SchülerInnen entdecken die Romania 

Europäischer Tag der Sprachen 2004

Wie heißen die todschicken Kleidungsstücke in der Sprache der Couturiers, aber auch in der Sprache der urcoolen Pariser Jugendlichen? Warum entsteht beinahe ebensoviel französische Literatur in Montréal und in Dakar wie in Paris? Wie klingt ein Lied in Spanglish? Was kann man alles aus einem Gedicht von García Lorca herauslesen? An welchen Klängen und Farben erkennt man Sizilien? Und was tun wir wirklich, wenn wir miteinander sprechen?

 

Diese und ähnliche Fragen konnten SchülerInnen gestern im Rahmen von Schnupper-vorlesungen am Institut für Romanistik der Universität Innsbruck erkunden. Das Institut, das heuer sein hundertjähriges Bestehen feiert, nahm den Europäischen Tag der Sprachen zum Anlass, um OberstufenschülerInnen zu einer Entdeckungsreise in die Romania einzuladen. Über fünfhundert SchülerInnen aus Tirol, Vorarlberg und Südtirol folgten dem Ruf und verbrachten einen Vormittag an der Universität. Die Lehrenden des Instituts für Romanistik brachten ihnen Sprache, Literatur und Kultur der romanischen Länder Frankreich, Italien und Spanien näher. In den Pausen erweiterten Infostände das Wissen über den italienischen Fußball, die französische Kultur oder den Ursprung des eigenen Familiennamens.

 

Am Ende konnte jeder sein ganz persönliches Diplom mit nach Hause nehmen. So konnte die Schwellenangst vor der Universität überwunden werden. Vielleicht werden nun einige der TeilnehmerInnen einmal selbst Französisch, Italienisch oder Spanisch studieren.

 

 

Rückfragehinweis:

Institut für Romanistik an der Universität Innsbruck

Innrain 52, 6020 Innsbruck
Tel.: 0512 / 507 - 4201
Fax: 0512 / 507 - 2883

 

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