Einladung zur Pressekonferenz
"Zukunft Erziehungswissenschaft?"

Aula der Universität, Innrain 52, Freitag, 11. Okt. 11.30 Uhr

 

Wenn der Rektor der Wiener Wirtschaftsuniversität Kinosäle anmieten muss, um die Lehrveranstaltungen für Erstsemstrige noch unterbringen zu können, wird Universität zum öffentlichen Thema.

Wenn, wie derzeit, die Studierenden und der akademische Mittelbau eine Aussetzung des Inkrafttretens der in letzter Minute und gegen den Widerstand der Mehrheit der Universitäten beschlossenen Universitätsgesetze verlangen, ist das öffentliche Echo nicht mehr ganz so groß aber, vor allem in Wahlkampfzeiten, immer noch beträchtlich.

Institute, auch wenn sie zu den größeren gehören, haben es da etwas schwerer. Der Alltag wissenschaftlicher Forschung, Lehre und Praxisarbeit geschieht weitgehend in der Abgeschiedenheit der Studierstuben und hinter geschlossen Hörsaaltüren.

Wir veranstalten deshalb am 11. und 12. Oktober eine hochkarätig besetzte Tagung, die das Institut, seine Schwerpunkte, und seine Wissenschaft, die Pädagogik, öffentlich zur Debatte stellt.

Die während der Tagung platzierte öffentliche Pressekonferenz versucht vom üblichen Schema ein Stück weit abzuweichen:
Wir haben eine kleine Auswahl unserer zahlreichen AbsolventInnen gebeten, von ihrer Berufserfahrung aus ihr Studium am Institut kritisch zu beleuchten.

Darüber hinaus informieren Institutsvorstand, Lehrende und Studierende über die Situation des Instituts und über zukünftige Entwicklungsperspektiven.

Das Institut für Erziehungswissenschaften wird auch in Zukunft stark an aktuellen gesellschaftlichen Problemen und alltäglichen Nöten der Menschen orientiert bleiben und sich kritisch engagieren.

Damit das Institut seine Aufgaben in Forschung und Lehre für etwa 1500 Studierende erfüllen kann, benötigt es ausreichende Ressourcen. Der Institutsvorstand appelliert deshalb an den Senat der Universität, der die Letztentscheidung in der Evaluation des Institutes treffen wird, die vakanten ProfessorInnenstellen rasch zu besetzen.
 

A. Univ. Prof. Dr. Volker Schönwiese, Vorstand

 

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