Informatikstudium feiert ersten Geburtstag


 

Nach relativ kurzer Vorbereitungszeit startete im Oktober letzten Jahres das Informatikstudium an der Uni Innsbruck. Für alle Beteiligten war dies eine große Herausforderung. Zum ersten Geburtstag präsentierte Prof. Sybille Hellebrand gemeinsam mit Studierenden Abschlussprojekte aus dem ersten Studienjahr.

 

Würde man es schaffen, ausreichend Unterrichtsräume und qualifizierte Dozenten bereitzustellen sowie im Lehrplan eine fundierte Grundlagenausbildung mit dem notwendigen Maß an Praxisorientierung zu verbinden? Diese Fragen konnte Prof. Hellebrand nach einem Jahr Informatikstudium stolz mit "Ja" beantworten: "Das erste Jahr lief überaus erfolgreich, weil Lehrende und Lernende einen besonderen Pioniergeist an den Tag legten und wir von innerhalb und außerhalb der Universität rasch und unbürokratisch unterstützt wurden. Der Aufbau des Informatikstudiums in so kurzer Zeit forderte von allen Beteiligten ein hohes Maß an Anstrengung." Auch die Studienanfänger gingen mit viel Engagement an die Sache heran. Neben den Kursen in Softwareentwicklung und IT-Grundlagen waren Vorlesungen und Übungen in Mathematik und Formalen Methoden zu absolvieren. "Uns wurde schnell klar, dass das Studium ein echter Fulltime-Job ist," so ein Studierender.

 

Dass es sich gelohnt hat durchzuhalten, bewiesen zwei Studententeams, die heute gemeinsam mit Prof. Hellebrand ihre Abschlussprojekte für den Softwareentwicklungskurs präsentierten. Stefan Unterthiner, Berthold Agreiter, Andreas Laucher und Klaus Hörmann standen vor der Aufgabe in nur vier Wochen einen Trainingsplaner mit grafischer Oberfläche zu programmieren. Das entstandene Programm ermöglicht mehreren Sportlern, ihre täglichen Trainingspensen einzugeben und zu speichern. Zur Trainingsauswertung über längere Zeiträume steht eine statistische Auswertung zur Verfügung. Das Team mit Richard Spindler, Markus Egger, Rainer Frick und Martin Blühweis entwarf einen Ligamanager mit dem Amateure das große Geschäft um den runden Ball simulieren können. Ein Sportteam muss innerhalb einer Liga betreut, der Kader zusammengestellt, trainiert und die Ergebnisse optimiert werden. "Wir dachten zunächst, dass diese gestellten Aufgaben für Studierende im zweiten Semester vielleicht zu schwierig sind. Die Ergebnisse haben unsere Erwartungen aber weit übertroffen," zeigt sich Hellebrand von den Leistungen ihrer Studierenden überrascht und ist überzeugt davon, "dass Innsbrucks Informatikausbildung international konkurrenzfähig ist."

 

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