Grenzüberschreitende Zusammenarbeit beim Informatik-Studium

Die Rektoren der Universitäten Bozen, Innsbruck und Trient Prof. Alfred Steinherr, Prof. Hans Moser und Prof. Massimo Egidi haben heute in Innsbruck eine Absichtserklärung unterschrieben, die vorsieht, künftig mit der Gründung der BIT-School (The Bozen Innsbruck Trento Joint School for Information Technology) einen gemeinsamen Weg bei den Informatik-Studiengängen zu gehen. Geplant ist ein Programm für ein gemeinsames Forschungsdoktorat zu entwickeln, gemeinsame Forschungsprojekte ins Leben zu rufen, einen Studenten- und Mitarbeiteraustausch zu organisieren und durch die enge Vernetzung mit regionalen Firmen auch die Wirtschaftskraft der gesamten Europaregion zu stärken. Im Rahmen verschiedener Arbeitsgruppen sollen nun diese Pläne in die Tat umgesetzt werden.

Um den hohen Stellenwert dieses Vorhabens zu unterstreichen, waren auch der Präsident der Autonomen Provinz Trient, Lorenzo Dellai, der Tiroler Landeshauptmann Wendelin Weingartner und die zuständige Südtiroler Landesrätin Sabina Kaslatter-Muhr bei der Veranstaltung anwesend. Alle betonten den hohen Stellenwert und die große Symbolkraft, die diiese universitäre Zusammenarbeit für die gesamte Europregion habe. Landeshauptmann Weingartner unterstrich, dass die Kooperation eine wichtige Grundlage für den Erfolg im weltweiten Wettbewerb sei und die gesamte Region attraktivrer mache: "Mir geht es nicht nur darum dass unserer jungen Menschen eine sehr gute Ausbildung erhalten, sondern auch darum, dass wir interessant für junge Menschen aus aller Welt werden. Für jede einzelne Universität ist das nicht immer möglich aber in einem Netzwerk, wie dies derzeit entsteht, sehe dafür ich große Chancen."

Fotos und den Vertragstext finden Sie in unserem Download-Bereich unter: http://www2.uibk.ac.at/public-relations/presse/download/index.html