RLB fördert Innsbrucker Wissenschaft

Der RLB-Förderungsfond für die Leopold-Franzens-Universität Innsbruck besteht bereits seit mehreren Jahrzehnten. Jedes Jahr stellt die Raiffeisen Landesbank der Uni Innsbruck Fördermittel zur Unterstützung aller Fakultäten in Forschung und Lehre zur Verfügung. Heuer wurden neun Förderwerber mit einer Summe von insgesamt 15.000,- Euro bedacht. Diese wurden gemeinsam von Vizerektor Tilmann Märk und Vorstandssprecher der RLB Tirol AG Dir. MMag. Reinhard Mayr an die ausgewählten Forschenden der Uni Innsbruck übergeben.

 

Der RLB-Förderungsfonds wird jährlich von der Raiffeisen Landesbank dotiert und an international begutachtete, evaluierte und ausgewählte Projekte, wissenschaftliche Arbeiten, Veröffentlichungen und Veranstaltungen vergeben. Heuer wurden neun Förderwerber mit 15.000,- Euro bedacht. Der Fonds dient vor allem zur Unterstützung aller Fakultäten in Forschung und Lehre. Diese Förderung erfreut nicht nur die Forschenden, sondern auch den Vizerektor für Forschung Prof. Tilmann Märk: „Spitzenforschung muss man kontinuierlich hegen und pflegen. Forschung braucht Zeit, begeisterte ForscherInnen und vor allem auch Geld“, betont Märk. Deshalb spricht er dem langjährigen Förderer der Universität Innsbruck, der RLB Tirol AG, besonderen Dank aus: „Sponsorengelder zählen in diesen finanziell sehr angespannten Zeiten doppelt.“

 

„Als größte Bankengruppe Tirols ist uns die Förderung der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck schon seit Jahrzehnten ein besonderes Anliegen“, betont RLB-Direktor Mayr. Die RLB fördert die Uni Innsbruck auf viele nur erdenkliche Weisen, in direkter Form durch Gelder oder in indirekter Form wie durch die Studentenkarte. Forschung und Lehre spielen nicht nur für die RLB als Bank eine große Rolle, sondern sind sogar als gesellschaftlicher Auftrag der Bank festgeschrieben. „Forschung ist ein Bestandteil des Lebens und auch unserer Kultur“, erklärt Dir. Reinhard Mayr, und nicht zuletzt können immer wieder gut ausgebildete Mitarbeiter von der Universität Innsbruck in der RLB-Gruppe angestellt werden.

 

Hoch dotierte Projekte

 

Dr. Andrea Fischer vom Institut für Meteorologie und Geophysik und gleichzeitig Key Researcher von alpS, darf für ihr Projekt mit einer Unterstützung in der Höhe von 3.000,- Euro rechnen. Das Projekt: „Glaziologische Feldarbeiten in Forschung und Lehre“ beschäftigt sich mit so genannten Massenbilanzmessungen. Für diese Messungen ist der Ankauf eines tragbaren Eisbohrers für glaziologische Feldarbeiten nötig. Damit wird die Messung der Abschmelzung des Eises und der Aufbau von Energiebilanzstationen und deren Verankerung im Eis erheblich erleichtert. Der Bohrer hat einen derart großen Durchmesser, dass auch eine Kamera im Bohrloch Platz findet und so die interne Struktur des Gletschers aufnehmen kann. Diese Forschungen sind ein wichtiger Schlüssel   für die Beziehungen zwischen Gletscherrückgang und Klimaerwärmung.

 

Das Ziel des Projekts „Emotionserkennungstest für Kinder“ von Dr. Doris Peham, vom Institut für Psychologie besteht darin, ein standardisiertes und auf objektiven Kriterien der Kodierung des Gesichtsausdruckes beruhendes Untersuchungsinstrument zu entwickeln. Dieses Instrument soll zur Erfassung der Emotionserkennungsfähigkeit bei Kindern eingesetzt werden. Die sieben Basisemotionen sind Trauer, Ärger, Angst, Freude, Ekel, Überraschung und Verachtung. Die Fähigkeit zur Emotionserkennung ist wesentlicher Bestandteil der Entwicklung emotionaler und sozialer Kompetenz bei Kindern. Defizite in dieser Fähigkeit führen zu Schwierigkeiten in Beziehungen bereits schon im Kindesalter, aber vor allem im Erwachsenenalter. Die RLB Tirol AG fördert dieses Projekt mit einer Summe von 2.500,- Euro.

 

Weitere geförderte Projekte:

 

Prof. Martin Coy

Institut für Geographie

„Lateinamerikanische Stadt“

 

Prof. Paul Danler

Institut für Romanistik

„Drucklegung Habilitation“

 

Dr. Astrid Larcher

Klassische und Provinzialrömische Archäologie

„Archäologie in Ascoli Satriano“

 

Dr. Sylvia Leimgruber

Institut für Informatik/Botanik

„Feinstaub in der Luft“

 

Prof. Michael Klein

Institut für deutsche Sprache, Literatur und Literaturkritik

Tagungsbände: „Literaturwissenschaft als kritische Wissenschaft“

 

Prof. Karlheinz Töchterle

Institut für Sprachen und Literaturen

„Achilles in Tirol“

 

Prof. Christoph Spötl

Institut für Geologie und Paläontologie

„Dating active tectonics“

 

 

Rückfragehinweis:

 

Manuela Rainalter

Büro für Öffentlichkeitsarbeit und Kulturservice

Leopold-Franzens-Universität Innsbruck

 

Tel.: 0512 / 507 – 2593

        0664 / 812 50 34

Fax: 0512 / 507 – 2814

E-Mail: manuela.rainalter@uibk.ac.at

 

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