Frauenanteil unter den Studierenden steigt weiter an

 

Die endgültigen Studierendenzahlen an der LFU Innsbruck liegen vor: Im Wintersemester 2005/06 haben insgesamt 3.353 Studierenden (+7% gegenüber dem Vorjahr) ein Studium an der LFU Innsbruck begonnen. Davon sind 1.910 Frauen (57%) – ein neuer Rekord an der LFU Innsbruck.

 

„Es freut uns, dass die Frauenquote an allen Fakultäten vor allem auch in den technischen Fächern erhöht werden konnte. Der Zuwachs an Studierenden zeigt, dass ein Hochschulstudium immer noch die beste Berufsvorbildung gewährleistet“, erklärt Rektor Manfried Gantner. Insgesamt studieren derzeit 20.139 Studierende (+1%) an der LFU Innsbruck. Davon kommen 14.258 aus dem Inland und 5.881 aus dem Ausland. Das Bundesländerranking wird von 9.260 TirolerInnen angeführt, gefolgt von 2.449 VorarlbergerInnen und 938 SalzburgerInnen. Bei den internationalen Studierenden geben die SüdtirolerInnen mit 3.243 HochschülerInnen den Ton an. An zweiter Stelle liegen 1.247 Studierenden aus Deutschland (+29%).

 

Der Frauenanteil ist an der Fakultät für Bildungswissenschaften am höchsten: Er beträgt hier 84%. Fremdsprachenkenntnisse sind vor allem an der Fakultät für Geo- und Atmosphärenwissenschaft (ausländischer Anteil an Studierenden 34,3%) und traditionell an der Katholisch-Theologischen Fakultät (33,6%) gefragt.

 

Die Top-5-Studien an der LFU Innsbruck

 

Das beliebteste Studium ist die Betriebswirtschaftslehre: Jeder zehnte Studierende besucht die Fakultät für Betriebswirtschaft. Insgesamt sind es 3.023 HochschülerInnen. An zweiter Stelle liegt das österreichweit einzigartige Studium der Internationalen Wirtschaftswissenschaften mit einem verpflichtenden Auslandsjahr (2.033). Auf den Plätzen folgen die Rechtswissenschaften (1.958), Psychologie (1.920) und die Pädagogik (1.869). Im Studienjahr 2004/05 haben insgesamt 2.455 Studierende ihr Studium abgeschlossen. Davon waren 47,6% Männer und 52,4% Frauen.

 

Auswahlverfahren ausgesetzt – Ausnahme Psychologie

 

Die Auswahlverfahren für die Studien Betriebswirtschaft, Biologie und Pharmazie konnten frühzeitig ausgesetzt werden. „Es hat in diesen Fächern eine Weihnachtsamnestie gegeben“, so Rektor Gantner. In der Psychologie war allerdings schon bisher das Betreuungsverhältnis angespannt: „Hier kann der Studienansturm vor allem aus Deutschland nicht mehr durch zusätzliche Mehrleistungen kompensiert werden, um die sehr gute Qualität des Studium aufrecht zu erhalten“, bestätigt Mag. Stefan Hlavac, Leiter der Studienabteilung. Die Studierendenzahl aus Deutschland ist in der Psychologie von 11 im Vorjahr auf 133 heuer angestiegen. Insgesamt zählt die Psychologie 430 StudienanfängerInnen. Die Kapazitätsbeschränkung liegt bei 240.

 

Rückfragehinweis:

 

MMag. Jürgen Steinberger

Leiter des Büros für Öffentlichkeitsarbeit und Kulturservice

Leopold-Franzens-Universität Innsbruck

 

Tel.: 0512 / 507 – 2007

Fax: 0512 / 507 – 2814

E-Mail: juergen.steinberger@uibk.ac.at

 

Nach oben scrollen