StudentInnen erhalten europaweite Anerkennung

In der sonst für seine Kultur bekannten Stadt Bologna wurde am 19. Juni 1999 mit einer Erklärung der EU-Bildungsminister der Bologna-Prozess ins Leben gerufen. Ziel der Bologna-Erklärung ist die Schaffung eines europäischen Hochschulraumes bis 2010 unter Berücksichtigung mehrerer wichtiger Teilziele. Eines davon ist die Schaffung eines Systems vergleichbarer Abschlüsse, vor allem durch die Einführung des Diplomzusatzes (Diploma Supplement).

 

Ab dem Wintersemester 2004/2005 erhalten alle Studierenden der Universität Innsbruck automatisch zu ihrem Sponsions- oder Promotionsbescheid einen international vergleichbaren Zusatz – das Diploma Supplement. „Das Diploma Supplement ist der erste sichtbare Schritt in Richtung Bologna Prozess“, erklärt Vizerektorin Prof. Eva Bänninger-Huber, Vizerektorat für Lehre und Studierende. „Dieses Diploma Supplement soll vor allem die Transparenz in der europäischen Hochschulbildung fördern, sowie die akademische und berufliche Anerkennung von Qualifikationen EU-weit erleichtern“, so Bänninger-Huber weiter.

 

Das Diploma Supplement beinhaltet Angaben über Art des Studiums, das Niveau der Qualifikation, den Inhalt und die erzielten Ergebnisse – also eine Beschreibung des studentischen Werdegangs. Es soll ein flexibles, nicht wertendes Instrument sein, das Zeit, Geld und Arbeit sparen hilft, und das den österreichischen Studenten den problemlosen Zugang zu ausländischen Bildungseinrichtungen oder Arbeitsplätzen ermöglicht.

Derzeit beteiligen sich 40 Länder am Bologna-Prozess inner- aber auch außerhalb der EU.

 

Weiter Informationen zu finden unter: http://www2.uibk.ac.at/fakten/leitung/lehre/aktuelle_informationen_zum_bologna_prozess.html

 

Rückfragehinweis:

Manuela Rainalter

Büro für Öffentlichkeitsarbeit und Kulturservice – Universität Innsbruck

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