehr gut" und ihr Diplom- und Doktoratsstudium mit Auszeichnung bestanden haben. Zudem muss ihnen "ein auszeichnungswürdiges Verhalten" bescheinigt werden.

 

Ursprünge dieses uralten akademischen Uni-Brauches können bis ins Jahr 1624 zurückverfolgt werden. Nur in der Zeit zwischen erstem und zweitem Weltkrieg fanden keine Ehrungen dieser Art statt. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde auf Anregung von promovierten AbsolventInnen die Universität Innsbruck wieder aktiv. Am 5. März 1952 wurde die Verleihung der Ehrenpromotion per Bundesgesetzt festgeschrieben. Die erste gesetzlich verankerte Promotion unter den „Auspizien des Bundespräsidenten“ erfolgte am 20. Dezember 1952 an der Universität Innsbruck durch den Bundespräsidenten Dr. h.c. Theodor Körner.

 

Bisher wurden an der Universität Innsbruck akademische Persönlichkeiten wie Prof. Ludwig Call, Prof. Bernd Michael Rode und Prof. Sigurd Scheichl mit dem Ehrenring bedacht. Auch Nobelpreisträger Viktor Franz Hess, erhielt den Ehrenring für ausgezeichnete Studienleistungen. So treten die sechs Promovenden Mag.theol. Mag.phil Claudia Paganini, Mag.iur Helmut Ortner, Mag.phil. Florian Schaffenrath, Magrer.nat. Clemens Oliver Deisl, Mag.rer.nat Mathias Lederer und Mag.rer.nat. Georg Regensburger in prominente Fußstapfen. Mit Mag.iur. Helmut Ortner erhält seit 10 Jahren erstmals wieder ein Jurist diese hohe Auszeichnung.

 

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Rückfragehinweis:

 

Manuela Rainalter

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