Sozialtopf der Uni Innsbruck erfolgreich


Seit über einem Jahr gibt es nun den Sozialtopf der Universität Innsbruck. Er wurde von Rektor Hans Moser anlässlich der Einführung von Studiengebühren initiiert und wird aus Mitteln von Stadt und Land sowie maßgeblich durch Spendenbeiträge von Mitarbeitern der Universität finanziert. Schon im ersten Jahr gingen über 50 Anträge ein.

 

Ziel des unbürokratischen und schnellen Instruments ist es, zu verhindern, dass Menschen in sozialen Notlagen ihr Studium ab- oder unterbrechen müssen. Besonders ausländischen Studierenden aus Nicht-EWR-Staaten, alleinerziehenden Elternteilen oder Menschen, die durch Krankheit oder Unfälle in ihrer Erwerbsfähigkeit eingeschränkt sind, soll durch den Sozialtopf der Universität Innsbruck geholfen werden. Unterstützt wird nur, wer sich unverschuldet in einer finanziellen Notlage findet. Oft ist die Auszahlung eines Unterstützungsbetrags auch an Bedingungen gekoppelt, wie etwa einen Erfolgsnachweis im Studium. Ein eigens eingerichtetes Kuratorium entscheidet gewissenhaft über die eingelangten Anträge. Immerhin 25 Anträge im Sommersemester und 30 Anträge im Wintersemester gingen im vergangenen Studienjahr ein, wovon 35 Ansuchen (also rund 64%) positiv entschieden wurden.

 

Wer den Sozialtopf der Universität Innsbruck, dessen Motto ‚Gemeinsam Drüberhelfen’ lautet, unterstützen will, kann dies mit einer Spende an folgendes Konto tun: RLB 36.000, Kt.-Nr.: 3.690.690

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