Bevölkerungsentwicklung in den Alpen

 

Im Rahmen einer Konferenz befassen sich von Donnerstag bis Samstag (14. - 16. November) Wissenschafter und Politiker aus Österreich, Italien, Frankreich und der Schweiz mit dem gerade für die Alpen hochsensiblen Thema der Bevölkerungsabwanderung aus Gebirgsregionen. Organisiert wird die Tagung vom Netzwerk 'Rete Montagna', einem internationalen Verein von Alpenforschungsinstituten, dessen Präsident der Rektor der Universität Innsbruck, Univ.-Prof. Dr. Hans Moser, ist.

 

In vier Einheiten zu den Themenschwerpunkten 'Bevölkerungsbewegungen in den Alpen', 'Geschichte und Auswirkungen der Bevölkerungsbewegungen', 'Risiken und Aussichten der Bevölkerungsbewegungen' sowie 'Kultur und Bevölkerung in den Alpen heute: Tatsachen und Probleme' wird versucht, die historischen Grundlagen des Lebens der Bergbevölkerung zu erfassen und in der Folge gültige Lösungen für die Gegenwart zu erarbeiten.

 

Ein prominent besetzter Runder Tisch am Samstag setzt sich mit der Frage nach speziellen Sondergesetzen für Gebirgsgegenden in der EU auseinander. Diese auch hinsichtlich der Transitproblematik interessante Fragestellung diskutieren unter anderem Herwig van Staa (LH), Hannes Gschwentner (LH-Stv.), Gianni Alemanno (Landwirtschaftsminister, Italien) und Peter Grauss (Präsident des Österreichischen Alpenvereins).

 

Weitere Informationen unter:
http://www.alpinenetwork.org


 

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