Georg und Christine Sosnovsky-Preis 2004

 

Gestern, am 14. Juni, fand die diesjährige Verleihung des Sosnovsky-Preises an der Universität Innsbruck statt. Dominik Eder vom Institut für Physikalische Chemie erhielt den mit Euro 2.000,- dotierten Preis für seine Dissertation, die sich mit der Charakterisierung von Platinkatalysatoren beschäftigte. Diese Metall-Trägerkatalysatoren bestehen aus wertvollen Metallen und einem thermisch stabilen Trägermaterial und finden in der Technik weite Anwendung etwa bei der Erdölverarbeitung oder bei der katalytischen Abgasreinigung. Mit Hilfe der elektrischen Impedanzspektroskopie konnte Eder den elektrischen Leitungsmechanismus von oxidischen Materialien aufklären, die als Katalysatorträger verwendet werden. Er beschäftigte sich vor allem mit dem Mechanismus der Wechselwirkung zwischen Metall und Träger. Die Erforschung dieser Korrelation liefert Rückschlüsse auf den Mechanismus der Wechselwirkung zwischen Metall und Träger. Dadurch eröffnet sich die Möglichkeit, durch gezielte Veränderungen des Trägermaterials die Eigenschaften von Katalysatoren in gewünschter Weise zu beeinflussen.

 

Der Preis wurde von Georg und Christine Sosnovsky im Jahr 1999 gestiftet, um damit  die beste Dissertation aus dem Fachbereich Chemie der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Innsbruck auszuzeichnen. Er wurde im Jahr 2000 das erste Mal vergeben. Georg und Christine Sosnovsky sind Absolventen der Chemie der Universität Innsbruck und haben in Australien und den USA akademische Karriere gemacht. Professor G. Sosnovsky ist Professor Emeritus der University of Wisconsin, Milwaukee. Sie möchten durch den Preis den wissenschaftlichen Nachwuchs an ihrer Heimatuniversität fördern.

 

 

Kontaktperson:

Dr. Silvia Prock

Büro für Öffentlichkeitsarbeit

der Universität Innsbruck

Tel.: 0512/507/2477

e-mail: silvia.prock@uibk.ac.at

 

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